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Thema: "Schöner wohnen im Harz"

  1. #1
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    3

    Standard "Schöner wohnen im Harz"

    Hallo,

    ich habe einen äußerst einfallsreichen Nachbarn, was das Thema Mobbing unter Nachbarn angeht:
    Im vorletzten Herbst war es sein<hammer, um mein geige spielen abzuwürgen (nachmittags gegen 3Uhr). Dann lautes Trampeln auf der Treppe, Beleidigen, schrilles Pfeifen mitten in der Nacht, Schiedsverhandlung, Gerichtsverhandlung... . Demnach soll ich nur noch Mo - Fr 2 Std.n Musik machen dürfen, obwohl ich mehrere Instrumente spiele, singe und das Musizieren beruflich brauche.
    Im Sommer ging es im Garten weiter: Blumen abreißen, lautstark und mehrfach schriftlich verlangen, dass mein Garten "nach seinem Geschmack" gestaltet wird, Beschimpfungen, behaupten ich gehöre in die Psychiatrie, bedrohliches Auftreten, häufiges Kontrollieren,
    ohne jeden Anlass Stein gegen die Haustür werfen, tc.
    Vor einiger Zeit ist nun eine rechtsanwaltlich verfügte Unterlassung an ihn ergangen, wonach er mich nicht ansprechen, beleidigen, bedrohen oder nachstellen darf bzw. dürfte, denn gestern hat er all dies wieder getan. Anlass: Ich habe beim Schneeräumen einen kleinen Schneehaufen erzeugt, der auf einer Länge von vielleicht 10 cm seinen Zaun berührt... .
    Als ich bei der Polizei war, durfte ich zwar eine Strafanzeige wegen Beleidigung aufgeben, die Unterlassung gegen meinen Nachbarn hatte aber offensichtlich keinerlei Bedeutung. Meine Schilderung, dass der Nachbar äußerst bedrohlich aufgetreten wäre, die Distanz nicht gewahrt habe, mein lautes Stopp nicht respektiert hat, ist rechtlich irrelevant. Nur eine Bedrohung wie "Ich schlag dich tot" u.ä. wäre rechtlich bedeutsam, wurde ich aufgeklärt. Muss es erst derart eskalieren?
    Ich habe meinen Nachbarn, der auch noch im Schützenverein ist, als äußerst unkontrolliert und Gewalt bereit erlebt und frage mich und euch hier im Forum, was ich noch tun kann. Dazu kommt, dass der Nachbar gezielt dann massiv auftritt, wenn kein zeuge in der Nähe ist.
    Eine Menge Geld hat mich der Konflikt außerdem schon gekostet. Berufliche Nachteile musste ich schon in Kauf nehmen.
    Ein Umzug würde mich auf Jahre finanziell extrem belasten - ich habe die Kosten für diesen Umzug noch lange nicht abgetragen... .

    xx

  2. #2
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    Beiträge
    1

    Standard AW: "Schöner wohnen im Harz"

    Hallo, als ich deine Geschichte las, dachte ich mein Nachbar sei umgezogen und lebt jetzt neben dir ;-). So ziemlich das selbe machen wir seit 12 Jahren durch und jedesmal gibt es eine Steigerung. Je mehr wir ignorieren um so dreister werden seine " Anschläge".auf uns. Im Oktober 12 wurden aus Kot, Steinen und toten Tieren die er auf unser Grundstück schmiss, handgroße Steine und einer hätte mich fast erwischt ( haarscharf am Kopf vorbei). Dem war also schon egal ob jemand im Garten ist oder nicht. Im Dez. dann eskalierte das ganze wegen dem starken Scheefall. Wir sind ja die ganzen Jahre schon total zugeschoben worden und diesmal wollten wir uns das nicht bieten lassen und schoben immer wieder den Schnee, den er bei vor unsere Einfahrt ablegte, zur Seite. Naja, lange Rede kurzer Sinn, er kam raus und schlug mir den Schneeschieber gegen den Kopf, Mein Mann kam mir zur Hilfe und wollte meinem Nachbar den Schneeschieber abnehmen, damit dieser nicht noch einmal zuschlagen konnte, was meinem Mann allerdings nicht gelang. Er zog sich dabei eine tiefe Wunde an der hand zu die genäht werden mußte. Wir riefen die POlizei, es wurde eine Anzeige aufgenommen, zum Arzt ins KH ect.pepe. Da unser nachbar nichts besseres zu tun hatte als uns wieder zuzuschieben und uns dumm anzumachen, wir auch schon Angst hatten vor die Tür zu gehen, beantragten wir eine einsteilige Verfügung. Leider wurde diese nach 7 Wochen aufgehoben, weil der Richterin meine Verletzungen zu gering waren. Ich lief nur 3 Wochen mit einer baluen Gesichtshälfte rum, konnte 4 tage nichts essen weil auch die Zunge stark geschwollen war. Wir haben auf unserem Grundstück, wegen der werferei, jetzt zwei Videocameras installiert. Wir sehen damit lediglich unseren Eingangsbereich und unseren Garten. Nun kam eine Rechnung von der Anwältin der Gegenseite und verlangt 408,00 Euro, weil ihr Mandant sie beauftragt hat. Hammer gell? Wir hängen z.Zt. auch total in der Luft,da unser Anwalt iwi nie Zeit hat. Es kann doch nicht sein, dass wir das bezahlen müssen? Ich meine nach den ganzen Vorfällen in der Vergangeheit ist es doch unser gutes recht unser Grundstück zu überwachen? Wir haben auch in Betracht gezogen umzuziehen, nur ist das alles nicht so einfach, da wir Eigentum haben und mein Mann nächstes Jahr in Rente geht. Eigentlich war alles so geplant, auch finanziell, dass das Haus so gut wie bezahlt ist. Ein Verkauf und Neukauf passt nicht in unsere Planung. Der Nachbar hat meinen Mann gedroht, dass er ihn totschlagen würde, das hat die Polizei überhaupt nicht interessiert.

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