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Thema: Forum: Was kommt nach dem Mobbing? Reha, Rente, Antragsstellung, Krankenversicherung, Rentenversicherung,

  1. #1
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    Frage Forum: Was kommt nach dem Mobbing? Reha, Rente, Antragsstellung, Krankenversicherung, Rentenversicherung,

    Was kommt nach dem Mobbing? Ist Rente oder eine Reha angesagt? Welche Probleme gibt es nach Antragstellung? Mobbt der Rentenversicherungsträger? Nötigt die Krankenkasse zur Antragstellung?

  2. #2
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    Standard AW: Forum: Was kommt nach dem Mobbing? Reha, Rente, Antragsstellung, Krankenversicherung, Rentenversicherung,

    Sorry, aus technischen Gründen mussten wir Testeintragungen vornehmen. Die Eintragungen wurden in jedem Unterforum vorgenommen, bzw. werden noch vorgenommen.

    Die Einträge müssen nicht unbedingt kommentiert werden.

    MfG Admin

  3. #3
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    Standard AW: Forum: Was kommt nach dem Mobbing? Reha, Rente, Antragsstellung, Krankenversicherung, Rentenversicherung,

    Schade, hier hätte ich gern Kommentare gelesen. Das wäre genau mein - soeben eingestelltes - Thema gewesen!
    In Fernsehreportagen sieht es immer so schön optimistisch aus: Da wird jemand gemobbt, ist dann 3 Jahre problemlos krank geschrieben, bekommt von der BfA eine Umschulung finanziert und sagt im Schlusssatz sowas wie: "An meiner alten Firma kann ich noch immer nicht vorbei gehen, aber ich schaue optimistisch in die Zukunft!" Die Realität sieht leider ganz anders aus...

  4. #4
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    Standard AW: Forum: Was kommt nach dem Mobbing? Reha, Rente, Antragsstellung, Krankenversicherung, Rentenversicherung,

    Reha, Rente, Antragsstellung, Krankenversicherung, Rentenversicherung vorab unendlich lange damit krank und außer Gefecht - ehrlich, das sollte der worst case sein!
    Schaut man sich jedoch um und hört das, was du, Weltuntergang, auch gerade beschreibst, dann ist das leider Gottes die Realität, die Regel, statt die Ausnahme.

    Was kommt nach dem Mobbing?
    Wenn mich das ein Klient fragt, sage ich ihm sinngemäß: nach dem Mobbing kommen dann (endlich) wieder Sie!

    Das Mobbing, wie schlimm und gesundheitsschädigend es auch war, ist ja so etwas wie eine "Botschaft des Lebens". Bitte das nicht esoterisch, sondern nüchtern betrachten! Und zwar unter dem Aspekt und Blickwinkel, dass keine Sache nur gut oder nur schlecht und schädigend ist. Die Erfahrung haben wir ja alle schon machen dürfen.
    In jeder noch so schlimmen oder heftigen Krise, steckt immer auch etwas Positives und Gutes - meist wird einem das erst viel später klar, weil man es zum akuten Zeitpunkt einfach (noch) nicht sehen kann. Aber rückblickend nach einiger Zeit muss man doch feststellen, dass das, was uns da widerfahren ist, zu etwas gut war. Sei es, dass wir damit die Chance für eigene persönliche Entwicklung hatten, die wir sonst nicht erlebt hätten; ein neuer Job, der uns so erfüllt und fordert, wie wir uns das vielleicht schon lange gewünscht haben etc. Das können verschiedene "Lektionen" sein, die uns das Leben damit übermitteln will.

    Deshalb sollte d a s meiner Meinung nach nach dem Mobbing folgen: gut auf sich schauen, was könnte die Botschaft dahinter sein, was muss ich tun, damit mir so etwas künftig nicht mehr passiert, wie kann ich mich künftig besser schützen und neu aufstellen, damit ich möglichen Mobbern gestärkt und souverän gegenübertreten kann ...
    Das Maßnahmen-Karrussel sollte sich eher um das eigene Selbstbewusstsein, Selbstwertgefühl, den eigenen Weg und die Stärkung darin, ihn gehen zu können und sich dabei wohl und gesund zu fühlen, gesund zu werden, drehen.

    Wir haben dieses Leben nicht geschenkt bekommen, um uns nach so einer schlimmen Erfahrung aufs Abstellgleis zu katapultieren - da steckt so enorm viel in uns, das es dann zu entdecken, zu aktivieren und auszuleben gilt. Dafür sind wir gemacht! Lebensqualität wieder herstellen und Leben, das sollte nach dem Mobbing kommen; nicht ein Weiter-Funktionieren auf einer neuen Ebene; selbstbestimmt mit neuer Kraft verwirklichen und gestalten, was uns gut tut und herausfinden, wer wir sind, was unserem Leben einen Sinn gibt.
    Geändert von Coach (23.04.2013 um 12:56 Uhr)

  5. #5
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    Standard AW: Forum: Was kommt nach dem Mobbing? Reha, Rente, Antragsstellung, Krankenversicherung, Rentenversicherung,

    Hallo Coach,

    grundsätzlich hast Du ja recht, wenn es sich im Leben einmal um Mobbing mit allen Resultaten handelt. Was ist wenn die Psyche durch andere einschneidende Lebensereignisse bereits vorbelastet ist, oder gar eine SB von mind. 50% besteht? Es kann sich dann um Behindertenmobbing handeln, was noch schwerwiegender ist als Mobbing. Depressionen, die ärztlich behandelt werden müssen, sind dann der Regelfall. Bis diese dann "verschwinden" ist es meist ein langer Prozess. Wie schwierig es ist Depressionen zu überwinden, kann nur derjenige beschreiben, der die Erfahrung bereits gemacht hat. Depressionen ist eine Stoffwechselerkrankung des Gehirns, wobei Botenstoffe bis zu 5x schneller transportiert werden als normalerweise. Hier werden verschiedene Psychopharmaka eingesetzt um diesen Prozess wieder auf Normalniveau zu bringen. Der Nebeneffekt ist leider in den meisten Fällen eine Gewichtszunahme, also wieder neue Probleme (dick aber glücklich).
    Es handelt sich leider nicht nur um Einzelfälle, ein Krankenhaus in der Nähe hat jährlich 4000 Patienten mit diesem Krankheitsbild.
    Die Rückfallquote liegt bei ca. 65%. D.h. ca. 35% haben theoretisch eine Chance wieder ein normales Leben zu führen.
    Nicht jede(r) Gemobbte bekommt Depressionen, aber wenn es wirklich nur eine Krise wäre, warum gibt es dann nicht eine Anleitung? Viel Krisen im Leben meistern wir, weil wir immer eine Alternative haben, aber bei Mobbing wird uns unsere Lebensgrundlage nach und nach demontiert. Darin besteht die Schwierigkeit, Mobbing vergessen zu können, und äußerst mistrauisch zu bleiben.
    Ich halte daher Anti-Mobbing-Gesetze in Deutschland für erforderlich, andere EU-Länder haben bereits solche Gesetze, Beispiel Holland: hier ist das Arbeitsklima deutlich besser!

    Grüße Simon51

  6. #6
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    Standard AW: Forum: Was kommt nach dem Mobbing? Reha, Rente, Antragsstellung, Krankenversicherung, Rentenversicherung,

    Simon51, dass ist sogar ziemlich oft der Fall, dass einschneidende und nicht ver-oder bearbeitete Lebensereignisse der unterschiedlichsten Art einen entscheidenden Einfluss darauf haben, wie krank uns Mobbing macht, welchen Verlauf das Ganze für uns nimmt. Um so wichtiger und unabdingbar aus meiner Sicht, gerade dann extrem behutsam, individuell, achtsam vorzugehen und nach wirklich allen Möglichkeiten zu suchen, die helfen könnten, aus dieser Spirale herauszukommen. Alles nützen, was hilft - das heißt und kann nur funktionieren, wenn Ärzte und Therapeuten auch über den eigenen Tellerrand hinausschauen und sich wirklich für den Einzelnen interessieren und dessen Genesung. Leider forciert das System rund um Abrechnungen, Fallpauschalen, Kürzungen etc. ein Vorgehen, bei dem der Patient vom Individuum zu einer Akte, einem Vorgang wird. Das ist wohl einer von vielen anderen bremsenden Knackpunkten. Auch dass es so viele Facetten und Gesichter des Mobbing und der Auswirkungen gibt, macht ein punktgenaues Arbeiten fast schon unmöglich, weil dafür letztlich Zeit und Handwerkszeug fehlen.

    Zum Thema Depression habe ich zum Glück andere Erfahrungen sammeln dürfen. Es ist auch zu unterscheiden zwischen genetisch bedingten Erkrankungen einhergehend mit organischem Ursprung und den Formen von Depression, die aufgrund Mobbing, Burnout, Überforderung, Unterforderung, Unglücklichsein oder anderer einschränkender und störender Lebenssituationen in Erscheinung tritt.
    Nicht immer müssen es die Psychopharmaka sein, die einen da wieder rausholen können! Wenngleich es sicher im Einzelfall abzuwägen gilt und es Diagnosen gibt, wo zunächst eine medikamentöse Behandlung der erste und richtige Schritt ist, ich verteufel die Pillen nicht generell, werden sie nur viel zu oft zu schnell hervorgeholt.

    Du sprichst die Nebenwirklungen richtig an - ich darf noch Abhängigkeit ergänzen; die wenigsten Menschen sind sich bewusst, wie lange so ein Prozess dauert, so ein Medikament ausschleichen zu lassen; viel zu hoch die Gefahr, schnell wieder die Dosis aufzugreifen oder gar zu erhöhen, weil ja das Medikamt die Stimmungslage für uns geregelt hat. Im Prozess des Ausschleichens haben wir natürlich auch mit unseren unterschiedlichen Tagesformen zu tun, die wir auch hätten, wenn wir dieses Medikament nicht nehmen würden. Nur können wir im Ausschleichprozess nicht wirklich herausfinden, geht es mir heute nicht gut, weil ich das Medikament langsam absetze oder wäre es auch sonst ein Tag, an dem ich eine schlechte Tagesform gehabt hätte.
    Auch deshalb ist die Rückfallquote so immens hoch.
    Eine andere Herangehensweise hätte und hat nicht nur theoretisch die Chance, wieder ein "normales" Leben führen zu können, auch praktisch ist das möglich.
    By the way: was ist ein normales Leben? :-)
    Ja, das, in dem wir uns wieder wohlfühlen, wir wieder wir sein dürfen und uns gesund fühlen, gesund sind und unsere Lebensenergie und -kräfte für uns und unsere Lieben einsetzen können.

    Der Ansatz, generell für ein besseres und gesünderes Arbeitsklima zu sorgen, ist auch aus meiner Sicht notwendig und die Wurzel. Denn solange wir uns mit der Symptomatik beschäftigen und die Wurzel weiter wuchern lassen, bleibt leider alles, wie es ist und wird sogar noch schlimmer.

    Viele und vor allem nachdenkliche Grüße
    Sabine

  7. #7
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    Standard AW: Forum: Was kommt nach dem Mobbing? Reha, Rente, Antragsstellung, Krankenversicherung, Rentenversicherung,

    Zitat: "Der Ansatz, generell für ein besseres und gesünderes Arbeitsklima zu sorgen, ist auch aus meiner Sicht notwendig und die Wurzel. Denn solange wir uns mit der Symptomatik beschäftigen und die Wurzel weiter wuchern lassen, bleibt leider alles, wie es ist und wird sogar noch schlimmer".

    Hallo Sabine,

    das ist genau der Ansatz, den unsere verantwortlichen Politiker aufgreifen müssen, und die richtigen Maßnahmen in die Wege leiten sollten. Alle bisherigen Maßnahmen nach Mobbing sind nur Kosmetik. In der aktuellen Presse sind wieder Zahlen und Fakten veröffentlicht worden, die jeden Bürger/in nachdenklich stimmen sollten. Ca. 44% der Frührentner sind aufgrund psychischer Erkrankungen in den unfreiwilligen Ruhestand gegangen. Über 90% davon sind unter 50 Jahre alt. Gar nicht auszudenken, wenn es schlimmer würde. Noch mehr Rentner? Rente unter 40 Jahre?

    Zum Thema Depressionen gibt es leider auch eine traurige Bilanz. Ab und zu wird im TV berichtet, das ein "Prominenter" sich das Leben genommen hat. Das mögen Einzelfälle bei den Promis sein, aber täglich nehmen sich 30 Menschen in Deutschland das Leben, also rund 11000 im Jahr. Bisher habe ich nirgends gehört, ob mal geforscht wird, woran das liegen mag. Von Einzelfällen kann da keine Rede sein. Andere Themen scheinen wichtiger.

    Ob Depressionen genetisch oder erblich bedingt sind, kann nahezu ausgeschlossen werden. Genetisch kann die höhere Wahrscheinlichkeit zur Erkrankung vererbt werden! Sonst müßten fast alle Deutschen, die den Krieg erlebt haben, und ein Trauma oder psychische Erkrankungen hatten, diese in die nächste und übernächste Generation vererbt haben. Das Thema war vor kurzem auch in der Presse. Leider ohne nennenswerte Ergebnisse.

    Grüße Simon51

  8. #8
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    Standard AW: Forum: Was kommt nach dem Mobbing? Reha, Rente, Antragsstellung, Krankenversicherung, Rentenversicherung,

    Hallo,
    Gesetze müssen her, das ist klar. Mobbing muss unbedingt sanktioniert werden. Es kann nur sanktioniert werden, wenn es beweisbar ist und deshalb plädiere ich dafür, dass ein Gemobbter sich bei einer Person im Betrieb melden kann und dann eine Überwachungskamera eingebaut wird, damit das Mobbing bewiesen wird. Wir werden vergiftet und angepöbelt von unseren Kollegen.Wie weit soll das noch gehen? Was müssen wir uns noch gefallen lassen?
    Ibag

  9. #9
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    Standard AW: Forum: Was kommt nach dem Mobbing? Reha, Rente, Antragsstellung, Krankenversicherung, Rentenversicherung,

    Hallo Ibag,

    das mit der Überwachungskamera einbauen ist so eine Sache. Jeder der den Standort kennt, wird es tunlichst vermeiden im Kamerabereich zu mobben. Wenn die Kamera versteckt wird, ist sie u.U. nicht als Beweismittel zulässig.
    Es gibt aber eine nette Alternative! Entweder den Interviewpen (sieht aus wie ein Kugelschreiber), oder eine Armbanduhr mit Video-Funktion. Beides ist als Beweismittel nicht zulässig, aber wenn der Richter oder Richterin sich persönlich von einem aufgenommenen Gespräch ein Bild machen möchte (Richterzimmer), dann verliert der Mobber nicht nur sein Gesicht.

    Grüße Simon51

  10. #10
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    Standard AW: Forum: Was kommt nach dem Mobbing? Reha, Rente, Antragsstellung, Krankenversicherung, Rentenversicherung,

    was mir hierzu einfällt......ich habe mal vorgeschlagen,wegen der vielen Mobbing Attacken sollten Firmen vielleicht einen Firmen-Psychologen beschäftigen(die größeren auf jeden Fall)war so eine Idee.
    Es war in einer Gesprächsrunde unter Gemobbten in verschiedenen Firmen.Tja,die Antworten waren solche.-Der Firmen -Psychologe würde wohl dahin getrimmt das er das Personal zu noch mehr Leistungen bewegen solle.
    Zur Sprache kam,das eben auch mit den psychischen Belastungen in Folge von Mobbing (Burn out ,Depressionen und Anderne psychischen Erkrankungen) auf der anderen Seite dort zu Geld wird,Psychiatrien und Psychiatern und CO.
    Was soll man denn dazu sagen??????

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