Hallo Community,

erst einmal finde ich es beruhigend zu wissen, dass ich nicht die Einzige bin und bald habe ich es auch hinter mir
Vor > 1 Jahr hat mein direkter Wohnungsnachbar , Ü 70 , angefangen , mich zu schikanieren , zu mobben und zu stalken .

Angefangen hat alles damit, dass ich nicht mehr primär im Büro , sondern im Homeoffice angefangen habe zu arbeiten .
Soweit so gut und geht ihn auch gar nichts an .
Er hat dann angefangen , überall rumzuerzählen , dass ich arbeitslos sei, bald kein Geld mehr für die Miete habe und dann zur Mietnomadin werde ( ich wohne hier schon seit 10 Jahren ) .
Dies auch gegenüber meinem Vermieter , den er von Eigentümerversammlungen her kannte und er hat sich dann das Ziel gesetzt, mich rauszumobben, da er meine Wohnung für seinen Enkel kaufen wolle.
Er hat auch meine Post gestohlen, diese geöffnet , gelesen und den Inhalt im Haus weiter verbreitet ( u.a. Arztrechnungen, da ich privat versichert bin ) .
Daraufhin habe ich ein Postfach eröffnet, bei einer Gelegenheit hat mir der dortige Postbedienstete ( es ist eine sehr kleine Filiale ) erzählt, dass immer wieder mal ein alter Mann vorbeikommt und sich nach meiner Post erkundigt.
Lt. dessen Aussage hat er den Nachbarn aber irgendwann mal rausgeworfen und ihm angekündigt, dass er seinen Vorgesetzten informieren wird, wenn er nochmal dort auftaucht.

Da er meinen Papiermüll durchwühlte, fand er heraus, dass ich in einem mittelgroßen Bioladen zum Einkaufen ging ... er ging dann mehrmals dorthin und erzählte auch dort, dass ich arbeitslos sei und sie ja immer nur Bargeld nehmen sollten, da mein Konto ( angeblich ) nicht mehr gedeckt sei.
Zudem erkundigte er sich, was ich denn so einkaufe und ließ ein Gebäckteil auf meinen Namen "reservieren" ( auf dem Pappendeckel stand mein Vorname; den die Angestellten dort aber nicht kennen konnten, da ich immer bar bezahlt habe ) . Dass er das war, habe ich von einem Angestellten erfahren .
Seit diesem Vorfall gehe ich in einem anderen Bioladen einkaufen, auch wenn es für mich ein zeitlicher Mehraufwand ist.

Auch ging er mir in das Schwimmbad, das ich ca. 2x/Woche frühmorgens besuchte , hinterher, gab einem Angestellten Geld, damit dieser mich mit beleidigenden Ausdrücken über mein Äußeres mobbt.
Mir platzte ziemlich bald die Hutschnur, besorgte mir den Namen des Angestellten und beschwerte mich über sein Verhalten bei seinem Arbeitgeber.
Da einer seiner Kollegen petzte, kam heraus, dass dieser Angestellte auch Fotos von mir gemacht hat und Geld dafür nahm.
Er wurde zwar nicht entlassen, da schon lange Betriebszugehörigkeit, aber dafür in ein anderes Bad auf einen niedrigeren Posten versetzt.

Zudem lauerte mir dieser Nachbar JEDESMAL, wenn ich das Stockwerk betrat , hinter seiner Tür auf , beobachtete mich durch seinen Türspion und beleidigte und bedrohte mich .
Dies war und ist ihm möglich, da er mehrere Helferinnen aus einem im Erdgeschoss befindlichen Gewerbe hat und hatte, die ihn jedesmal anrufen, wenn ich die Wohnanlage betrete.

Zudem schlug er eine ganze Weile jedesmal gegen meine Wohnungstür , wenn ich z.b. die Waschmaschine angestellt , ausserhalb der Ruhezeiten für ca. 30 min musiziert habe oder er gerade schlichtweg in der Stimmung dazu war

Anfang diesen Jahres hat er versucht, eine ausserordentliche Eigentümerversammlung einzuberufen , mit dem Ziel, mich auf Auszug zu verklagen .
Hat aber so nicht funktioniert .

Eines Tages rückte er mit einem weiteren Eigentümer an und sie versuchten in meiner Abwesenheit das Türschloss auszuwechseln .
Glücklicherweise ging , nach monatelangem Schweigen und Zusehen von Seiten der Nachbarn , jemand dazwischen .
Allerdings erlitt ich nach meiner Rückkehr einen Nervenzusammenbruch , worüber auch noch wochenlang gelästert wurde.
Jetzt bin halt ich diejenige, die nicht richtig im Kopf ist ...
Ok, ich habe dann gekündigt, weil ich hier keine Zukunft mehr sehe .

Allerdings schlage ich jetzt, wo ich weiß, dass mir nicht mehr viel passieren kann , zurück ... mobbe ihn auch , beleidige ihn verbal , wenn ich ihn sehe oder tue einfach so, als ob ich mich bei seinem Anblick übergeben muss.

Ich fühle mich dadurch nicht gut, dass ich jetzt auch zur Täterin werde, aber ich finde es interessant , wie dieses Scheusal anfängt zu kuschen und das Weite sucht .... auf den Tag des Auszuges freue ich mich schon