Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 10 von 14

Thema: Heilung, Selbstheilung, Chemie oder Selbstaufgabe mit Alkohol

  1. #1
    Registriert seit
    26.08.2009
    Beiträge
    417

    Beitrag Heilung, Selbstheilung, Chemie oder Selbstaufgabe mit Alkohol

    @Forum,

    Es gibt sicherlich sehr viele Stadien des Mobbings, aber auch eben so viele Möglichkeiten der Heilung. Alkohol löst keine Probleme vielmehr löst Alkohol bestehende soziale Bindungen, und ist daher absolut keine Lösung, eher gibt es mit der Zeit dann zwei Probleme, 1 x die Sucht + Mobbing. Alkohol tötet Gehirnzellen ab bis hin zu 50% der Gehirnzellen, ein Schaden der nicht reparabel ist!

    Der größere Teil der Gemobbten hat gesundheitliche Probleme, d.h. ohne ärztliche Hilfe kann der Betroffene die Symptome nicht allein in den Griff bekommen. Einige dieser Mobbingauswirkungen sind: Depressionen, Panikattacken, Angstzustände, Schlafprobleme, Gereiztheit oder auch totale Erschöpfung.
    Die Behandlung hängt von der Schwere der Symptome ab, d.h. wenn beim Mobbing rechtzeitig die Notbremse gezogen wird (z.B. Krankschreibung) reicht u.U. eine Psychotherapie oder ähnliches. Die Gesundung erfolgt dann in relativ kurzer Zeit. Daher kann ich nur empfehlen nicht zu warten bis nichts mehr geht, also auf den letzten Drücker erst zum Arzt zu gehen.

    Gerade dann können die Auswirkungen von Mobbing ernste gesundheitliche Folgen haben. Die Anfangsdiagnose heißt meist "Posttraumatische Belastungsstörung". Danach können durchaus Depressionen (krankhaft) entstehen, wobei es sich nicht um eine depressive Verstimmung handelt. Die Behandlung der Depressionen erfolgt mit verschiedenen Mitteln. Johanniskraut, als Kapseln oder Tee hilft Menschen die die Krankheit als leichte Belastung empfinden. Wenn dieses Mittel nicht hilft, stehen Psychopharmaka zur Verfügung, die aber nicht als einzige Therapie zu verstehen sind. Der Therapeut sollte noch weitere begleitende therapeutische Maßnahmen zur Verfügung stellen. Wie lange die Therapie dauert lässt sich im voraus nicht bestimmen, genauso wenig wie bei Depressionen die durch andere Umstände verursacht wurden. Das ist das Hauptthema warum bei Mobbing nicht zu lange gewartet werden sollte. Ich nenne es mal vorausschauende Gesundheitsprävention.

    Begleitend zur Therapie sollte mind. eine Entspannungsmethode wie z.B. Yoga, Tai Chi oder autogenes Training erlernt werden, um wieder das Abschalten vom Alltag zu erlernen (empfehle ich auch gesunden Menschen). Irgendwann sind die Symptome "auskuriert" und die Seele wieder im Gleichgewicht.

    Das fatale an der Krankheit ist, es lässt sich nicht vorherbestimmen wie lange sie dauert, also gibt es auch keine Garantie, das die Genesung zwischen 3-6 Monaten erfolgt.

    Grüße Simon51

  2. #2
    Registriert seit
    17.10.2013
    Beiträge
    16

    Standard AW: Heilung, Selbstheilung, Chemie oder Selbstaufgabe mit Alkohol

    Danke für diesen tollen Beitrag.

    Mit deiner Formulierung hast du echt ins Schwarze getroffen. Oft entstehen Depressionen recht schnell durch Schicksalsschläge. Das Schlimme ist immer der Kreislauf an der Geschichte. Das Mobbing macht langsam depressiv, man verändert seinen Charakter leicht und wird noch anfälliger - es entwickelt sich ein Teufelskreis.

    Du hast vollkommen Recht mit der Therapie begleitet mit Entspannungstechniken. Aber ich finde nicht nur Entspannungstechniken sind hier wichtig. Manch einer kommt besser den Frust abzulassen indem er z.B. läuft, boxt usw.
    Auch das können tolle Methoden sein sich abzureagieren.

  3. #3
    Registriert seit
    22.06.2005
    Beiträge
    2.008

    Standard AW: Heilung, Selbstheilung, Chemie oder Selbstaufgabe mit Alkohol

    Hallo an alle von Mobbing Geplagten

    Mobbing konditioniert, durch seine Machart, den Menschen und seine Selbstwahrnehmung als wertlos, nutzlos und nicht liebenswürdig.

    Die grösste Angst die uns antreibt ist die Verlustangst. Verlust des Partners, Verlust der Gesundheit, Verlust der Familie, Verlust des Wohlstandes, der sozialen Stellung, der Anstellung und natürlich den Verlust des Lebens.

    Nach Fritz Riemann, Grundformen der Angst, ist die depressive Seite unserer Persönlichkeit die, welche Angst vor dem Verlust der Beziehungen hat und die in jedem von uns mehr oder weniger stark ausgeprägt ist.
    Nach Riemann ist die depressive Seite unserer Persönlichkeit geprägt und sichtbar von der Angst vor Ablehnung und Liebesentzug durch das soziale Umfeld.
    Er teilte die Ängste in vier Kategorien auf die sich aber alle in ihrem Kern wieder treffen. Statistisch und vom System her war das hilfreich auch die jeweiligen Anatgonisten bzw. Gegenspieler zu verstehen.

    Im Prinzip ist sein Modell unserer Persönlichkeit hilfreich zum Erkennen eigener bestehender Ungleichgewichte innerhalb der Persönlichkeit. Sein Werk war so logisch und einleuchtend, dass es auch heute noch die Basis sämtlicher Tests bildet betreffend der in uns ruhenden Persönlichkeitspräferenzen und mit entsprechend hoher Aussagekraft für eine erste Analyse herangezogen werden kann. Es hilft zu erkennen wo und wie unsere natürlichen und lebensgeschichtlich hinterlegten wie ausgeprägten Präferenzen verteilt sind und natürlich auch wo sich unsere sog. "wunden Punkte" im Leben befinden. Wo wir immer wieder drohen emotional statt rational gesteuert auf die Nase zu fallen. Uns auf's Glatteis begeben wie der berühmte und sprichwörtliche Esel wenn es ihm "zu wohl" wird.

    Doch als ich länger und intensiver darüber nachdachte wie auch das Verhalten meiner Mitmenschen wie u.a. in Verkaufsgesprächen beobachtete, kamen mir Zweifel ob dies der Wahrheit letzter Schluss ist.
    Letztendlich ist die von Fritz Riemann, ohne Nihilismus über sein überaus brillantes Werk aufkommen zu lassen, beschriebene Struktur unvollständig im Sinne der Reduktion auf die letzte Ursache.

    Nichts geringerem also als die "Angst vor der Angst" die dazu in der Lage ist den Menschen bis zur vollkommenen geistigen wie körperlichen Unbeweglichkeit zu lähmen.

    Die Angst vor der Angst ist die Urangst schlechthin. Die Verlustangst. Es ist vollkommen egal auf was sie sich bezieht. Es ist der Verlust emotional besetzter Dinge und Gedanken der uns ängstigt und uns zu wahnwitzigen wie abstrusen Taten wie Gedanken treibt. Den einen im Guten den anderen im Bösen. Sein ureigenes Grundmotiv für das was er tut schöpft der Mensch aus der Angst etwas zu verlieren, etwas zu verpassen oder sonst einen, wenn auch nur vermeintliichen Nachteil zu erleiden.
    So gesehen findet man die Antwort bei Riemann aber mehr noch bei und in Maslow's Bedürfnispyramide.
    Das grösste Sterben des Menschen ist das nach Sicherheit. So ist auch unser Gehirn strukturiert. Es versucht unablässig uns am Leben zu erhalten.
    Die Schwellen die dabei auch unter höchster Gefahr überschritten werden, werden durch unser in uns lebendes Wertesystem gesetzt.

    Ein Mensch der für seine Werte den physischen Tod billigend in Kauf nimmt, wie z.B. Martin Luther als er die 95 Thesen an die Kirche nagelte, ist mehr beseelt vom Verlust seiner Freiheit im Denken und Handeln als vom Leben selbst.
    Das Leben selbst hat nur einen Wert wenn es in Freiheit des Denkens und Handelns geführt werden kann. Das Leben selbst und als solches erscheint ihm dadurch nutzlos wenn es nicht diesem Werte folgen kann.
    Sokrates leerte den Schierlingsbecher weil er den Tod in Ehre und selbst unter Qualen dieses grausamen Giftes weniger fürchtete als in der Verbannung leben und irgendwann einsam und verlassen sterben zu müssen.
    Fern jeglicher intellektueller Speise und Stimulation für seinen genialen und unersättlichen Geist.

    Zwei Beispiele großer Männer der Geschichte die ihre Angst um ihre körperliche Existenz in der geistigen geradezu sublimierten, sich die Angst vor dem Tod also in Luft auflöste. Diese Angst vor dem Tod sich auflöste vor dem Gedanken den geistigen Tod vorher sterben zu müssen.
    Die einen nennen es Mut und Unerschrockenheit weil sie sich nicht im Geringsten vorstellen könnten dasselbe zu tun. Für diese beiden Grössen war es jedoch die Kompensation ihrer Angst ein Leben in der Zensur und der Knechtschaft weiterleben zu müssen.
    Dieser Gedanke war unerträglicher als den Tod zu erleiden der damals so oder so jeden schneller ereilen konnte als heute. Daher war die Angst vor dem Tod vielleicht auch nicht so stark ausgeprägt wie sie es heute ist in einer Zeit wo das Alter und Tod auf der Liste der täglichen Gedanken die uns beschäftigen ganz weit unten im Nirgendwo angesiedelt ist.

    Doch zurück zur Depression und dem in die Depression gedrängten Menschen

    Wer schon zu Kindeszeiten starken Verlustängsten ausgesetzt war ist geprägt durch eine geringere Resilienz = geistig mentale Widerstandskraft gegenüber negativen Einflüssen von aussen, durch das sich nur gering oder gar nicht entwickelte Urvertrauen in die Welt und sich selbst.
    Da viele Menschen in diesen diese Selbstwahrnehmung begünstigenden sozialen Verhältnissen aufwächst, ist es nicht verwunderlich, dass viele Menschen durch negative Ereignisse in der Umwelt, an denen sie nicht einmal Anteil haben, oder eben auch Erlebnisse leicht aus dem Gleichgewicht geraten bzw. zu bringen sind, weil es die ohnmächtigen Erlebnisse der Kindheit wieder in uns wach ruft.

    Wie z.B. die Mutter sich "zum Sterben" auf das Sofa legte oder dem Kind die Liebe entzogen wurde oder der Vater wie auch die Mutter mit ständigen Tobsuchtsanfällen und Prügel reagierte, weil das Kind eine schlechte Note mit nach Hause gebracht hat. Dann, wenn es die Liebe und den Zuspruch der Eltern eigentlich am Nötigsten gehabt hätte.
    Die Folge davon ist das Bestreben es besser zu machen als Kompensation, um sich vor diesen Situationen und Erlebnissen in Zukunft zu bewahren.

    Was unter normalen bzw. ausgewogenen Umständen von Belohnung guter Leistung und ggf. angemessener Sanktionierung ungebührlichen Verhaltens durchaus einen positiven Effekt auf die soziale Entwicklung des Einzelnen hat, kann einseitig genossen leider auch die Persönlichkeit brechen.
    Wenn man es wirklich nie recht machen kann erlebt man sich auf Dauer als lebensuntauglich, nutzlos und nicht liebenswert.
    Derart konditioniert folgt irgendwann der Absturz wenn sich die Verhältnisse nicht verändern.
    Natürliche Präferenzen bzw. Vorbelastungen aus der Kindheit können und mögen zwar einen begünstigenden Umstand darstellen, doch selbst eine stabile Persönlichkeit kann unter einem solchen Trommelfeuer alsbald in die Knie gehen. Daher sollte sich keiner damit brüsten in dieser Hinsicht unangreifbar zu rühmen. Es gibt sehr viele Menschen mit einem einstmals unerschütterlichen Glauben an sich selbst die äusserst schmerzhaft eines "besseren" belehrt wurden.
    Im Gegenteil solche Menschen kommen damit noch viel weniger klar als der depressive der diese Verhaltensmuster seines Umfeldes mehr oder minder besser "gewohnt" und anfänglich noch zu kompensieren in der Lage ist.

    Die Depression kann und wird manifest werden wenn man aus diesem Trommelfeuer nicht herausfindet. Man findet sich ggf., den Kampf vermeidend, damit ab und schleust sich, seines Selbstvertrauens und Selbstwertes nun vollständig beraubt, fortan möglichst widerstandsfrei durch das Leben.
    Nur nicht anecken. Wird Konfliktscheu und geht jeder Frage, die von Innen wie von aussen an mich herankommt, aus dem Weg die auf dieses Manko abzielt. Es wird verdrängt, um all die schlechten Gefühle auch zu sich selbst zu verdrängen die damit einhergehen. Das Mass ist, wie das Sprichwort so schön sagt, voll bis zum Anschlag. Es geht nicht mehr. Man lässt es gar nicht mehr an sich heran.

    Wer mit einem solchen Mindset in die Fänge eines potenziellen Mobbers gerät ist dem von diesem Menschen aufgesetzten Druck in der Regel vollkommen ausgeliefert.
    Es fehlt sogar die Kraft für die Flucht weil dies würde ja noch mehr Unsicherheit und Konfusion für das eigene Leben bedeuten.
    Daher versucht das Opfer sich trotz aller widrigen Umstände doch irgendwie mit der Situation zu arrangieren und erlebt und schluckt eine Demütigung nach der anderen. Unfähig sich zu wehren weil nie gelernt.
    Gelähmt durch die erneut aufkommende Verlustangst bei gleichzeitiger Unfähigkeit einen Ausweg zu suchen und zu finden sitzt es wie das Karnickel mit immer kleiner werdenden Augen im immer greller werdenden Scheinwerferlicht des herannahenden Fahrzeugs. Das nimmt ihm den Blick auf die herannahende Gefahr bis es zu spät ist und von der Situation und Ereignissen überrollt wird

    Alsbald zeigen sich die ersten physischen Symptome des Körpers als Folge dieses permanent auf dem Opfer lastenden Drucks. Die Depression = abgeleitet von lat. deprimere = Niederdrücken

    Kopfschmerzen, Angstzustände, Schlaflosigkeit, Antriebsschwäche, Gastritis, Durchfälle und was die Palette psychosomatischer Erkrankungen sonst noch alles zu bieten hat.
    Das ist keine Flucht sondern die völlig normale Reaktion des Körpers auf diese permanente Überlastung des Zentralnervensystems, das damit völlig aus den Fugen gerät.

    Dann wird man erst einmal krank geschrieben und dem Einfluss der Schänder entzogen. Das kann und mag ja zu einer gewissen Entlastung führen, doch die auslösenden Ursachen sind damit ja eben leider nicht beseitigt.
    Weder die Inneren noch die Äusseren. Ganz im Gegenteil. Das Ausscheiden wegen Krankheit führt beispielsweise am AP zu einer weiteren Verschärfung der Situation durch sich weiter verbreitende neue Gerüchte und Geringschätzungen.

    Die Wiedereingliederung kann da sofort zum erneuten und noch viel schnelleren Niederschlag führen, weil dort wo das Spiel begann, eigentlich niemand bereit war und ist diesen Prozess aktiv zu unterstützen.
    Selbst die letzten verbliebenen guten Beziehungen wurden durch das Trommelfeuer der Stimmungsmache der Aggressoren restlos zerstört.
    Die Folge Absturz Nr. 2 folgt auf den ersten auf dem Fuss.

    Und in diesem Zusammenhang möchte ich hier und heute Sinn und Zweck von jenen Therapien in Zweifel ziehen, die mit Psychopharmaka das Opfer betäuben und ihm beibringen möchten sich mit derartigen Zuständen zu arrangieren.
    Das hat das Opfer bereits zur Genüge und vollkommen erfolglos unter Aufbringung seiner restlichen geistigen Energien und Kräfte versucht und sich dabei in der Regel bereits aufgezehrt bevor es Beistand sucht und ersucht.
    Schliesslich will der Depressive ja niemandem zur Last fallen was den Weg zum Profi in die Länge zieht. In der Regel muss man den Depressiven halbtot vom Fussabtreter aufhelfen, da er alleine schon mit dem Drücken des Klingelknopfes die Tagesration an Körperkraft bereits aufgebraucht hat.

    Der erste Schritt einer Therapie kann meiner Meinung nur darin bestehen, das Opfer endgültig und final aus dem Kreis und Zugriff dieser Kräfte zu entfernen.

    Kein Arzt den ich kenne und der seinen Beruf aus Berufung ausübt käme auch nur im Traum auf die Idee ein schrecklich zugerichtetes Unfallopfer lebensgefährlich verletzt und eingeklemmt im lichterloh brennenden Autowrack bis zur vollständigen Genesung gesund pflegen zu wollen. Solch ein Ansinnen könnte doch nur entweder zynisch schallendes Gelächter und/oder masslose Wut ob der an den Tag gelegten Inkompetenz beim Betrachter hervorrufen.

    Doch genau das passiert mit den Menschen hier die verfassungsfeindlich, damit sträflich und absolut den einzelnen Menschen verachtend vom System der Gesetzgeber, Jurisdiktion wie Exekutive vollkommen im Stich gelassen werden.
    Mittlerweile von der Wiege bis zur Bahre.

    Und ich stelle hiermit die äusserst ketzerische Kernfrage ob das nicht System hat.

    Ist die um sich greifende "Krankheit" bzw. ihr zu Tage treten in Form vermehrt depressiver Erkrankungsbilder in breiten Schichten der Arbeitnehmerschaft nicht vielmehr nur ein Symptom einer systematischen Machart die der Entmündigung und die Beraubung der Verfassungsrechte durch die bestehende herrschende Klasse gleichkommt. Egal wie sie heissen versuchen alle Politiker doch den Bürgern mit einer systematischen Salamitaktik das Grundgesetz aus der Tasche zu fingern.
    Angst machen hilft da unheimlich bei. Durch die ständige und gut durch Fernsehen und Medien kultivierte Drohkulisse drohender Anschläge, raubender und mordender virtueller Gangsterbanden und Terrororganisationen leben die Menschen in Angst und glauben der Zugriff auf ihre Freiheitsrechte müsste sein um sie zu sichern. Die aufgedeckte NSA Affäre durch den Whistleblower Mr. Snowden sollte jedem halbwegs klar denkenden Menschen die Augen öffnen welche Show hier wirklich läuft.
    Die "Trueman Show"

    Mit dieser Volks-Krankheit lassen sich vorzügliche Geschäfte machen. Da wäre man ja schon blöd ja bescheuert sich der zugrunde liegenden Ursachen zu entledigen die so mühevoll in ca. 30 Jahren seit der Ära Kohl aufgebaut werden musste.
    Mit den Dummen und Schwachen treibt man die Welt um. Hilfreich kam hinzu, dass mit der Übernahme der DDR überaus fahige "Volksökonomen" aus dem bankrotten Arbeiter und Bauernstaat rekrutiert werden konnten die nun die Regierungsbank in Berlin füllen und Spitzenämter bekleiden. Frau Merkel ist denke ich so gut durch den Nachrichtendienst informiert, dass sie wahrscheinlich besser weiss wer heute und auch morgen welche Unterwäsche im Plenarsaal trägt als der Betreffende selbst.
    Auf der Machtseite hat sie ihre Hausaufgaben sehr gut gemacht. Das muss man ihr nun einfach mal lassen.
    Ob man das alles so einfach hinnehmen muss ist die andere Frage. Doch der Wähler hat mit großer Mehrheit erneut das Mandat erteilt. Was kann sie mehr wollen.

    Folgende Vorteile die sich jeder einmal auf der Zunge zergehen lassen sollte, auch die Mobbing-Opfer, um mal wieder zu spüren was es heisst wütend zu sein, bzw. dieses Gefühl des Zorns wieder einmal in sich zuzulassen.

    1. Rückgratlose Menschen sind leicht auszubeuten, zu (ver)führen und zu manipulieren!

    2. Gebrochene Menschen wehren und erheben sich nicht!

    3. Weil sie krank sind und Hilfe benötigen, brauchen sie Medikamente welche die Pharmaindustrie reichlich und in immer grösserer Zahl teuer und äusserst profitabel zur Verfügung stellt. Deren Kosten/Nutzen/Wirkung mittlerweile in breiten und verantwortungsvollen Fachkreisen bereits auf das Heftigtse diskutiert wird! Sogar in den USA! Man höre und staune.

    4. Gebrochene Menschen stellen keine Fragen wer ihnen die Hand zur Hilfe reicht. Sie greifen nach jedem Strohalm der Linderung oder gar Erlösung vom Leiden verspricht. Auch nach dem Falschen!
    Platziere die richtigen Leute in den richtigen Netzwerken und alles passt. Dann haben die Guten keine Chance, bzw. können dem System nicht genug Schaden zufügen und wahren trotzdem irgendwie das Gesicht nach aussen.

    Man höre hierzu Herbert Grönemeier: "Mit Gott" von seinem Album "ö"

    5. Gibt der immer weiter wachsenden Psychobranche die Möglichkeit und Rechtfertigung die "Krankheit" des Geistes bis in ihre feinsten Facetten, für den Laien natürlich vollkommen unverständlich und nicht nachvollziehbar, zu erklären und immer neue Krankheitsbilder zu erfinden und zu diagnostizieren. Dazu bedient sie sich, wohl bewusst um deren Macht, einer speziellen und für den Patienten unverständlichen Herrschaftssprache.

    Anmerkung: So wie die Kirche vor Martin Luther das Evangelium in den Kirchen nur in Latein predigte. Die Menschen sollten und durften es gar nicht verstehen. Hätten sie es verstanden so wäre ein Martin Luther gar nicht nötig gewesen, vor dessen Denkmal ich ehrfürchtig vor dessen Mut und Entschlossenheit vor nicht allzu langer Zeit in Dresden stand.
    Martin Luther der die tödliche Macht der Kirche unter Aufgebot seines Lebens herausforderte und den Kampf am Ende im "Infight" gewann.

    Ohne sich auch nur im Geringsten darum zu bemühen die eigentlichen Ursachen zu bekämpfen wird also weiterhin symptomatisch behandelt. Zu heilen wenn er es könnte und nicht nur zu lindern ist ebenfalls die hypokratische Pflicht des Arztes der sich einer nennen will. Ja mit dieser Unterlassung bewusst oder auch unbewusst eine Kultivierung der Krankheit geradezu unterstützt und vorantreibt, damit die Patienten und Klienten niemals verstehen was ihr eigentliches Problem ist. Zu verhindern mit diesem Verständnis und Bewusstwerdung aus sich heraus neue Hoffnung und Stabilität zu erlangen, um aus eigener Kraft dagegen steuern zu können. Dadurch gesund zu werden und damit irgendwann den falschen Propheten die Kunden ausgehen würden.

    6. Eingeschüchterte, depressive Menschen haben aufgrund ihrer Angst vor der Angst, eben aus Angst enttäuscht zu werden enorme Mühe feste und stabile Beziehungen zu anderen Menschen aufzubauen.
    Daher wage ich zu bezweifeln ob man in wenigen und kurzen 1-2h Sitzungen überhaupt an die wahre Person mit solch einer Selbstwertstörung herankommt bzw. herankommen kann.
    Es braucht unsagbar viel Liebe und Zuwendung, eine sog. "Streicheltherapie", praktisch die komplette Nachholung der versäumten und versagten positiven Erlebnisse in der Kindheit aus der neuer und stabiler Selbstwert geschöpft werden kann.
    Das kann ein Therapeut, mit Verlaub, ohne ein entsprechendes und mit Vollgas mitziehendes Umfeld gar nicht alleine oder in nützlicher Frist schaffen. Dazu müsste der Patient/Klient für Monate bei ihm einziehen.

    7. Und zu guter letzt: Depressive Eltern "produzieren" wiederum depressive und in jede Richtung widerstandslos anpassungsfähige Persönlichkeiten weil sie nicht wissen wie man aus dem Nachwuchs autarke und stabile Menschen und Persönlichkeiten formt.


    Zum Abschluss nun möchte ich nochmals unter Punkt 6 der obigen Liste einhaken.

    Selbst wenn es gelingt den Patienten wieder stabil zu bekommen, vielelicht sogar doch schneller als von mir dargestellt, stösst man ihn dann zurück in die Wolfsgrube in der die Wölfe noch ausgehungerter auf ihr "Futter" lauern?
    Was ist das für ein Ansinnen?
    Wäre dies nicht das gleiche wie wenn man ein Opfer halb zerfleischt aus dieser Grube gerettet hätte, es wieder aufpäppelt bis es zur vollen Kraft zurück gelangt ist und dann zurück in genau die selbe Grube zurück stösst aus der man es einst gerettet hat?
    Was war dann die Mühe wert? Was muss ich für ein Mensch sein, um so etwas zu tun? Wie weit reicht dann das vorgetäuschte Mitgefühl? Wirklich weiter als bis zum Portemonnaie? Was soll das für eine Hilfe darstellen? Kommt das nicht sogar vielmehr einer Folter gleich?
    Was sind das dann für "Ärzte" und "Therapeuten"? Wo bleibt deren Aufstand der unüberhörbar über das Land schallt?

    Daher meine Mahnung wie Aufruf an alle Opfer die massives Mobbing erleben wie auch die Interessierten und betroffenen Angehörigen die hier lesen:

    Beseitigt die eigentliche Ursache für euer Leiden indem ihr euch, alleine auf weiter Flur und ohne Hoffnung auf Hilfe, aus dem euch krank machenden Umfeld zurückzieht so schnell wie ihr nur könnt.
    Die Täter und Schinder dieser Welt werden sich ohne massivsten und brachialen Druck stärkerer Mächte als sie selbst niemals freiwillig ändern oder gar ihre Schuld eingestehen!

    Unterstützt eure Angehörigen und geliebten Partner nach Kräften wenn sie diesem Monster zum Opfer fallen. Gebt Ihnen bedingungslose Liebe und Zuwendung. Das ist die grösste Macht die Ihnen am meisten hilft bei dem was sie durchmachen müssen.
    Gebt mit allem was ihr an Menschsein habt. Gebt und es wird auch euch beizeiten gegeben werden wenn ihr der Liebe und Kraft anderer bedürft.
    Werdet wieder zur Familie statt euch dadurch entzweien zu lassen.
    Sie ist der Kern einer jeden Gesellschaft. Lasst nicht zu, dass man uns dieses Juwels beraubt indem ihr euch dessen selbst beraubt!

    Wenn ihr gegen eure Peiniger selbst nicht mehr kämpfen könnt dann wendet das System gegen sie und lasst das die Anwälte für euch tun. Dazu braucht ihr einen Rechtsschutz für Arbeitsrecht. Wenn ihr den nicht habt, kann man den schnell abschliessen.

    Wenn ihr einen Coach oder Therapeuten in Erwägung zieht dann legt keine zu geringen Massstäbe an. Fragt was es zu eurer Genesung braucht und nicht was zur Linderung.
    Die Antwort auf diese Frage wird euch Aufschluss geben ob ihr beim Richtigen auf der Couch liegt. Es gibt sie. Aber wie bei allem auf dieser Welt muss man danach suchen.

    Allen ein erholsames und stressfreies Wochenende

    Gruss Martin
    Geändert von Herbert 44 (09.11.2013 um 17:28 Uhr)

  4. #4
    Registriert seit
    26.08.2009
    Beiträge
    417

    Standard AW: Heilung, Selbstheilung, Chemie oder Selbstaufgabe mit Alkohol

    @Forum,

    die Angst allein stürzt niemanden in eine Depression. Es gibt sehr viele Arten der Angst. Die sogenannten Panikattacken sind rational nicht erklärbar, sondern eine Folgeerscheinung wo das eigene Nervenkostüm zu gering ist, und treten willkürlich auf. Es wäre auch einfach zu sagen, das eine Angststörung sich leicht behandeln lässt.
    Die Frage ist doch, warum ist das eigene Nervenkostüm zu dünn. Es hat immer mit dem Gleichgewicht von Belastung und Belastbarkeit zu tun.
    Steigt die Belastung, sei es durch Angst, Stress oder Krankheit etc., muss ein Ausgleich von Belastung und Belastbarkeit wieder durch uns selbst hergestellt werden. Ist das nicht der Fall, ist der Absturz vorherbestimmt. Das Extrem heißt dann volle Belastung, keine Belastbarkeit. Die Diagnose kann dann nicht nur Depressionen heißen, sondern auch Psychosen, Neurosen oder auch Schizophrenie kann entwickelt werden. Warum warten so viele Opfer bis nichts mehr geht? Diese Krankheiten verschwinden nicht einfach wie eine Erkältung, sondern verschlimmern sich. Das ist das trügerische bei diesen Nervenkrankheiten.

    Jedes Jahr erkranken 1% der deutschen Bevölkerung an Depressionen oder schlimmeren psychischen Erkrankungen, das sind 800.000 Einwohner allein in Deutschland!
    Weltweit geschätzt wären das ca. 75.000.000 Millionen der Erdbevölkerung. Fast ganz Deutschland!

    Ich habe auch eher den Eindruck, das mehr Wert auf das Geschäft mit diesen Kranken gelegt wird, als den Betroffenen zu helfen. Ich habe von mehreren Ärzten und Fachpersonal erfahren, das der zeitliche Aufwand einem Kranken mit Depressionen zu helfen, einfach zu hoch ist, daher wird lieber Psychopharmaka verabreicht. Und schon befindet sich der Patient in einer gewissen Abhängigkeit. Das Geschäft mit psychisch kranken Menschen ist eine lukrative Geldeinnahmequelle für viele, die sich auf die Behandlung dieser Bevölkerungsgruppe spezialisiert haben. Es gibt immer mehr verschiedene Psychopharmaka, die Psychiatrien der Krankenhäuser werden immer weiter aufgestockt, und trotzdem wird der Patient "allein gelassen". Da fallen mir wieder spontan die sogenannten Berufs-Schmarotzer ein, die mit dem Leid anderer Menschen Geld verdienen ohne diesen wirklich zu helfen.

    Es gibt ein Buch das "Chemie für die Seele" heißt, erschien zwar vor ca. 20 Jahren, aber die Aussage die dieses Buch vermittelt, ist gerade heute wieder aktuell. Schweizer, Österreichische und Deutsche Doktoren, Professoren und Mediziner stimmen einer Behandlung mit Psychopharmaka nur bei wenigen Ausnahmen zu. Die Kernaussage ist auch hier, die Behandlung eines Patienten braucht mehr Zeit.

    In unserer Gesellschaft werden ja nicht nur psychisch kranke Menschen ausgegrenzt, sondern alle die krank sind. Nicht selten rutschen die in Harz IV oder Grundsicherung ab. Für die Arbeitswelt sind sie wertlos, also werden sie auch dementsprechend behandelt.
    Eine Demokratie wird daran bemessen, wie sie Minderheiten behandelt. Eine Bewertung unserer Demokratie erübrigt sich. "Bleiben Sie gesund, anders wäre nämlich schlecht", wie wahr!


    Grüße Simon51

  5. #5
    Registriert seit
    22.06.2005
    Beiträge
    2.008

    Standard AW: Heilung, Selbstheilung, Chemie oder Selbstaufgabe mit Alkohol

    Zitat Zitat von Simon51 Beitrag anzeigen

    die Angst allein stürzt niemanden in eine Depression. Es gibt sehr viele Arten der Angst. Die sogenannten Panikattacken sind rational nicht erklärbar, sondern eine Folgeerscheinung wo das eigene Nervenkostüm zu gering ist, und treten willkürlich auf. Es wäre auch einfach zu sagen, das eine Angststörung sich leicht behandeln lässt.
    Die Frage ist doch, warum ist das eigene Nervenkostüm zu dünn. Es hat immer mit dem Gleichgewicht von Belastung und Belastbarkeit zu tun.
    Steigt die Belastung, sei es durch Angst, Stress oder Krankheit etc., muss ein Ausgleich von Belastung und Belastbarkeit wieder durch uns selbst hergestellt werden. Ist das nicht der Fall, ist der Absturz vorherbestimmt. ........
    Hallo Simon

    Stimmt, die Angst alleine macht noch keinen Kranken. Aber sie ist, die Angst vor Verlust des Selbstwertes, des Versagens, deren Wegbereiter wenn diese Angst nicht mehr aufhört.

    Eine Angststörung oder Depression ist alleine durch uns selbst nicht heilbar da wir als Menschen durch und durch soziale Wesen und auf unsere Mitmenschen als Feedback-Geber angewiesen sind.
    Um gesund zu sein und zu bleiben brauchen wir Menschen auch ein gesundes soziales Umfeld. Fehlt diese "Insel des Rückzuges" in der stürmischen See des Lebens so sind wir verloren.
    Jemand der ein stabiles soziales Netz um sich hat das ihn einbindet und stützt wird selten in eine Depression fallen, weil es genug wohlwollende Menschen gibt die ihm zur Seite stehen und seine Entscheidungen helfen in die richtige Richtung zu lenken.
    Doch was ist mit denen die das nicht haben? Wer kümmert sich um sie? Wer sind ihre Freunde und Anverwandten bei denen sie sich tatsächlich fallen lassen können?

    Das Nervenkostüm wird dadurch dünn indem unser Muster bildenedes Gehirn daran gehindert wird ein passendes Muster, eine adaptierte Handlungsstrategie an die äusseren Anforderungen zu entwickeln.
    Heute so und morgen so würde da ja noch gehen, doch wenn man, egal was man tut, in die Schei... greift und das schon spürt und weiss noch bevor die Denkmaschine überhaupt eine Chance hat sich an die Arbeit zu machen eine geeignete Strategie zu entwickeln, erzeugt das auf Dauer die absolut lähmende Angst vor der Angst vor der Angst. Nicht lange und das derart gequälte Opfer befindet sich im freien Fall ins Nichts und die Leere der Dunkelheit.

    Wie das funktioniert verdeutlicht eine kurze Anekdote zwischen zwei Eheleuten die am Abend zusammen ausgehen wollen. Sie fragt ihn: "Schatz welches Kleid soll ich heute abend zum Dinner anziehen? Das Rote oder das Blaue?"
    Darauf Er: "Ahhh das Rote." Darauf Sie mit verständnislosem Blick in den Augen: "Wusste ich's doch das Du das Blaue nicht magst!"
    Wie wird sich der Ehemann der es nur gut meinte und ehrlich antwortete denken und in ihm bzgl. Beziehung zu seiner Frau nun vorgehen?

    Was sich im ersten Moment anhört wie ein schlechter frauenfeindlicher Witz wird viel häufiger in seiner Grundstruktur erlebt und für den Empfänger solcher Botschaften geradezu zum täglichen Alptraum.
    Insbesondere wenn ein Machtgefälle zwischen den Kommunikationspartnern besteht wie z.B. zwischen Angestellten und Chef u./o. den oftmals sogar noch mächtigeren "Grauen Eminenzen" einer Abteilung.
    Solche Spielchen genannt "Double Binds" und andere machen das Nervenkostüm schnell dünn.

    Jeder Sportler weiss wie wichtig neben der Belastung im Training die Entlastungs- die Ruhephase ist. Dann nur können wir uns gut und richtig von der vorausgegangenen Belastung erholen und regeneierieren.
    Belastet er sich auf Dauer zu hoch, sprich ist sein Training im Pensum zu hoch fällt er in seiner Leistung ab. Und er wäre ein ausgesprochener Narr dieses Signal in die falsche Richtung zu inerpretieren und noch mehr trainieren statt seine Regeneration zu verbessern. Hat er keine Erfahrung und auch keinen erfahrenen Trainer/Coach der da mit und an seine fpr den Wettkampf stabile Gesundheit denkt und auf ihn achtet läuft er schneller Gefahr in diese Falle zu laufen als derjenige der diese Erfahrung bereits gemacht hat und oder der einen guten und erfahrenen Trainer hat.

    Das muss nicht bedeuten, dass man für alles und jedes jemanden teuer engagieren muss. Doch sich einen fachkundigen Rat einzuholen oder sich entsprechend in einschlägiger Literatur zu informieren ist allemal besser als etwas ins Blaue hinein zu entscheiden.
    Der Trainer/Coach oder Spezialist ist in der Regel die einfachere und schnellere Variante, weil ich dadurch keine eigene Zeit aufwenden muss, um ggf. stundenlang die Bücher nach den wichtigen Informationen selber zu durchforsten sowie die darin gemachten Aussagen auf mein Problem hin zu übersetzen. Ich kann dort die Info einfach und schnell ohne viel Aufwand abrufen.

    Im Sport und Spitzensport kann ich die Erholungsphase tatsächlich selbst einleiten weil es alleine auf meinen Körper bezogen ist. Gebe ich ihm die richtigen Nährstoffe und Aufbausubstanzen tut der Körper von alleine was zu tun ist.
    Seine autarke und uns unbewusste Morphologie tut alles was notwendig ist ohne wirklich darüber nachdenken zu müssen.
    Die Regeneration geistig mental hoher Belastungen insbesondere im Bereich schwer belasteter oder gar vergifteter Beziehungen hingegen braucht mitmenschlichen Austausch.

    So wie Herz, Leber und Niere den angerichteten Schaden und Müll in Form z.B. hoher Laktatwerte nach der sportlichen Belastung abbbauen müssen, so muss der Geist sich nach dem Stress der Belastung ebenfalls vom Müll des Tages befreien können.
    Hat man dann niemanden zum Reden und nicht Einen der mir bereit ist wenigstens zuzuhören, sei es in der Familie, Ehe, Partnerschaft ja selbst nur am Stammtisch kann ich das nicht loswerden.
    Die Folge: Der geistige "Müll" stapelt sich erst im Mülleimer, dann im Keller, dann in der Garage und spätestens wenn das Haus vollkommen zugemüllt ist liegt er dann zwangsgedrungen für jeden sichtbar vor dem Haus während die Berge von Müll und dessen Gestank drinnen dem Betreffenden längst schon den Verstand geraubt haben. Hat er "Besucher" bekommen in Form von Ratten die sich in seinem Kopf einisten. Die ihn des Nachts drangsalieren und nicht schlafen lassen, die in seinem Kopf hin und her huschen laut pfeifen oder ihn anknabbern ohne sie irgendwie in dem ganzen Chaos greifen oder bekämpfen zu können.

    Und weil es im Hause fürchterlich aussieht und ebenso stinkt ist der Betroffene voller Scham die Tür einem Besucher zu öffnen der dann ja das ganze Ausmass der Misere zu Gesicht bekommen würde.

    Und in jedem von uns steckt so ein "Messi" dem ab einem gewissen Punkt alles völlig entgleitet. Das schlimmste wiederfährt was einem Menschen passieren kann. Den totalen Verlust der Selbstkontrolle und Selbsbestimmung.
    Es ist nicht seine Verantwortung alleine sich dem Umfeld zu outen. Jeder der ihn sieht weiss mit einem Blick wie es diesem Menschen geht.
    Als Mitmenschen stehen wir in der Verantwortung auch mal ein paar Worte mit unseren Partnern, Kindern, Nachbarn oder einem Menschen dem wir ansehen dass es ihm schlecht geht ein paar Minuten unser Ohr leihen.
    Ihm das Gefühl zu geben nicht alleine mit seinem Schicksal zu sein und dazustehen.

    Foren wie dieses sind auch ein Ventil und Rückzugsort. Immerhin besser als nichts. Doch kann es das Gespräch von Angesicht zu Angesicht und dessen körpersprachliche Interaktion niemals ersetzen.
    Wer wirklich niemanden hat mit dem er am Ende des Tages über alles reden kann, der ist wirklich arm dran. Egal wie reich an materiellen Gütern er auch sein mag.

    Gruss Martin

  6. #6
    Registriert seit
    26.08.2009
    Beiträge
    417

    Standard AW: Heilung, Selbstheilung, Chemie oder Selbstaufgabe mit Alkohol

    Hallo Martin,

    Eine Angststörung oder Depression ist alleine durch uns selbst nicht heilbar da wir als Menschen durch und durch soziale Wesen und auf unsere Mitmenschen als Feedback-Geber angewiesen sind.
    Das trifft genau für unser ganzes Leben zu. Wir wachsen in der Familie auf (ob die Kindheit als gut oder schlecht bewertet wird sei hier nicht bewertet), gehen zur Schule, danach folgt eine Ausbildung oder ein Studium, dann der Berufsstart und die Gründung einer eigenen Familie. Immer sind wir sozial eingebunden, ohne das es manchem bewusst wird weil es ja normal ist. Vorstehend ist der Idealfall im Leben eines Menschen beschrieben, fast jeder ist betroffen davon, das eine oder mehrere Stationen in seinem Leben nicht ideal verlaufen sind. Fast jeder kann damit leben wenn als Ausgleich Freunde oder Verwandte für ihn da sind, bzw. seinen Problemen Verständnis entgegen bringen, kurz die soziale Einbindung funktioniert. Herbert Grönemeyer singt im Lied Mensch: der Mensch ist Mensch, weil er vergisst, weil er verdrängt. Eine klare Aussage das es menschlich ist zu verdrängen! Es sollte natürlich nicht zur Hauptsache eines Menschen werden, dann wäre es wiederum krankhaft.

    Jemand der ein stabiles soziales Netz um sich hat das ihn einbindet und stützt wird selten in eine Depression fallen, weil es genug wohlwollende Menschen gibt die ihm zur Seite stehen und seine Entscheidungen helfen in die richtige Richtung zu lenken.
    Leider sind die Auslöser für eine Depression oder psychische Erkrankung nicht allein vom sozialen Netz abhängig, die einen Menschen "behüten". Bei KFZ-Unfällen kann es z.B. ein "Schleudertrauma" sein, oder generell bei Unfällen die eigene Wertlosigkeit (z.B. Krüppel) zu sehen, oder einfach finanzieller Ruin mit weiteren Folgen, den man nicht selbst zu verantworten hat.

    Aber zurück zur Angst. Gerade beim Mobbing am Arbeitsplatz ist es das Ziel den Mitarbeiter/in aus dem Job zu drängen. Das Opfer ist sich immer im klaren darüber, das durch den Verlust des Arbeitsplatzes meist die Existenz (Verlustangst des Lebensstandards) bedroht ist. Gerade dadurch ist schon der Grundstein für einen zweiten Absturz am Arbeitsplatz gesetzt. Es ist ja noch nicht einmal der freie Wille des Gemobbten dahin zurückzukehren wo er den ersten Absturz hatte. Die Ärzte verordnen Medikamente so nach dem Motto "dann halten Sie besser die Anfeindungen aus", Krankenkasse und behandelnder Arzt drängen auf eine Wiedereingliederung also auch zurück an den Tatort, ohne Alternativen anzubieten. Eine REHA wird meist bei einem Rentenantrag angeboten, eine automatische REHA nach einer gewissen Dauer einer Krankschreibung gibt es nicht mehr.

    Grüße Simon51


  7. #7
    Registriert seit
    22.06.2005
    Beiträge
    2.008

    Standard AW: Heilung, Selbstheilung, Chemie oder Selbstaufgabe mit Alkohol

    Hallo Simon

    Zitat Zitat von Simon51 Beitrag anzeigen
    Leider sind die Auslöser für eine Depression oder psychische Erkrankung nicht allein vom sozialen Netz abhängig, die einen Menschen "behüten". Bei KFZ-Unfällen kann es z.B. ein "Schleudertrauma" sein, oder generell bei Unfällen die eigene Wertlosigkeit (z.B. Krüppel) zu sehen, oder einfach finanzieller Ruin mit weiteren Folgen, den man nicht selbst zu verantworten hat.
    Sicher kann das soziale Netz nicht verhindern depremiert zu sein. Jeder kann durch ein unvorhergesehenes Ereigniss hart getroffen und zu Boden geschlagen werden, bzw, von der Klippe fallen.
    Doch es macht einen wesentlichen Unterschied ob ich mich im Fall darauf verlassen kann, dass mich am Ende des Falls eine Polstermatte oder Sprungtuch erwartet und nicht der harte Betonboden oder gar spitze Pfähle auf denen ich zerschmettert oder aufgespiesst werde.

    Ganz interessant ist bei Deiner Antwort der finanzielle Ruin, die Angst vor dem Absturz, den ich als Opfer von Machtmissbrauch durch meinerseits unbeeinflussbarer Ereignisse erleide.
    Hierzu sei angemerkt, dass Bescheidenheit und die Entsagung gegenüber unnötigem Luxus oder Dingen die man nicht unbedingt haben muss, sich das Leben deutlich erleichtert.
    Oft sind wir verführt uns mit Dingen zu umgeben die wir uns nur auf des Messers Schneide leisten können. Eine Gratwanderung am Limit.
    Wer sich davor bewahrt, physisch wie psychisch ist freier in seinem Denken und Handeln als jener der am Limit operiert.
    Das merkt der Aggressor auch immer schnell, bzw verschafft sich die notwendigen Informationen, der dann diese Abhängigkeit skrupellos für seine Zwecke missbraucht.
    Die kann er nur missbrauchen weil der andere in seinem System gefangen ist. Damit gebe ich dem anderen die Macht in die Hand nach Belieben mit mir zu verfahren weil ich gar keine Wahl zu haben scheine.

    Daher geht es niemanden etwas an was ich habe und wie ich mein privates Leben führe. Weder Familie, noch Kollegen, noch Freunde, die daran so oder so nicht interessiert sein sollten, noch eine Bank alleine.
    Jegliche Informationen hierzu sind streng vertraulich und sollten draussen vor der Tür bleiben. Eine Bank beispielsweise darf derlei Auskünfte an Dritte/Privatpersonen nicht erteilen. Die betreffenden Mitarbeiter würden sich strafbar machen und hätten mit ernsthaften Konsequenzen zu rechnen. Das nennt man das Bankgeheimnis.
    Auf diesbezügliche Fragen darf man ruhig mit der Gegenfrage antworten: Warum interessiert Sie das eigentlich?

    Auch ich musste durch gewisse Erfahrungen erst lernen, dass man gut beraten ist nicht über seine Verhältnisse zu leben zumal sich die Verhältnisse heutzutage extrem schnell, quasi von einem Moment auf den anderen ändern können.
    Daher lohnt es sich jedes Jahr mehrfach über sein Budget zu schauen und immer wieder durch die Beantwortung der Sinnfrage dieser oder jener Ausgabe zu entmüllen. Oft werden unnötige Dinge lange Zeit mitgeschleppt ohne, dass man sich dessen bewusst ist.

    Und eine der wichtigsten Fragen die man sich noch öfter stellen und beantworten sollte ist:

    Was wird passieren und was habe ich heute schon für Alternativen in der Hinterhand wenn der Tag X kommt?
    Was ist mein "Plan B"?

    Wer sich diese zugegeben unbequemen Fragen öfter stellt als nur erst dann wenn es soweit ist, kann sich selbst vor dem allzu tiefen Absturz bewahren.
    Das berühmte "Blaue Auge" ist eben deutlich leichter zu verschmerzen als aus dem 10 ten Stock auf den blanken Asphalt zu fallen.

    Doch dazu muss man anfangen intensiver nachzudenken. Das ist anstrengend, gewiss.
    Doch sich dieser Herausforderung erst zu stellen wenn ich mit der Situation konfrontiert bin, ist in etwa so wie wenn man als Ungeübter ohne Sicherung mit den Einrad über ein morsches Seil über einen Abgrund fahren müsste, an dessen Boden die hungrigen Krokodile schon auf mich warten. Dann tritt, vorne die Hölle und hinten der Abgrund, erst recht Lähmung ein ob der schier unüberwindlichen Größe der Herausforderung vor der, aufgrund der fehlenden Übung und geistigen Beweglichkeit, kapituliert wird bevor man angefangen hat.
    Es ist daher nicht verwunderlich, dass Menschen von solchen Aussichten absolut und final zu Boden geschlagen werden.

    Doch, so sei die Frage erlaubt: Hätte damit nicht jeder von uns sein Schicksal nicht ein großes Stück weit doch selbst in der Hand?

    Darüber sollte jeder Mensch mindestens einmal pro Woche oder Monat intensiv nachdenken.

    1. Was kann ich wirklich und nicht nur was bin ich? = Die reale Bewusstmachung der eigenen Stärken, Fähigkeiten und Fertigkeiten die ausdrücklich nicht nur in der momentan ausgeübten Tätigkeit zu suchen sind.
    2. Wie kann ich die mir zu eigenen Stärken, Fähigkeiten und Fertigkeiten noch weiter entwickeln, um mich und meine Leistung für meine Kunden und/oder AG noch attraktiver ja unverzichtbar zu machen?

    Wer sich diesen beiden Fragen stellt und für die persönliche Entwicklung auch danach handelt, wird weit weniger Schwierigkeiten haben durchs Leben zu gehen als Derjenige, der sich vom Schicksal und damit von Anderen vor sich her treiben lässt.
    Ja der Gefahr, von etwas wirklich länger als nur für den Moment niedergeschlagen zu werden, wirksam und mit Erfolg entgegen zu treten.

    Es ist der Königsweg zur Selbstbestimmung und damit zu persönlicher maximierter Freiheit der Entscheidung auch einmal bewusst und ohne Angst vor der Zukunft NEIN sagen zu können.

    Gruss Martin
    Geändert von Herbert 44 (11.11.2013 um 10:10 Uhr)

  8. #8
    Registriert seit
    02.05.2010
    Beiträge
    289

    Standard AW: Heilung, Selbstheilung, Chemie oder Selbstaufgabe mit Alkohol

    Zitat Zitat von Psychobabbel Beitrag anzeigen
    Hallo Simon



    Sicher kann das soziale Netz nicht verhindern depremiert zu sein. Jeder kann durch ein unvorhergesehenes Ereigniss hart getroffen und zu Boden geschlagen werden, bzw, von der Klippe fallen.
    Doch es macht einen wesentlichen Unterschied ob ich mich im Fall darauf verlassen kann, dass mich am Ende des Falls eine Polstermatte oder Sprungtuch erwartet und nicht der harte Betonboden oder gar spitze Pfähle auf denen ich zerschmettert oder aufgespiesst werde.

    Ganz interessant ist bei Deiner Antwort der finanzielle Ruin, die Angst vor dem Absturz, den ich als Opfer von Machtmissbrauch durch meinerseits unbeeinflussbarer Ereignisse erleide.
    Hierzu sei angemerkt, dass Bescheidenheit und die Entsagung gegenüber unnötigem Luxus oder Dingen die man nicht unbedingt haben muss, sich das Leben deutlich erleichtert.
    Oft sind wir verführt uns mit Dingen zu umgeben die wir uns nur auf des Messers Schneide leisten können. Eine Gratwanderung am Limit.
    Wer sich davor bewahrt, physisch wie psychisch ist freier in seinem Denken und Handeln als jener der am Limit operiert.
    Das merkt der Aggressor auch immer schnell, bzw verschafft sich die notwendigen Informationen, der dann diese Abhängigkeit skrupellos für seine Zwecke missbraucht.
    Die kann er nur missbrauchen weil der andere in seinem System gefangen ist. Damit gebe ich dem anderen die Macht in die Hand nach Belieben mit mir zu verfahren weil ich gar keine Wahl zu haben scheine.

    Daher geht es niemanden etwas an was ich habe und wie ich mein privates Leben führe. Weder Familie, noch Kollegen, noch Freunde, die daran so oder so nicht interessiert sein sollten, noch eine Bank alleine.
    Jegliche Informationen hierzu sind streng vertraulich und sollten draussen vor der Tür bleiben. Eine Bank beispielsweise darf derlei Auskünfte an Dritte/Privatpersonen nicht erteilen. Die betreffenden Mitarbeiter würden sich strafbar machen und hätten mit ernsthaften Konsequenzen zu rechnen. Das nennt man das Bankgeheimnis.
    Auf diesbezügliche Fragen darf man ruhig mit der Gegenfrage antworten: Warum interessiert Sie das eigentlich?

    Auch ich musste durch gewisse Erfahrungen erst lernen, dass man gut beraten ist nicht über seine Verhältnisse zu leben zumal sich die Verhältnisse heutzutage extrem schnell, quasi von einem Moment auf den anderen ändern können.
    Daher lohnt es sich jedes Jahr mehrfach über sein Budget zu schauen und immer wieder durch die Beantwortung der Sinnfrage dieser oder jener Ausgabe zu entmüllen. Oft werden unnötige Dinge lange Zeit mitgeschleppt ohne, dass man sich dessen bewusst ist.

    Und eine der wichtigsten Fragen die man sich noch öfter stellen und beantworten sollte ist:

    Was wird passieren und was habe ich heute schon für Alternativen in der Hinterhand wenn der Tag X kommt?
    Was ist mein "Plan B"?

    Wer sich diese zugegeben unbequemen Fragen öfter stellt als nur erst dann wenn es soweit ist, kann sich selbst vor dem allzu tiefen Absturz bewahren.
    Das berühmte "Blaue Auge" ist eben deutlich leichter zu verschmerzen als aus dem 10 ten Stock auf den blanken Asphalt zu fallen.

    Doch dazu muss man anfangen intensiver nachzudenken. Das ist anstrengend, gewiss.
    Doch sich dieser Herausforderung erst zu stellen wenn ich mit der Situation konfrontiert bin, ist in etwa so wie wenn man als Ungeübter ohne Sicherung mit den Einrad über ein morsches Seil über einen Abgrund fahren müsste, an dessen Boden die hungrigen Krokodile schon auf mich warten. Dann tritt, vorne die Hölle und hinten der Abgrund, erst recht Lähmung ein ob der schier unüberwindlichen Größe der Herausforderung vor der, aufgrund der fehlenden Übung und geistigen Beweglichkeit, kapituliert wird bevor man angefangen hat.
    Es ist daher nicht verwunderlich, dass Menschen von solchen Aussichten absolut und final zu Boden geschlagen werden.

    Doch, so sei die Frage erlaubt: Hätte damit nicht jeder von uns sein Schicksal nicht ein großes Stück weit doch selbst in der Hand?

    Darüber sollte jeder Mensch mindestens einmal pro Woche oder Monat intensiv nachdenken.

    1. Was kann ich wirklich und nicht nur was bin ich? = Die reale Bewusstmachung der eigenen Stärken, Fähigkeiten und Fertigkeiten die ausdrücklich nicht nur in der momentan ausgeübten Tätigkeit zu suchen sind.
    2. Wie kann ich die mir zu eigenen Stärken, Fähigkeiten und Fertigkeiten noch weiter entwickeln, um mich und meine Leistung für meine Kunden und/oder AG noch attraktiver ja unverzichtbar zu machen?

    Wer sich diesen beiden Fragen stellt und für die persönliche Entwicklung auch danach handelt, wird weit weniger Schwierigkeiten haben durchs Leben zu gehen als Derjenige, der sich vom Schicksal und damit von Anderen vor sich her treiben lässt.
    Ja der Gefahr, von etwas wirklich länger als nur für den Moment niedergeschlagen zu werden, wirksam und mit Erfolg entgegen zu treten.

    Es ist der Königsweg zur Selbstbestimmung und damit zu persönlicher maximierter Freiheit der Entscheidung auch einmal bewusst und ohne Angst vor der Zukunft NEIN sagen zu können.

    Gruss Martin


    Hallo Martin


    Der Ansatz ist super. Ich habe mir den Text durchgelesen und dachte nur " genau das ist es "
    Dieser Zwiespalt in dem man manchmal ist weil man mehr in der Zukunft lebt und damit Ängste erzeugt als in der Gegenwart zu sein und dort zu handeln bzw sich einen Plan B zurückzulegen.
    Ich habe mich selbst immer gefragt warum ich mich selbst als freier empfinde als andere. Ich und mein Lebensgefährte leben nicht am Limit / zumindest nicht über unsere Verhältnisse. Ganz ehrlich - das macht sehr viel aus und es nimmt viele Ängste. Mein Lebensgefährte ist selbst Pfleger und hat teilweise etwas Bedenken bzg seines Alters und der Arbeit. Ich kann ihm diese Angst nehmen weil wenn es irgendwo Spielraum bei Jobs gibt dann ist es in der Pflege und gerade als Mann brauchst du da nicht lang suchen.
    Das mit dem Plan B ist auch recht interessant / ich persönlich mache mir z.b. weniger Gedanken darum keinen Job mehr zu bekommen ( egal in welchem Alter ) als vielmehr darum das ich diesen Job einfach nicht mehr machen möchte und vielleicht auch nicht mehr machen kann. Mein Plan B ist eine Selbstständigkeit oder ein Berufswechsel / ich will Zeit haben für meinen Job und auch Zeit kreativ zu sein.
    Wo kann man das bitteschön in der Pflege ? Ich denke auch manchmal nach fast 20 jahren ( einschließlich Lehre und soz.Jahr ) Pflege ist die Idealisierung da und ich würde gern etwas anderes tun. Nur kein Pflegeheim mehr von innen sehen :-)
    Ich denke sowieso daas die Förderung alternativer Wohnformen im Alter sich ändern sollte. Eine Tätigkeit in einer Senioren WG wäre natürlich toll. Ich hab sämtliche Erfahrungen die man in der Pflege in Deutschland sammeln kann gesammelt und ehrlich das erfüllt mich nicht. Mein berufliches Leben hab ich mir mal anders vorgestellt und ich verdiene recht gut für eine Frau. Das ist nicht der Grund. Ich würde jederzeit auf das Geld ( einen Teil verzichten ) für alternativere und kreativere Pflegezustände / auch für die Pflegekräfte.
    Mein Plan B wäre allso in diese Richtung....

    Wollte damit nur sagen dein Text Martin hat mir persönlich was gebracht.


    Gruß Tomm

  9. #9
    Registriert seit
    26.08.2009
    Beiträge
    417

    Standard AW: Heilung, Selbstheilung, Chemie oder Selbstaufgabe mit Alkohol

    Hallo Martin,

    oder einfach finanzieller Ruin mit weiteren Folgen, den man nicht selbst zu verantworten hat.
    Ich stimme Dir voll zu das keiner über seine Verhältnisse oder am Limit seiner Möglichkeiten leben sollte. Soweit ich das selbst zu verantworten habe und daraus resultierend ein Absturz erfolgt, hätte man darauf Einfluss nehmen können.

    Was ist aber wenn jemand anderes in deine Lebensplanung pfuscht, und das Ausmaß der Schädigung nicht sofort ersichtlich ist?

    Eine solche Erfahrung habe ich vor über 25 Jahren machen müssen, also ein nicht nur heutzutage aktuelles Problem. Gegen Betrug sind die wenigsten gefeit. Es lässt sich immer leicht im nachhinein sagen, hast du das nicht gewusst? Du kannst sozusagen an alles denken, alles richtig machen, und trotzdem bist Du einem Betrüger aufgesessen. Natürlich könnte man auch sagen, wenn man auch nur den kleinsten Zweifel hat, sollte man die Finger davon lassen. Nur wenn es um die Grundbedürfnisse eines Menschen geht, wozu auch wohnen gehört, schalte ich den Verstand nicht aus, sondern prüfe ganz genau.

    Ich habe später erfahren das ich kein Einzelfall war, wo Nepp und Betrug beim Kauf einer Immobilie im Spiel war.

    Auch aktuell in der Gegenwart! Sparkassen und Banken haben mittlerweile genug Skandale im Immobiliengeschäft.

    Nach einer psychische Erkrankung gab es natürlich die Heilung und die Öffnung für zahlreiche Themen, die vorher keinen so hohen Stellenwert hatten. Verbale Kommunikation ist mit die wichtigste Ausdruckweise die ein Mensch hat, wird sie vernachlässigt gibt es immer Probleme, egal in welchem Bereich! Jeder Mensch lernt in seinem Leben immer mehr dazu, selbst ältere- oder alte Menschen.

    Etwas Positives hat die ganze Geschichte auch, Möglichkeiten der Selbstheilung zu erlernen und anzuwenden, sowie die Kommunikationsfähigkeit, Gespräche z.B. bei Kundenterminen zu lenken. Auf mein Privatleben hat es im positiven Sinne, auch große Auswirkungen, daher auch mein Spitzname "Professor".

    Grüße Simon51

  10. #10
    Registriert seit
    22.06.2005
    Beiträge
    2.008

    Standard AW: Heilung, Selbstheilung, Chemie oder Selbstaufgabe mit Alkohol

    Hallo Simon

    Zitat Zitat von Simon51 Beitrag anzeigen

    Was ist aber wenn jemand anderes in deine Lebensplanung pfuscht, und das Ausmaß der Schädigung nicht sofort ersichtlich ist?
    Das kann Dir immer passieren. Davor ist leider eben niemand sicher. Die Firma wo ich meinen ersten Beruf erlernt habe gibt es nicht mehr. Sie wurde durch den mörderischen Preisdruck bei den dort hergestellten Produkten sowie aber auch Misswirtschaft des Managements zugrunde gerichtet. Es tat weh als ich letztens vor den Toren des Werkes stand in dem ich einst meine erste Ausbildung höchster Professionalität und auch menschlicher Zuwendung durch die Ausbilder erfahren durfte.
    Viele Kollegen hatte ich dort die sich bis zum letzten Tag auf das Management der einst so renomierten Firma verlassen haben und am Ende als die großen Verlierer da standen. Um Einfluss zu nehmen wussten sie gar nicht genug.
    Sie wurden als Menschen ebenso utilisiert wie totes Werkzeug. Ihre Treue missbraucht.
    Als ich 1989 meinen AP aus eigenem Antrieb wechselte, fragten sie mich alle ob ich mir das gut überlegt hätte und ob ich mir wirklich sicher sei ob ich nun das Richtige tun würde, indem ich den sicheren Job kündigte.
    Darauf waren meine Fragen

    1. Was ist auf dieser Welt wirklich sicher?
    2. Und was gibt mir die letzte Sicherheit um sagen zu dürfen, dass ich nirgends auf der Welt nicht etwas noch besseres fnde?

    Darauf wussten sie keine Antwort. Weil sie niemals und im Entferntesten in dieser Richtung gedacht hatten. Sie dachten immer in Kategorien des Weges des geringsten Widerstandes.
    Das Sprichwort: "Wer nicht wagt, der nicht gewinnt" war ihnen fremd. Das war und ist der entscheidende Unterschied zwischen denen die durch Fremdbestimmung immer Gefahr laufen ausgebeutet, ja wenn nicht gar betrogen zu werden und denen die Ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen. Zwar mit dem vollen Risiko jedoch aber auch den vollen Chancen.

    Wer Angst vor dem Hinfallen hat, aus welchen Gründen auch immer, der wird sich auch nicht dieser Gefahr aussetzen.
    Statistisch gesehen gibt es lediglich +/-2% Menschen in der Bevölkerung eines jeden zivilisierten Landes auf dieser Welt die in der Lage sind sich selbst zu kontrollieren. Das sind in der Regel die Unternehmer die etwas wagen und damit gleichzeitig jene die das Land und dessen Geschicke führen. Ohne Menschen die etwas zu wagen bereit sind, die Unternehmer, ist eine Nation so gut wie tot. Sie sind die Motoren die das Rad in Gang halten. Für Produktion, Transport und Verkauf der hergestellten Güter organisieren ohne das wir in den Läden vor leeren Regalen stehen würden.

    Jedoch mit fehlender Verantwortung im Geiste, gegenüber dieser Gesellschaft ohne die sie selbst auch nicht die Geschäfte machen können die sie machen, geht diese ebenso zugrunde, da Kahlschlag zu betreiben immer zum Tod des Waldes führt.
    Wer als Unternehmer nicht wieder einen beträchtlichen Teil des erwirtschafteten Gewinns an die Gesellschaft zurück gibt, der sägt schlussendlich am eigenen Ast auf dem er sitzt.
    Menschen die nichts verdienen können auch kein Geld ausgeben bzw. wenn sie immer weniger verdienen auch immer weniger ausgeben.

    So sind aber auch viele Arbeitnehmer gestrickt. Wenn jeder also nur an sein eigenes Wohl denkt, so findet keine Entwicklung mehr statt, gewinnen einseitig gelagerte Kräfte die Oberhand, kommt damit alles aus dem natürlichen Gleichgewicht, beginnt das System zu erkranken und wenn es keine gezielte Behandlung gibt geht der Patient, die Gemeinschaft dabei letztlich unter.

    Daher müssen heute mehr und tiefer gehende Fragen zum System gestellt und beantwortet werden als zu den Symptomen, um uns die richtigen Antworten zu geben die auch Deine Frage beantwortet.
    Die Symptome sind in der Medizin immer ein äusserlich sichtbares Signal des Körpers, dass etwas tieferliegendes im Verborgenen in ihm nicht mehr stimmt. Mehr nicht. Um die Ursache herauszufinden und somit die Krankheit an sich überhaupt bekämpfen zu können muss der Arzt verschiedene diagnostische Mittel heranziehen, um sicher zu gehen keine Fehldiagnose zu stellen die durch flasche Behandlung das Leben des Patienten ebenso gefährden würde wie die Krankheit selbst.

    1. Wenn ich, wie beispielsweise Du als Betrogener, nicht auf die rechtsstaatlichen Mittel vertrauen kann die so etwas bereits im Vorfeld verhindern, ja sogar der Eindruck entsteht, dass solche Machart sogar durch die bestehenden Gesetze gedeckt werden, was muss dann im Gesamt-System von Grund auf anders werden und nicht nur in den Gesetzbüchern?
    2. Was ist der Auslöser in mir, der mich derart schwächt, um gegen solche viralen Angriffe überhaupt erst empfänglich zu werden?

    Und auf letztere Frage gibt es, hin oder her, nur eine Antwort: Es ist die eigene Gier nach mehr. Und wieder ist es die Verlustangst die uns hierzu treibt.
    Steuermodelle mit Immobilien hatten in den 90 ern, als die Grenze zur DDR fiel geradezu eine Hausse weil alle dachten damit Steuern sparen zu können. Also gab es findige Verkäufer und Betrüger die das schamlos für sich auszunutzen wussten.
    Hilf den Leuten Steuern zu sparen, also Verluste zu vermeiden, und Du hast sie im Sack. Und es gibt einen Spruch in der Szene der das gut verdeutlicht aufgrund dessen diese Leute vorgehen konnten wie sie vorgegangen sind:

    Gier frisst Hirn!

    Die Gier lässt uns in mehrere Denkfallen tappen. Wenn wir nicht klar denken können, können wir keine tatsächlich rationale Entscheidungen treffen. Wir reden uns die Sache schön und wenn andere das auch machen kommt der sog. Herdentrieb noch dazu: "Leute fresst Scheisse! Millionen Fliegen können nicht irren!" Und dabei vergisst ein beträchtlicher Teil, dass wir eben keine Fliegen sind.

    Dann wenn es scheif gegangen ist reden wir uns ein alles erdenkliche getan zu haben. Haben wir aber leider eben nicht. Wir haben aktiv nur nach den Dingen gesucht die unsere Entscheidung und Absicht bestätigen und uns zu wenig die Fragen gestellt nach dem, was passiert dann wenn....? Ohne ein Blatt Papier wo neben den Pro nicht mindestens ebenso viele Kontra Punkte stehen = These + Antithese sollte man solche Entscheidungen niemals treffen.
    Das würde ja unserer eigentlichen Absicht entgegensprechen, verstärkt mit der Verlustangst wenn man es nicht tut einen Haufen Geld zu verlieren. Deshalb fokussiert jeder kluge Versicherungs- oder Verkäufer solcher Immobilienprodukte immer auf den drohenden Verlust und niemals auf den zu erwartenden Gewinn. Das ist der kleine aber feine Unterschied den der Kunde durch geschickte rethorische Fähigkeiten des Verkäufers gar nicht bemerkt, weil der Verkäufer stets nur die Verlustangst des Kunden kultiviert und dadurch so lange verstärkt bis er die Unterschrift unter dem Vertrag hat. Dann ward er nie mehr gesehen.

    Irgendwann platzt dann die geschaffene Blase und der Betroffene fühlt sich erst dann betrogen. Doch der Betrug kam leider auch durch seinen Selbstbetrug zustande.
    Ich habe mal zusammen mit einem Verwalter eine Immobiliengemeinschaft betreut die um Millionen betrogen worden war. Da hatten die Käufer in einem sprichwörtlichen Kuhdorf Quadratmeterpreise bezahlt die mehr als doppelt so hoch waren wie der ortsübliche Preis für Immobilien. Ihr Objekt wurde noch nicht einmal fertig gestellt, weil der "Unternehmer" noch vor Abschluss der Arbeiten "bankrott" ging. Der hatte inzwischen das Geld, den vollen Kaufpreis beiseite geschafft und hat sich ins Ausland abgesetzt. Unauffindbar.
    Dazu war das Objekt mit derartigen Baumängeln behaftet, dass es eigentlich unbewohnbar war und Unsummen für die Sanierung benötigt wurden um die Wohnungen vermieten zu können.
    Dazu hat sich der Verwalter auch noch mit den gesamten Rücklagen aus dem Staub gemacht und auf die Bahamas abgesetzt. Die Leute tobten in der ersten Versammlung wie die Berserker und wir mussten erst einmal viel Zeit darauf verwenden erst mal besonnene Ruhe zu schaffen, um die nötigen Schritte besprechen zu können. Viele dieser Leute hatten sich finanziell vollkommen überfordert und gingen sogar bankrott. Darunter waren sogar welche, die in der Nähe wohnten und sich eigentlich ein objektives Bild vor dem Kauf hätten machen können. Warum taten sie es nicht?

    Nur eine Antwort möglich: Gier frisst Hirn!


    Zitat Zitat von Simon51 Beitrag anzeigen

    Eine solche Erfahrung habe ich vor über 25 Jahren machen müssen, also ein nicht nur heutzutage aktuelles Problem. Gegen Betrug sind die wenigsten gefeit. Es lässt sich immer leicht im nachhinein sagen, hast du das nicht gewusst? Du kannst sozusagen an alles denken, alles richtig machen, und trotzdem bist Du einem Betrüger aufgesessen. Natürlich könnte man auch sagen, wenn man auch nur den kleinsten Zweifel hat, sollte man die Finger davon lassen. Nur wenn es um die Grundbedürfnisse eines Menschen geht, wozu auch wohnen gehört, schalte ich den Verstand nicht aus, sondern prüfe ganz genau.
    Und hier kommt die Fähigkeit des Menschen zur Intuition ins Spiel. Das sogenannte Bauchgefühl. Ab und an ist es sinnvoll und wertvoll wirklich auf den Bauch zu hören. Das wird umso leichter wenn man sich alle zum Thema relevanten Informationen auch besorgt. Marktüblicher Preis, Leistungen des Dienstleisters oder Verkäufers, Reputation des Unternehmens, Reputation des Verkäufers, Eintrag des Unternehmens im Inland und Handelsregisterauszug, Marktpräsenz und wie lange schon, Referenzobjekte und Firmen die beraten wurden usw. usf..
    Damit sinkt die Gefahr exorbitant einer "Eintagsfliege" auf den Leim zu gehen. Lieber sagt man dann einmal mehr NEIN als nur einmal zu viel JA, welches den finanziellen Ruin bedeuten kann.

    Daher nie nur danach fragen: Was spricht dafür? sondern mindestens gleich viel: "Was spricht dagegen?". Nicht nur für den Verstand sondern und insbesondere auch für den Bauch. Macht sich ein flaues Gefühl in der Magengegend auch nur im Geringsten bemerkbar sollte man auf sein Unterbewusstsein hören und lieber Nein sagen und dem entgangenen Gewinn fortan nie auch nur eine Träne nachtrauern.
    Dabei sollte man immer mittel und langfristige Zeithorizonte berücksichtigen. Auch die Frage an den Verkäufer: "Was bekomme ich dafür wenn ich das aus Not wieder verkaufen oder bei einer Versicherung diese auflösen muss?"
    Spätestens dann sollte jedem klar werden was er dann tatsächlich unterschreibt und wer den Löwenanteil am Gewinn hat. Ich oder jene die mir das verkaufen wollen?

    Zocken am Poker- oder Roulette-Tisch wie auch an den Börsen sollte man immer nur mit dem Geld, das einem wirklich niemals weh tut wenn man es verliert.
    Und wer hat das schon als AN in der heutigen Zeit. Und da in der Welt der Finanzen heute mit allem gezockt wird sollte wirklich jeder auf der Hut sein nicht einem solchen "Zocker" auch noch auf den Leim zu gehen.

    Und hier eine Weisheit von Rockefeller: "Reich wird man nicht mit dem Geld das man ausgibt sondern mit dem, das man nicht ausgibt!"

    Und was für Geld gilt gilt ebenso für die unveräusserlichen Rechte die ich habe. Auch am AP.

    Wer also für einen bescheidenen Gewinn, hinsichtlich Geld, seine Rechte veräussert, der muss sich nicht wundern wenn er, wenn es hart kommt und wird, am Ende mit leeren Taschen da steht.
    Daher sollte man sich immer gut vorher überlegen ob man wirklich "A" sagt im vollen Bewusstsein und in der praktisch absoluten Gewissheit, dass irgendwann einer kommt und von mir fordert auch noch "B" zu sagen.
    Oder einfacher noch: Wer den kleinen Finger gibt läuft immer Gefahr dass ihm gleich die ganze Hand oder gar gleich der ganze Arm ausgerissen wird.

    Oder würde jeder, im Unbewusstsein der möglichen Gefahr, einfach so seinen kleinen Finger durch eine kleine Öffnung in der Wand schieben wenn er wüsste diesen direkt in den Rachen eines Krokodils zu strecken, das dahinter lauert?
    Jeder würde dies intuitiv strikte verweigern wenn man ihm nicht erlauben würde zuerst hinter diese Wand schauen zu dürfen.
    Wie leicht sich die Menschen durch den sog. Gruppenzwang sich und damit ihre natürlichen Bedenken und Reaktionen zu überwinden bzw. beiseite schieben und bereit sind zu tun was von Ihnen gefordert wird, zeigen einschlägige Fernsehshows.
    Die Angst vor dem Publikum als ein Feigling dazustehen = Verlust der Anerkennung vor einem Millionenpublikum, ist grösser als die Angst vor selbst den ekligsten und gefährlichsten Herausforderungen die ein wahres Fuerwerk von Stresshormonen in uns freisetzen.

    Und was erzeugt eine solche Form von Stress genannt psychischer Distress wenn dieser ständig und unablässig auf uns einwirkt?
    Psychische Depression durch die auslösenden immer erst äusseren Faktoren und in der Folge auch die physischen Erscheinungsformen der Krankheit im fortgeschrittenen und unbehandelten Stadium wenn die inneren hinzu kommen, sprich die Fähigkeiten und Kräfte zur mentalen Kompensation praktisch so gut wie aufgebraucht sind.

    Gruss Martin
    Geändert von Herbert 44 (12.11.2013 um 10:14 Uhr)

Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte

Ähnliche Themen

  1. Geschichten aus dem Leben, aktuelle Ereignisse, Themen die nicht viel oder oder nichts mit Mobbing zu tun haben,
    Von Admin im Forum Geschichten aus dem Leben, Erlebnisse und was Ihr sonst noch mitteilen möchtet
    Antworten: 9
    Letzter Beitrag: 02.11.2016, 21:50
  2. alles Mobbing, oder was ? Änderung von Überschriften, Kernaussagen oder Kernfragen von Beiträgen sollten in der Überschrift enthalten sein,
    Von Admin im Forum Informationen des Admins, gemeldete Beiträge, Beschwerden, Kontakt, rechtliche Infos,
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 20.04.2014, 09:12
  3. Verleumdung, Mobbing, verbale Angriffe oder Drohungen in Beiträgen oder per PN
    Von Admin im Forum Informationen des Admins, gemeldete Beiträge, Beschwerden, Kontakt, rechtliche Infos,
    Antworten: 6
    Letzter Beitrag: 04.04.2011, 22:06

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •