Vor einiger Zeit habe ich – nach jahrelangem Mobbing gegen mich – den Kontakt zu meinen Geschwistern abgebrochen bzw. auf ein absolutes Minimum beschränkt.

2 meiner Nichten (im jungen Erwachsenenalter) sind meine Patentöchter, und selbstverständlich haben sie nach wie vor ihre Geschenke (Weihnachten, Ostern, Geburtstag - Patengeschenke sind bei uns bis zum Ende der Ausbildung üblich) wie gewohnt bekommen, und ich habe auch losen Kontakt zu ihnen gepflegt. Keinesfalls will ich die „Kinder“ für das Fehlverhalten ihrer Eltern bestrafen.

Die Ältere von den beiden wird bald 25, studiert jetzt das siebente Jahr – und obwohl kein Ende in Sicht ist hatte ich vor, die Geschenke (meist wurde der Wunsch nach Geldzuwendungen geäußert) noch eine Zeitlang aufrecht zu erhalten. Jetzt habe ich auf Umwegen erfahren, dass sie in wenigen Wochen heiraten wird. Offensichtlich hat man versucht, das vor mir geheim zu halten, aber – mobbingtypisch – dafür gesorgt, dass ich „durch Zufall“ davon Wind bekomme.

Ich sehe jetzt den richtigen Zeitpunkt gekommen, die regelmäßigen Geschenke einzustellen bzw. höchstens auf eine mehr oder weniger symbolische Kleinigkeit zu beschränken:
Die Eheschließung einerseits – es ist doch mehr als unüblich, dass man als verheiratete Frau noch regelmäßig Taufpatengeschenke bekommt. Andrerseits die Tatsache, dass sie mir nicht einmal so viel Wertschätzung entgegenbringt, mich von der bevorstehenden Hochzeit zu informieren...

Ist das ein allgemein nachvollziehbarer Denkansatz? Oder sehe ich das zu streng? Sieht das zu sehr nach billiger Rache aus? Begebe ich mich damit selber auf das Niveau der Mobber?