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Thema: Mobbingopfer, wo ist mein Anteil als Gemobbter?

  1. #11
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    Standard AW: wo ist mein Anteil als gemobbter?

    hi
    jeder kann auf die Liste eines "Psychophathen" (was ist das überhaupt?) kommen. Aber warum soll man sich nicht schützen können? Muss man genauso sein wie er/die um klar zu kommen ? Meine Bekannte arbeitet in einer Behinderten Werkstatt, mit psychisch Kranken. Die Mobben(pöbbeln) sich untereinander was das Zeug hält. Eine Frau ist dort, die hat eine Clique um sich herum gebildet, alle tanzen nach ihrer Pfeife. Wer nicht mitspielt und auf ihrer Seite ist, wird runter gemacht und das vor versammelter Mannschaft und das richtig boshaft.Viele geben dann auf, damit sie ihre Ruhe haben und tanzen nach ihrer Pfeife. Jeder Fehler wird von ihr gnadenlos ausgenutzt.Die ist auch nicht dumm, hat auch mehrere psycho Therapien hinter sich und setzt ihr Wissen jetzt gegen andere ein.(psychisch Kranke sind nicht dumm, ganz im 'Gegenteil, die sind manchmal hoch manipulativ, haben vielfach ein enormes Wissen und können Menschen gut lesen, nicht alle von denen, aber viele)
    Die erwähnte Frau sucht sich immer neue Opfer. Aber manche von ihr angegriffene können ihr Widerstehen, spielen nicht mit. Die guten Betreuer, die natürlich psychologisch geschult sind, wissen genau was zutun ist, wenn sie anfängt sich mit denen anzulegen.Sie versucht natürlich auch die Betreuer Auszutricksen. Manche Betreuer sind auch überfordert mit ihr und rennen dann zum Chef. Aber eben nicht alle. Man kann sich also gegen fiese hochintelligente Täter wehren, psychologisch die Hand erheben nennt man das. Aber das ist nicht einfach.

  2. #12
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    Standard AW: wo ist mein Anteil als gemobbter?

    hi
    Natürlich mobben Mobber Alkoholkranke, auch Tabletten abhängige, Cannabis etc ,das sind die perfekten Opfer. Natürlich ist das krank. Die Frage war etwa provokativ. Etwas (Mit) Schuldig gemobbt zu werden, macht sich ein Alkoholiker dann, wenn er weiß, das er ein Alkohol Problem hat,darauf hingewiesen wurde und nichts dagegen macht. Ich weiß was Mobbing ist Simon, bei mir ging das damals über ein halbes Jahr. Mit allen möglichen Schikanen. Schubladen aufbrechen, spiele mit Klopapier, lächerliche Spitznamen geben, Schreierei etc. Ich hatte dann gekündigt, bin einfach nicht mehr hingegangen.
    Geändert von cortex (03.12.2013 um 21:11 Uhr)

  3. #13
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    Standard AW: wo ist mein Anteil als gemobbter?

    Hallo Cortex,

    da ist es wieder, das Klischee von psychisch kranken Menschen. Diese Menschen leiden unter keiner Geisteskrankheit und sind auch geistig nicht eingeschränkt. Bestes Beispiel ist Sigmund Freud. Er war sein bester Patient und hat trotzdem oder vielleicht weil er erkrankte, ein echtes Lebenswerk vollbracht.
    Psychisch krank bedeutet das die Seele aus dem Gleichgewicht geraten ist, wodurch auch immer, und nicht der Geist davon betroffen ist.

    Ich hatte dann gekündigt, bin einfach nicht mehr hingegangen.]
    Das ist genau das Ziel der Mobber, und sie haben es erreicht!

    Etwas (Mit) Schuldig gemobbt zu werden, macht sich ein Alkoholiker dann, wenn er weiß, das er ein Alkohol Problem hat,darauf hingewiesen wurde und nichts dagegen macht.
    Schuldzuweisung auf andere lenkt in jedem Fall von der eigenen Person ab.

    Alkohol ist in Deutschland eine legale Verdummungsdroge. Jeder darf so viel und solange Alkohol konsumieren wie er will. Wenn jemand ein Alkoholproblem hat, ist das nicht erst vor kurzem dazu gekommen. Wo waren denn die vielen Ratschläge als er viel Alkohol getrunken hat, aber noch nicht abhängig war? Ein Alkoholiker wird immer nichts gegen seine Sucht unternehmen, wenn er nur darauf hingewiesen wird.

    Grüße Simon51

  4. #14
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    Standard AW: wo ist mein Anteil als gemobbter?

    wie auch immer.....
    die Frage lautet für mich.... will ich zu den Schwachen gehören, oder will ich mich behaupten? Gehe ich in die Selbstverantwortung? Irgendwann trennt sich die Spreu vom Weizen im Arbeitsleben. Die Spreu kann man Wegpusten.pffhhhh.....

  5. #15
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    Standard AW: wo ist mein Anteil als gemobbter?

    zitat:"das ist genau das Ziel der Mobber und sie haben es erreicht"
    .....ja leider ist das oft so. Richtig gut gemachtes Mobbing, schön hinten herum als Direktive vom Vorarbeiter. Da hat man kaum eine Chance. Verbündete findet man nicht, es steht Wort gegen Wort. Klagen kann man natürlich, sollte man wohl auch, das man etwas in der Hand hat, vielleicht steht man dann beim Arbeitsamt besser da und bekommt nicht gleich eine Kürzung vom Amt, wenn man eigenständig kündigt. Ein Freund von mir hat das fünf Jahre lang ausgehalten ständig wurde er für irgendwas verantwortlich gemacht, die Arbeit wurde immer schlechter, die er bekam, hatte mit dem Vertrag nicht mehr viel zutun,aber angeordnet vom Vorarbeiter, Gott sei Dank waren die gröbsten Schulden bezahlt. Beinahe wäre er seinem Vorarbeiter an die Gurgel gegangen.

  6. #16
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    Standard AW: Wo ist mein Anteil als Gemobbter?

    Hallo cortex

    Ein Opfer von Mobbing muss keinerlei Anteil daran haben angegriffen zu werden. Oft reicht schlicht seine Anwesenheit.
    Dem Mobber fehlt es an sozialen Werten. Es sind grenzenlose Egoisten die ihr Umfeld einzig und alleine in der Form wahrnehmen ihnen gefügig u./o. zu Diensten zu sein.
    Wer es nicht ist ist ihr erklärter Feind. Die Motive können vielfältig sein. Ihre Grund-Gesinnung ist jedoch immer dieselbe. Mobbing ist ein Machtspiel!
    Ein Spiel ohne Regeln und Struktur, ausser, dass nichts heilig ist.
    Mobber spielen gerne und lange mit dem Opfer, um ihre sadistischen Neigungen restlos auszuleben. Erleben sprichwörtlich eine Art Orgasmus im Rausch der Macht über das wehrlose Opfer.

    Jedoch nur exakt so lange bis das Opfer mit ebensolcher Macht den Strich auf den Boden oder das Schandmaul des Mobbers zieht.
    Den Mobber zu enttarnen, niederzustrecken und zu besiegen ist in Tat und Wahrheit ein Krieg und kein Kaffeekränzchen. Angezettelt vom Mobber und nicht vom Opfer.
    Da der Mobber keinerlei Regeln kennt muss man bereit sein jegliche Werte, Moral und Anstand für diesen Kampf ebenso zu vergessen.

    "Ein Land regiert man mit Regel und Maß, Krieg führt man ohne Regel mit List"
    Lao Tse, aus Daodejing, Kapitel 57, ca. 6 Jhd v. Chr.


    Wer das nicht kann streicht lieber schnell die Segel bevor er am Boden zertreten wird.
    Das will jedoch auch keiner hören und hält lieber an Dingen fest die ihn vernichten als rechtzeitig die Flucht zu ergreifen.

    Was Du angesprochen hast ist die angemessene Reaktion auf die Rückmeldungen des Umfeldes.
    Wer seinen Job nicht sauber erledigt oder sich weigert die innerhalb der Firma geltenden Regeln, aus welchen Gründen auch immer, einzuhalten, der legt sich gleich mit einer ganzen Kultur an.

    Kann er die von ihm verlangte Leistung mangels Kompetenz nicht so erbringen wie verlangt, tut er gut daran sich diese Kenntnise schleunigst anzueignen.
    Ist es die Arbeits- wie Firmenkultur mit der er ein Problem hat bleibt ihm nur die Wahl sich entweder den internen Konventionen zu beugen oder sich eine Firma und Kultur zu suchen, die zu ihm und seinen Wertvorstellungen passt.

    So einfach ist das und offenbar doch so schwer zu begreifen.
    Wer glaubt, dass eine bestehende, gewachsene Kultur sich den Vorstellungen und Meinungen z.B. eines Neulings anpasst der glaubt auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten können.
    Dann leidet derjenige unter einem gefährlichen Realitätsverlust.
    Es ist zuallererst wichtig zu realisieren und eben nicht zu akzeptieren, dass es Firmen gibt, die sowohl verwerfliche wie ausbeuterische Kulturen pflegen und auch entsprechend zu handeln gewohnt sind.
    Es ist aber schlussendlich meine Entscheidung ob ich mich dem aussetzen will oder eben nicht.

    Die eigene, mit Verlaub, Passivität und Indolenz sich beizeiten einen anderen AG zu suchen u./o. sich verweigert mit aller Macht und Härte zur Wehr zu setzen, dann für das dann eintretende Leiden immer nur die anderen verantwortlich machen zu wollen, ist das grösste Problem der Opfer. Die Zeiten sind härter geworden und werden noch härter werden. Wer das noch nicht begriffen hat der lebt irgendwo aber nicht auf diesem Planeten. Die Zeiten der Sicherheit eines AP bis zur Rente sind vorbei.

    Und da weder die Legislative noch die Jurisdiktion noch die Exekutive etwas gegen diese Fehlentwicklungen des zügellosen Heuschrecken-Kapitalismus unternimmt, leben wir zur Zeit eben leider im Dschungel.
    Und das Gesetz des Dschungels heisst: "Fressen und gefressen werden"

    Das Festhalten und Sitzenbleiben auf einem toten Pferd, weil man Angst hat sich auf eines zu setzen das sich wieder "gefährlich" bewegt, geht daher ganz klar auf das Konto des Opfers. Das ist sein Beitrag zu seinem sich endlos fortsetzenden Leiden.
    Niemand auf dieser Welt kann uns zu etwas derartigem zwingen ausser wir selbst.
    Wer seine vor sich hin faulenden Besitzstände daher mehr leibt als seine Selbstachtung dem ist leider nicht mehr zu helfen.
    Dann prostituiert sich das Opfer für seinen materiellen wie immateriellen Besitz.

    Doch was ist Besitz? Alles materielle auf dieser Welt ist nur geleihen. Mit unserem Ableben müssen wir alles entweder weitergeben oder zurücklassen. Das letzte Hemd hat, ein Glück, keine Taschen.
    Immaterielle Güter sind wesentlich wertvoller. Keiner kann sie mir nehmen. Sie sind in meinem Kopf gut verpackt eingeschlossen.

    Mit realem Wissen und Können kann jeder jederzeit und überall auf der Welt wieder eine Existenz aufbauen. Wenn er nur will! Kann sogar sein eigenes Unternehmen gründen. Keiner hält ihn davon ab. Dann ist er sein eigener CEO und muss sich niemandem mehr beugen außer den Wünschen seiner Kundschaft, was er jedoch gerne tut. Dies daher kein Beugen sondern ein Dienen im Sinne von Geben und Nehmen ist.
    Er hat somit die Freiheit und kann zu gewissen Kunden, die dieses Prinzip nicht verstehen, auch Nein sagen und Mitarbeiter die nicht so tun, wie dies die Erfüllung der Kundenwünsche und Erwartungen verlangt, wieder nach Hause schicken. So einfach ist das.
    Damit hat er auch die Möglichkeit ein Unternehmen aufzubauen welches ein Gegengewicht zum, ganz gewiss zu Recht, beklagten Mainstream darstellt....
    Es besser zu machen als er oder sie es am eigenen Leib erlebt hat....

    Sich aufzumachen statt "man sollte...", "ich werde...." zu sagen als sichtbares Zeichen der Übernahme der vollen Verantwortung für das eigene Leben.

    Doch das kostet eben anfangs sicher ungleich mehr Kraft und Energie als auf einem toten Pferd sitzen zu bleiben. Selbst wenn es durch die einsetzende Verwesung noch so zu stinken beginnt....und nicht selten wenn nicht immer kostet das eben auch die Aufgabe des persönlichen Stolzes u.U. wieder ganz unten anfangen, ja sogar Türklinken putzen zu müssen.
    Kein Mensch in einem Entwicklungsland könnte sich solch eine Untätigkeit leisten. Er wäre innerhalb kurzer Zeit verhungert oder müsste die Müllkippen nach Essbarem durchwühlen.

    Wer sich so selbst im Wege steht und nicht bereit ist nach Niederlagen temporär auf gewisse Annehmlichkeiten zu verzichten, nicht bereit ist die Ärmel immer wieder auf's Neue hoch zu krempeln, der ist ggf. tatsächlich zu fett für diese Welt geworden und bekommt bzw. behält am Ende schlussendlich das was er verdient. Nämlich nichts!

    Ich kann nichts für die Verhältnisse die heute vorherrschen. Das ist nicht mein Werk. Es ist die Summe der heimlich still und leise umgesetzten Massnahmen die über viele Jahre hinweg diese Kultur ermöglichten indem diesen Mächten in die Hände gespielt wurde.
    Sei es nun bewusst oder unbewusst. Tatsache ist, dass die Verhältnisse nun mal so sind, wie sie sind.
    Aber ich kann ganz persönlich etwas dagegen unternehmen.

    1. Es als Selbständiger, Unternehmer oder Vorgesetzter besser zu machen wie die sozial verwerflich und unethisch handelnden Mitbewerber und Kollegen.
    2. Als Kollege(n) einen Kollegen als Zeuge(n) im Alltag und notfalls bis vor Gericht zu unterstützen wenn er von wem auch immer unmenschlich behandelt und gemobbt wird.
    Immer im Bewusstsein, dass ich so oder so Morgen schon der nächste sein könnte wenn derjenige nicht mehr da ist.
    3. Dann braucht es auch keine versteckten Kameras und versteckte Mikrofone. Weil die Guten was tun und nicht in Tat und Wahrheit zu feige sind, sich dem Bösen gemeinsam mit Macht entgegen zu stellen.
    4. Dem Gegner offensiv und ohne Furcht die Stirn zu bieten, damit ihm durch eigenes Erleben deutlich wird, er Dinge erlebt die ihm den Angstschweiss auf die Stirn treiben weil er vergessen hat, wo auch seine Grenzen sind.
    5. Oder wenn man weder die Kraft noch den Willen hat den Kampf mit dem Gegner aufzunehmen, schnell und ohne Aufsehen die Szene verlässt. Nicht einen Tag länger als nötig für den Gewinn solcher Dienstherren und Kollegen zu Diensten zu sein, die meine Person weder schätzen noch achten.

    Menschlichkeit zeichnet sich aus durch die Beachtung der Goldenen Regel der Lutherschen Bibel: "Was du nicht willst das man dir tu, das füg auch keinem Andern zu!"
    Das setzt jedoch voraus, dass sich der Mensch als Teil eines sozialen Kollektivs versteht, das seinen Erfolg als Spezies auf Kooperation zurückführt.

    Einem Egoisten ist diese Einstellung jedoch so fern wie das Ende des Universums und wird damit zum Feind dieser Werte- und Sozialgemeinschaft.
    Seine eigene Endlichkeit und Verletzlichkeit wird ihm erst dann wieder bewusst wenn er selbst um Existenz, Leib und Leben fürchten muss.
    Dann winselt er mit nassem Beinkleid um Gnade und fordert gnädige Richter für sich die dann nach der Goldenen Regel urteilen sollen.
    Stilisiert sich selbst zum Opfer widriger Umstände die ihm keine Chance zu einem anderen Handeln liessen, als er es getan hat.
    Fern jedoch jedes eigenen Schuldbewusstsein die Situation durch rücksichtlosen Egoismus selbst herbeigeführt zu haben.
    Der Egoist kennt nämlich nur ein Gesetz. Sich selbst!

    Der Umgang mit ihm verlangt mindestens ebensolche Rücksichtslosigkeit wie er diese selbst an den Tag legt.
    Nicht von ungefähr haben die Verfasser des alten Testamentes die Regel verfasst: "Auge um Auge Zahn um Zahn" Für all jene die vergessen haben, dass Andere ebenfalls Rechte haben.
    Um sie am eigene Leib spüren zu lassen was es heisst sich gegen ein Mitgleid der sozialen Gemeinschaft zu vergehen. So lange bis sie es begriffen haben oder tot und damit unschädlich waren.
    Selbst der Tod als Strafe ist nicht abschreckend genug den Egoisten, wie z.B. einen Raubmörder, von seinem verwerflichen Treiben abzuhalten.
    E wird es ggf. wieder und wieder tun. Solange man ihn nicht erwischt ist dies eine in seinen Augen erfolgreiche Strategie der Lebensführung.
    Warum die Todesstrafe eingeführt wurde könnte aus exakt dieser Erkenntnis der Unbelehrbarkeit des Übeltäters gefolgert werden.
    Wenn man ihn also weder abschrecken noch bekehren kann, dann muss man ihn final los werden.
    Um sich nicht noch einmal mit ihm herumschlagen zu müssen bzw. die übrige Gemeinschaft davor zu schützen, dass er durch Entlassung in die Freiheit erneut die Gelegenheit bekommt Angst und Schrecken zu verbreiten.
    Also gleich weg mit ihm.

    Über diese Paradoxie von einerseits Gewaltfreiheit gegenüber physischer Gewalt als Mittel zur Aufrechterhaltung ethisch sozialer Strukturen, wird noch immer heftig gestritten in der Welt der Philosophen.
    Dieser Konflikt ist nicht lösbar oder aufhebbar, da sich die Werte beider Seiten diametral entgegen stehen. Es ist unmöglich das Gute zu bewahren ohne dass man den extrem Unguten Böses antut im Sinne der Goldenen Regel.
    Hingegen ist das Böse zu bewahren für den Bösewicht deutlich einfacher zu handhaben, da er weder Mitleid noch Skrupel kennt.
    Daher ist das Böse stets mächtiger als das Gute weil es weder Regeln kennt noch gewillt wäre jemals welche zu befolgen, ausser die eigenen.

    Es verhält sich vielmehr wie das Zusammenspiel unserer Muskeln. Es gibt an unserem Körper für jeden Agonisten einen Antagonisten.
    Beide können niemals gleichzeitig kontrahieren. Sonst würde die Bewegung unmöglich. So wie der Bizeps den Arm beugt so streckt der Trizeps den Arm. Ein Muskel kann nur kontrahieren nicht strecken.
    Dafür muss der Antagonist arbeiten.
    So ist es mit gut und Böse ein immerwährendes Auf und Ab wer die Fahne oben hat. Im Moment ist es der Egoismus der den Arm der Geschichte auslenkt. Der Antagonist verharrt in Erschlaffung. Doch schon bald, wahrscheinlich in wenigen Jahren wird der End-/Schmerzpunkt erreicht sein. Das geschaffene Ungleichgewicht wird nach Ausgleich streben. Wahrscheinlich wird jedoch das Kapital mit einem fürchterlichen globalen Krieg dem zuvorkommen.

    Dann wird wieder viel Platz und Arbeit für die Überlebenden sein und sich die Waagschale wieder in die andere Richtung bewegen.
    Bis auch dort wieder der Endpunkt erreicht wird. In dieser Zeitspanne wird sich das Böse erneut formieren und zu neuer Kraft auflaufen.
    So war es und so wird es immer sein solange die Menschen die Erde bevölkern

    Ohne das Selbstverständnis des Menschen dass er sich selbst nicht zum Feind sondern Freund werden soll oder eben auch umgekehrt, kann erst verdeutlichen wer Gut und wer Böse, wer für die Zukunft wichtig und wer ggf. ersetzbar, ja überflüssig ist.
    Für die Guten sind die Bösen böse weil sie Andere egoistisch und rücksichtslos ausbeuten. Für die Bösen sind die Guten die Bösen die Ihnen ihre gerafften Reichtümer und Überflüsse wieder wegnehmen wollen. Darin sind sich sogar die Egoisten einig solange sie sich nicht selbst gegenseitig in die Quere kommen.

    Wer hat nun Recht im Sinne einer allgemeingültigen Formel bei der keiner Schaden oder Abschied von seinen Grundwerten nehmen muss?

    Wer diese Antwort findet den schlage ich höchstpersönlich in Stockholm vor für die Nominierung zur Verleihung des Friedens-Nobelpreises.

    Gruss Martin
    Geändert von Herbert 44 (05.12.2013 um 15:06 Uhr)

  7. #17
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    Standard AW: Wo ist mein Anteil als Gemobbter?

    @Martin,
    du widersprichst dir selber: Fressen oder gefressen werden, bezeichnest du als die heutige Kultur auf den meisten Arbeitsplätzen. Die Juristen tun nix, die Kollegen haben keine Zivilcourage und einen anderen Arbeitgeber findet man nicht, weil einem nix gehört! Aber, du schreibst weiter, dass es keiner Kameras und Mikrofone zum Abhören der Mobber braucht.
    Warum denn nicht? Wäre doch die geeignete Maßnahme, die Kannibalen dranzukriegen!
    Du schreibst, dass der Schwanz eingezogen und der Buckel krumm gemacht werden soll und dann soll man sich gefälligst eine Selbstständigkeit aufbauen, die einen immer weiter in den Ruin treibt. Willkommen in der fröhlichen TA Kaperrunde, oder wie? Meine Arbeitsplätze werden von TA-Leuten gekapert, die genau das propagieren, was du beschreibst.
    Um dem ganzen Krieg und den Schweinereien der Mobber ein Ende zu bereiten, müssen sich beherzte Staatsanwälte zusammensetzen und erarbeiten, wie man diese Menschenrechtsverletzer endlich drankriegt. Es geht nur mittels Video!
    Das spart den Städten sehr viel Geld. Einmal werden die Gehälter der Mobber eingespart, zum Anderen wird der Verschleiß von Opfern reduziert, so wie auch die Kosten für die Einstellungen, die Rentenkosten, Krankenkasse u.s.w.. Die Mobber sind ledigich motiviert zu mobben, nicht aber zu arbeiten. Die Opfer wollen arbeiten!
    Warum gibt es keine Betriebsvereinbarungen,die sich gegen das Mobben aussprechen und bei Verstoß, gibt es dann diverse Sanktionen,bis hin zur Kündigung! Von den Opfern der Mobber leben sehr viel Menschen. Mobbingberatungsstellen, Lebensberatungsstellen, Gewerkschaften, Psychologen, Anwälte. Eine richtige Nahrungskette!
    Ibag
    Geändert von Ibag (09.12.2013 um 13:20 Uhr)

  8. #18
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    Standard AW: Wo ist mein Anteil als Gemobbter?

    Hallo Ibag

    Zitat Zitat von Ibag Beitrag anzeigen
    @Martin,
    du widersprichst dir selber: Fressen oder gefressen werden, bezeichnest du als die heutige Kultur auf den meisten Arbeitsplätzen. Die Juristen tun nix, die Kollegen haben keine Zivilcourage und einen anderen Arbeitgeber findet man nicht, weil einem nix gehört! Aber, du schreibst weiter, dass es keiner Kameras und Mikrofone zum Abhören der Mobber braucht.
    Warum denn nicht? Wäre doch die geeignete Maßnahme, die Kannibalen dranzukriegen!

    Sicher wäre dies ein probates Mittel diese Leute dran zu kriegen. Doch leider hat man schon auf der Gesetzesebene dafür gesorgt dass

    1. deren Einsatz gegen den Willen des Beobachteten einerseits strafbar ist und
    2. vor Gericht somit nur geringe Chancen oder gar keinen Bestand als Beweismittel haben.

    Aber den, dass sich derjenige der es benutzt sich gegen das Gesetz verhalten hat. Absolut clevere Strategie das Opfer zum Täter zu machen.
    Ob es jemand macht oder nicht soll jeder selbst entscheiden. Ich kann ihm das aus vorgenannten Gründen nicht empfehlen. Das wäre eine Verführung zu einer Straftat.


    Du schreibst, dass der Schwanz eingezogen und der Buckel krumm gemacht werden soll.
    Was bleibt einem Opfer anderes das weder die Kraft noch den Willen zu kämpfen hat? Soll man ihm Steroide spritzen damit es die bekommt? Dann hat es vielleicht mehr Körperkraft aber was ist mit der geistigen Stärke?
    Soll es in Starre verharren bis es tot ist? Der Fluchtinstinkt ist allen Wesen zu eigen. Es ist keine Schande, wäre geradezu töricht es nicht zu tun. Tote Helden nützen niemandem mehr. Immer noch besser als Frass für die Wölfe zu werden.

    und dann soll man sich gefälligst eine Selbstständigkeit aufbauen, die einen immer weiter in den Ruin treibt.
    Jeder ist selbständig. Auch der geringste Mitarbeiter ist Herr seines eigenen Unternehmens. Er verkauft seine Arbeitskraft für ein Gehalt oder Stundenlohn. Er tauscht Zeit und Leistung gegen Geld. Jeder Selbständige macht das nicht anders.
    Die Frage ist ob man das gut kann weil man auch etwas besonders gut kann. Wer ruinös wirtschaftet wird auch mit einem noch so guten Job und Gehalt nicht haushalten bzw. auskommen können.

    Der Ruin kommt von mehr ausgeben als man einnimmt. Die Menschen sind sehr träge geworden was das angeht. Es ist eben leichter einen Job zu haben als die Verantwortung für sich selbst zu übernehmen.
    Das das einfach ist habe ich nie behauptet. Aber immer wieder darüber nachzudenken verändert das Denken und beim einen oder anderen den ich kennengelernt habe war ganz unten. Sie brauchten vielleicht diesen Niederschlag um aufzuwachen.
    Vielen gelingt das nicht. Da gebe ich Dir recht. Aber das Selbständigkeit = Ruin ist kann ich nicht bestätigen. Immerhin sind es die vielen Selbständigen des Mittelstandes die der Hauptarbeitger in jedem Land sind.


    Willkommen in der fröhlichen TA Kaperrunde, oder wie? Meine Arbeitsplätze werden von TA-Leuten gekapert, die genau das propagieren, was du beschreibst.
    Was diese Leute predigen und welchen Götzen sie huldigen weiss ich nicht. Mag sein dass das so ist wie Du sagst. Was das Ganze speziell mit der TA zu tun hat kann ich ebensowenig beurteilen.
    Missbrauch wird überall betrieben. Ob mit Öl, Rohstoffen, Nahrungsmitteln, Drogen, Geld, Macht, Sex oder wer weiss was noch. Sicher kann die TA wie jedes Ding auch mit dazu
    gehören.
    Das Verwerfliche nimmt seinen Anfang in uns selbst. Von Mensch zu Mensch ist es jedoch verwundbar. Indem er sich für das soziale Miteinander statt sein Ego als das einzig wertvolle im Leben entscheidet.

    Um dem ganzen Krieg und den Schweinereien der Mobber ein Ende zu bereiten, müssen sich beherzte Staatsanwälte zusammensetzen und erarbeiten, wie man diese Menschenrechtsverletzer endlich drankriegt. Es geht nur mittels Video!
    Das spart den Städten sehr viel Geld. Einmal werden die Gehälter der Mobber eingespart, zum Anderen wird der Verschleiß von Opfern reduziert, so wie auch die Kosten für die Einstellungen, die Rentenkosten, Krankenkasse u.s.w.. Die Mobber sind ledigich motiviert zu mobben, nicht aber zu arbeiten. Die Opfer wollen arbeiten!
    Der Verschleiss der Menschen ist noch nicht hoch genug als das es eine kritische Masse gäbe die zusätzlich auch die Macht durch Einigkeit erlangt hätte sich eine Lobby zu verschaffen. Jeder brütet auf seinem Ei und hofft darauf, dass ihn jemand erretten möge.
    Doch die Retter sind rar geworden, um einmal das Drama Dreieck zu erwähnen. Die Welt ist voll bis an den Rand mit Opfern und Verfolgern. Doch wenn der Retter fehlt gibt es echtes ein Problem.
    Die Guten verharren in der Stille. Ich bin gespannt wie viel Schmerz es noch braucht bis sie sich erheben. Der breiten Masse geht es einfach noch viel zu gut und schaut angeekelt auf die Unterschicht.
    Deren Anblick hilft Ihnen über das eigene Leid hinweg, weil es andereneben noch viel schlechter geht. Wobei auch das eine echt kluge Masche der Eliten ist.

    Lese einmal das Buch: "Propaganda". Es wurde von einem Neffen Siegmund Freud's geschrieben. Es war Basis für Goebbels und ist es noch immer für viele andere Verführer wie man die Masse für seine Zwecke geschickt manipuliert ohne dass sie es merkt. Vielleicht haben Deine Peiniger es ebenfalls gelesen. Wer weiss? Es nicht gelesen zu haben kann heute geradezu als Bildungslücke betrachtet werden, um sich selbst mal klar zu machen was in der Welt seit Jahren gerade, aber so richtig, abgeht.
    Ich bin ein viel zu kleiner Wicht um gegen diese Maschinerie ankommen zu können. Doch Aufklärung schadet ja niemandem. Die meisten können es eh nicht verstehen. Schade.

    Warum gibt es keine Betriebsvereinbarungen,die sich gegen das Mobben aussprechen und bei Verstoß, gibt es dann diverse Sanktionen,bis hin zur Kündigung! Von den Opfern der Mobber leben sehr viel Menschen. Mobbingberatungsstellen, Lebensberatungsstellen, Gewerkschaften, Psychologen, Anwälte. Eine richtige Nahrungskette!
    Weil es bereits zu viele Menschen gibt die sich der "dunklen Seite der Macht" verschrieben haben, vielleicht selbst davon profitieren oder vor Angst den Mund aufzumachen ins Beinkleid nässen.
    Ibag
    Gruss Martin

  9. #19
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    Standard AW: Wo ist mein Anteil als Gemobbter?

    @Martin,
    die Staatsanwaltschaft kann natürlich die Überwachung anregen und durch einen Richter genehmigen lassen. Das wird auch sonst gemacht, bei Verdacht auf Diebstahl zum Beispiel. Diebstahl kann man allerdings durch andere Methoden aufdecken, während Mobbing, das Stehlen von Akten und das Einhacken in den PC kaum auf andere Art und Weise nachgewiesen werden kann! Das Mittel der Überwachung kann genehmigt werden, falls ein harter Verdacht besteht. Es kommt auf die Begründung an, dann geht das schon!

  10. #20
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    Standard AW: Wo ist mein Anteil als Gemobbter?

    Zitat Zitat von Ibag Beitrag anzeigen
    @Martin,
    die Staatsanwaltschaft kann natürlich die Überwachung anregen und durch einen Richter genehmigen lassen. Das wird auch sonst gemacht, bei Verdacht auf Diebstahl zum Beispiel. Diebstahl kann man allerdings durch andere Methoden aufdecken, während Mobbing, das Stehlen von Akten und das Einhacken in den PC kaum auf andere Art und Weise nachgewiesen werden kann! Das Mittel der Überwachung kann genehmigt werden, falls ein harter Verdacht besteht. Es kommt auf die Begründung an, dann geht das schon!


    @ Ibag

    Wie kommst du zu dem Schluss das Mobbing strafrechtlich verfolgt werden sollte ? Ich denke Mobbing ist eine Geschichte welche schwer nachweisbar ist und demzufolge ( wäre es strafrechtlich verfolgbar ) könnte auch viel Schindluder damit getrieben werden. Ich finde es schon ganz gut das es diese Beratungsstellen e.c. gibt. Die meisten davon auch unentgeldlich z.b. bei einer Gewerkschaft. Gewerkschaften leben übrigens vom Zussammenhalt der Menschen / man kann sich da ganz uneigennützig auch engagieren und sich der Unterstützung der Wand die hinter einem steht sicher sein. Allein laufen muss man allerdings können.... ( sinnbildlich das Engagement und den Willen sich zu engagieren )
    Ich finde das durchaus sinnvoller als sich in unzähligen Grübelein und Verbitterungen zu ergehen. Das klagen hat noch niemanden geholfen und stellt für mich eine Form des Egoismus dar. " seht alle her wie schwer ich es doch habe / ich bin der beste Mensch von allen " Damit eerhebt man sich über andere / auch eine Form des kämpfens allerdings bringt sie einen nicht vorwärts. Man tritt auf der Stelle.

    Gruß Tomm

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