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Thema: Mobbing... Chef gegen Kollegen, Kellegen gegen Kollegen, jeder gegen jeden....

  1. #1
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    Ausrufezeichen Mobbing... Chef gegen Kollegen, Kellegen gegen Kollegen, jeder gegen jeden....

    Hallo,
    habe durch Zufall gerade die Seite hier entdeckt.....
    Ich heiße Kikky (32) und bei mir auf der Arbeit ist das so, das der Chef sich immer mal wieder jemand neuen als "Opfer" aussucht....

    würde ich jetzt alles im Detail aufzählen, währe ich paar Stunden beschäftigt.........

    kurzgefasst sieht die Situation derzeit so aus, das ich auf Grund falscher Anschuldigungen Degradiert wurde....
    bisher stand ich zwischen den Fronten:
    Chef, Schichtleitung... Ich... Einfache Angestellt...
    Druck habe ich schon lange.....
    Die Falschen Anschuldigungen wurden mir leider ohne BR Anwesenheit gemacht...

    Aktuell hatte ich wegen einer Kleinigkeit, die das Fass zum überlaufen brachte, vor 2,5 Wochen ne "Art" Nervenzusammenbruch...
    wurde dann wegen "Störung der anderen Mitarbeite" dazu aufgefordert entweder zu gehen oder "leise" zu sein...
    habe Heulend meine Abeit erledigt....
    letzlich bin ich dann gegangen an dem Tag...
    und war bis jetzt krankgeschrieben...

    während meiner KS wurde ich per Einschreiben aufgefordert zu einem Dienstgespräch zu erscheinen, während ich noch krankgeschrieben war....
    natürlich war ich nicht da....

    gester habe ich ein neues Einschreiben bekommen....
    Eine Abmahnung!!!!
    In dem Schreiben aufgelistet ist.....
    - wegen Verweigerung zum Erscheinen zum Dienstgespräch
    - Angeblich währe ich nicht Krank sondern hätte keine Lust zu Arbeiten
    - Lohnvortzahlung im Krankheitsfall gäbe es für mich keine
    - ich würde Arbeitsverweigerung leisten
    - sollte ich mich weiterhin so verhalten gäbe es Arbeitsrechtliche Konsequenzen

    jetzt gerade sitze ich und warte auf ein Gespräch mit Obermobber Chef aber BR ist derzeit leider nicht ans Tel zu kriegen.........

    was tun?

    LG Kikky

  2. #2
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    Standard AW: Mobbing... Chef gegen Kollegen, Kellegen gegen Kollegen, jeder gegen jeden....

    Androhung auf Fristlose Kündigung...
    weil ich mich geweigert habe ohne BR zum Gespräch zu erscheinen...
    wurde Gerde rausgeworfen...

  3. #3
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    Standard AW: Mobbing... Chef gegen Kollegen, Kellegen gegen Kollegen, jeder gegen jeden....

    Unterlagen nehmen und ab zum Anwalt. Klage gegen die fristlose Kündigung.
    Du hast alles richtig gemacht - der Chef alles falsch, was man falsch machen kann. Und doppelt doof für ihn, dass er das auch noch schriftlich gegeben hat.

  4. #4

    Standard AW: Mobbing... Chef gegen Kollegen, Kellegen gegen Kollegen, jeder gegen jeden....

    Hallo Kicki!
    Das ist von denen wirklich unterste Schublade. Die einzige Ausrede, die sie noch ziehen können ist, dass sie angeben, sie hätten den "gelben Zettel" der Krankschreibung nicht bekommen. Aber auch damit sind sie auf sehr dünnem Eis.
    Kann jemand bezeugen, dass du den Zettel abgegeben hast?

    Gegen die Abmahnung kannst du vorgehen, und sollte eine Kündigung kommen, dich auch wieder einklagen. Möglicherweise ist ein Anwalt wirklich eine gute Beratung...

    Ich wünsche dir viel Erfolg!
    Liebe Grüße,
    Fredmobbing

  5. #5
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    Standard AW: Mobbing... Chef gegen Kollegen, Kellegen gegen Kollegen, jeder gegen jeden....

    Hallo Kikky5cats,
    Was heisst, "wurde gerade rausgeworfen"? Aus dem Raum?

    Was für dich wichtig ist, um es richtig einordnen zu können: Die Sache mit dem Vorwurf der Arbeitsverweigerung (du schreibst, du hast dich geweigert hast, ohne BR zum Gespräch zu erscheinen)

    Hier unterliegen nämlich viele einem Irrtum in der Beurteilung. Denn grundsätzlich kann der Weisungspflichtige anordnen, dass das Gespräch zu einem bestimmten Termin stattfindet, wenn dabei der BR nicht erscheint oder nicht erreichbar ist, ist das nicht das Problem deines Vorgesetzten. Er braucht sich nicht nach dem Terminplan des BRs zu richten. Wenn also so ein Gesprächstermin steht, dann musst du da hin, eine Weigerung lässt alles sehr eskalieren und kann wirklich zu Recht arbeitsrechtliche Folgen nach sich ziehen. "Zu Recht" meint hier "von Rechts wegen". Also keine moralische Bewertung oder etwas in der Richtung.

    Jetzt ist rechtlich die Frage, ob deine Verweigerung gleich eine Kündigung rechtfertigen würde, ich vermute nicht, eine Abmahnung wäre wahrscheinlich bei nüchternen Betrachten eher das Mittel der Wahl, aber die andere Seite betrachtet es vielleicht nicht mehr so nüchtern.
    Jede Kündigung bedarf der Schriftform. Wenn sie kommt, wäre die Kündigungsschutzklage hier das Mittel der Wahl, du hast eine drei-Wochenfrist dafür nach Zustellung der Kündigung. Also ruhig Blut.
    Such dir einen Anwalt, der berät dich.

    Zum anderen: Nicht zum Dienstgespräch zu erscheinen während der Krankheitszeit ist nichts, was rechtlich relevant ist. Was aber rechtlich durchaus interessant ist, wäre, wenn du schriftlich hast, dass sie sagen, du wärest nicht krank, sondern hättest keine Lust zu arbeiten. Denn das würde in die Nähe einer Verleumdung rücken und damit käme der Schreiber dieses Satzes womöglich in die Haftung. Man könnte eine Unterlassungsklage führen. Die Möglichkeit würde ich im Auge behalten.
    Ob es dann sinnvoll ist, so etwas einzureichen, steht auf einem anderen Blatt. Das entscheidet sich je nach Situation, weiteren Konflikthergang und Strategie.

    Gruss

    Sunzi
    Der beste Weg ist es, die gegnerische Strategie zu vereiteln; der zweitbeste, dessen Verbündete anzugreifen; und der schlechteste ist der Angriff auf gegnerische Städte.

  6. #6
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    Standard AW: Mobbing... Chef gegen Kollegen, Kellegen gegen Kollegen, jeder gegen jeden....

    Zitat Zitat von Sunzi Beitrag anzeigen
    Hier unterliegen nämlich viele einem Irrtum in der Beurteilung. Denn grundsätzlich kann der Weisungspflichtige anordnen, dass das Gespräch zu einem bestimmten Termin stattfindet, wenn dabei der BR nicht erscheint oder nicht erreichbar ist, ist das nicht das Problem deines Vorgesetzten. Er braucht sich nicht nach dem Terminplan des BRs zu richten. Wenn also so ein Gesprächstermin steht, dann musst du da hin, eine Weigerung lässt alles sehr eskalieren und kann wirklich zu Recht arbeitsrechtliche Folgen nach sich ziehen. "Zu Recht" meint hier "von Rechts wegen". Also keine moralische Bewertung oder etwas in der Richtung.
    Nicht unbedingt, es kommt dabei auch auf die Art des Personalgesprächs an, ob die Themen vorher bekannt waren usw.
    http://www.faz.net/aktuell/beruf-cha...n-1485670.html

  7. #7
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    Standard AW: Mobbing... Chef gegen Kollegen, Kellegen gegen Kollegen, jeder gegen jeden....

    @nichtmehrganzneu
    der Artikel ist eine schöne Übersicht, aber in Fall von Kikky5Cats hilft er zur Zeit nicht viel weiter. Der Punkt, dass er als Maßnahme auf ein verweigertes Gespräch die Abmahnung auflistet, ist das einzige, was dem, was Kikky5Cats geschrieben hat, am nächsten kommt von der Situation her.

    Natürlich, es gibt auch ein Bundesarbeitsgerichtsurteil, dass der Arbeitnehmer nicht teilnehmen muss, wenn das Gespräch sich ausschließlich um Änderung von Vertragsbedingungen oder der Beendigung des Vertrags dienen soll. Wie du sagst, müsste man aber vorher die Tagesordnung wissen. Im Fall von Kitty5Cats ist nicht ersichtlich, ob sie eine "Tagesordnung" vorher bekommen hat oder um eine solche wusste. Und selbst wenn Letzteres zutraf, ist das eine Sache des Beweises und der glaubhaften Argumentation bei einer Kündigungsschutzklage.
    Gruß
    Sunzi
    Der beste Weg ist es, die gegnerische Strategie zu vereiteln; der zweitbeste, dessen Verbündete anzugreifen; und der schlechteste ist der Angriff auf gegnerische Städte.

  8. #8
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    Standard AW: Mobbing... Chef gegen Kollegen, Kellegen gegen Kollegen, jeder gegen jeden....

    Zitat Zitat von Sunzi Beitrag anzeigen
    Natürlich, es gibt auch ein Bundesarbeitsgerichtsurteil, dass der Arbeitnehmer nicht teilnehmen muss, wenn das Gespräch sich ausschließlich um Änderung von Vertragsbedingungen oder der Beendigung des Vertrags dienen soll. Wie du sagst, müsste man aber vorher die Tagesordnung wissen. Im Fall von Kitty5Cats ist nicht ersichtlich, ob sie eine "Tagesordnung" vorher bekommen hat oder um eine solche wusste. Und selbst wenn Letzteres zutraf, ist das eine Sache des Beweises und der glaubhaften Argumentation bei einer Kündigungsschutzklage.
    Hab ich was anderes behauptet?
    Kikky schrieb, dass sie auf ein Gespräch mit Obermobber wartete - mehr an Information haben wir ja nicht.

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