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Thema: Verachtung und Beleidigungen durch eine ganze Straße im Dorf nach Streit mit Nachbar wegen Grenzmauer

  1. #1
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    Standard Verachtung und Beleidigungen durch eine ganze Straße im Dorf nach Streit mit Nachbar wegen Grenzmauer

    Ich müsste ziemlich weit ausholen, um alles zu erzählen.
    Das Mobbing hat vor über einem Jahr angefangen wegen einem "Streit" um eine Grenzmauer. Nur es eskaliert schonn immer weiter, dass meine ganze Familie mittlerweile krank geworden ist.
    Zwischen unserem und dem Grundstück der Nachbarn befindet sich an der Straße ca. 5m Mauer, die allerdings uns gehört, was wir nie bestritten haben. Vor ca. 3 Jahren fing die ca. 1m hohe Mauer an durch den Höhenunterschied zu kippen, der Nachbar wollte uns anfangs helfen sie zu sanieren, da meine Mutter allein als Witwe in dem Haus wohnte. Vor eineinhalb Jahren jedoch sagte er, er würde nicht helfen sondern darauf warten, das sie kippt um uns die Rechnung von 20000Euro für die Sanierung seines Grundstückes geben. Vor lauter Panik ging meine Mutter nach einem halben Jahr zum Bauhof, nur um zu fragen, ob das dann alles Rechtens wäre vom Nachbar aus und was sie tun könnte. Doch der Bauhof schrieb gleich einen Brief an die Kreiszverwaltung, und diese einen Brief an die Nachbarn, meine Mutter hätte sie ANGEZEIGT, dass die Nachbarn ihre Mauer sanieren sollten.
    Einen Taq später am Samstag um 9 Uhr morgens, standen die Nachbarn vor unserer Tür, wohl schon alkoholisiert so wie sie sich benahmen, und schrien meine Mutter an und beleidigten sie, so dass alle anderen Nachbarn es mitbekamen. Sie drohten sogar schon einen Anwalt eingeschaltet zu haben. Sogleich versammelten sich mehrere mit ihnen befreundete Familien vor unseren Grundstücken und wir fühlten uns wie auf dem Presentierteller. Ab hier fing es an, 4 Familien grüßten nicht mehr und drehten sich um wenn sie uns sahen, was anführsich nicht schlimm wäre. Doch Tag für Tag vernahmen wir immer mehr Gerüchte und Lügen über uns, u. a. über meinen verstorbenen Vater, immer wieder wurden fremde Leute geholt, die unser Grundstück fotographierten. Daraufhin mussten wir einen Anwalt einschalten, weil die Nachbarn immer wieder drohten, uns eine Rechnung von 20000 Euro zukommen zu lassen, wenn ihr Grundstück durch unsere Mauer kaputt gehen würde. Aber das ist eine andere Angelegeheit die nur noch über die Anwälte geklärt wird.
    Mittlerweile werden wir so sehr von den Bewohnern unserer Straße so gemobbt, und mit Absicht provoziert, dass wir fast alle (Mutter, ich, meine Kinder) an Depressionen, Angstzuständen und auch körperlich leiden.
    Später haben wir uns einfach dagegen gewehrt, und meine Mutter zeigte die Nachbarn wegen Beleidigung an, doch die Nachbarn haben wohl den Schlichter bestochen, und meine Mutter und meine ganze Familie gilt jetzt in der Umgebung als unkultiviert, aggressiv, assozial und noch schlimmer. Mittlerweile wurde sogar ich vom Schlichter beleidigt, und es spricht sich schon alles in den Nachbarorten rum.
    Ich weiß mir einfach keinen Rat mehr, wie wir da vorgehen sollen.
    Ich habe schon den Ortsvorsteher so sehr gebeten, Frieden zu stiften, doch er ist mit den anderen befreundet und keiner wollte sich unsere Seite anhören, sondern sie hören nur auf die Lügen der anderen. Und nein, wir können unser Haus nicht einfach verkaufen und wegziehen, dass kann man mit einer Wohnung machen, aber nicht mit seinem Lebenswerk.

  2. #2
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    Standard AW: Verachtung und Beleidigungen durch eine ganze Straße im Dorf nach Streit mit Nachbar wegen Grenzmauer

    Das tut mir sehr leid, ich kann die Situation nachvollziehen, es geht uns genau so. Unsere Strategie war anfangs "ignorieren", doch die Pöbeleien und die üble Nachrede, begleitet von allerlei Sabotage und Sachbeschädigung, hörten nicht auf.
    Ich habe inzwischen einen Zeitungsartikel initiiert, der hoffentlich die Sachbeschädigungen unterbindet. Und was die Pöbeleien und die üble Nachrede anbetrifft, so haben wir inzwischen einen Strategiewechsel durchgeführt. Wir pöbeln jetzt auch, allerdings auf eine etwas zivilisiertere Art.

    Man muss wissen, dass Pöbeleien und auch alles andere im Prinzip dem Zweck dienen, den "Gegner" so zu provozieren, dass dieser sich ins Unrecht setzt. Beleidigungen, Pöbeln, sind Normverletzungen, die das Ziel verfolgen den Anderen zu einer weit größeren Normverletzung zu veranlassen. So kann der Provokateur sich der Umwelt als armes bemitleidenswertes Opfer präsentieren und der Provozierte ist der Böse.

    Ich mache es so, dass ich mir einen Satz treffender Aussagen zurecht lege (keine Schimpfwörter, nichts was gegen mich verwendet werden kann). Ich passe den Zeitpunkt jeweils so ab, dass ich was sage und so schnell wieder verschwinden kann, dass ihnen keine Zeit für eine Gegenrede mehr bleibt. Ich drehe den Spieß quasi um.
    Ich finde diesen Strategiewechsel ziemlich befreiend, denn das Ziel meiner Provokation ist damit erreicht. Was über mich geredet wird ist mir inzwischen auch egal. Erstens trennt es die Spreu vom Weizen, ich erkenne gleich auf wessen Seite jemand steht und wem ich noch vertrauen kann. Zweitens hat das Sprichwort "Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert", irgendwie auch was für sich. Rücksichtnahme auf dieses Pack, findet bei mir nicht mehr statt. Denen könnte das Haus abfackeln, ich würde die Feuerwehr jedenfalls nicht rufen, es könnten die Vandalen über deren Grundstück herfallen, ich würde nichts sehen, noch hören, noch sagen.

    Jeder folgt dem Reflex, eine falsche Anschuldigung, eine Verleumdung in Gegenrede zu stellen, sich zu verteidigen, sich gegen das Unrecht zu wehren. In solchen Fällen funktioniert das aber nicht. Wenn Dir jemand erzählt, was geredet wird, nicht klarstellen, höchstens amüsiert lachen, keine Verteidigung. Wenn jemand mit Dir redet, fragen, nachfragen, wer fragt führt - mehr nicht.
    Keine Verunsicherung, keine Schwäche zeigen, niemandem erzählen, der nicht ganz vertraut ist, was Euch zu Herzen geht.
    Sehr zu, dass ihr stets viele Gäste habt, dass ihr nicht allein seid, dass ihr Verbündete habt, gebt Partys, feiert was das Zeug hält, zeigt Euch draußen, aber immer mit Zeugen an der Hand.

    Viel Glück, gute Nerven und Unmengen Gelassenheit und Humor
    Sambucus

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