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Thema: Nachbar belästigt meiner Frau, Kinder und mich (in der Reihenfolge). Was tun?

  1. #1
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    26.01.2015
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    Standard Nachbar belästigt meiner Frau, Kinder und mich (in der Reihenfolge). Was tun?

    Hallo,

    wir wohnen jetzt schon seit ungefähr 9 Jahren in eine etwa eng besiedelt Neubaugebiet, wo die Stadtverwaltung lieber auf "synergetischen Sozialbeziehung" als auf Bürgersteig in der Straße, mehr Abstand zwischen Grundstück und sozialer Ruhe investiert hat. In dem ganzen Wohngebiet haben wir alle unsere Grundstück und unsere Einfamilienhaus oder Dopelhaushälte ungefähr zeitgleich gekauft und gebaut und sind auch ungefähr zur gleichen Zeit eingezogen. Wir hatten also vor dem Kauf keine Chance unsere zukünftige Nachbarschaft kennenzulernen - würden wir heute nicht mehr so machen…

    Von Anfang an hatten wir Schwierigkeit uns in der neue Umgebung wohl zu fühlen. Die erste Kontakte mit den neuen Nachbarn waren etwas seltsam: nicht unfreundlich aber auch nicht interessiert; wir hatten den Eindruck, keiner wollte sich richtig mit uns unterhalten. Sehr schnell stellt sich heraus, dass die gemeinsamen Gesprächsthemen mit der direkten Nachbarschaft eher selten waren. Schade aber na gut, wir müssen uns ja nicht tot unterhalten: Wetter, Rasenmähnen und die Kinder sollten als Themen reichen solange wir höfflich und freundlich miteinander umgehen. Pech gehabt!

    Alles hat damit angefangen, dass wir damals beim Einzug die einzigen:
    - die, 2 Kinder hatten und davon eine 18 Monaten Mädchen, die immer sehr trotzig und impulsiv war.
    - die, in einem nicht komplett fertig Haus eingezogen sind: Fehlplanung, die nicht uns ursprünglich zuzuschreiben ist aber trotz dem unserem Nachbarn irritiert hat (warum?)
    - wo, die Mutter sich entschieden hat zu Halbzeit zu arbeiten trotz 2 Kinder und kein Opa oder Oma zu helfen in der Nähe (bitte keine Rückmeldung über Rabenmutter mehr, haben wir schon alle bekommen)
    - wir mögen NICHT über anderen Leute zu lästern
    - und wir nennen NICHT bestimmten Nachbarn "die Türker" oder "die Rüsser" sondern nennen wir sie per Nachname
    - ich bin Franzose, meine Frau deutsche und unsere 3 Kinder haben beide Stadtangehörigkeit.
    - wir wahrscheinlich empfindlichen Menschen sind, auf jedem Fall viel empfindlicher als unsere direkte Nachbarschaft.
    è also ein bisschen anders aber so viel auch nicht

    Sehr schnell bekamen wir von Nachbarin unten regelmäßige Bemerkungen über das Lärm unserer Kinder und unsere Erziehungsmethoden ("bei mir würde sowas nicht geduldet"), über unserem Garten (die Kübel sind nicht richtig eingebaut, den Baum nicht richtig geschnitten und ist keine Zierapfelbaum sondern gemeine Apfelbaum).
    Nachbarn oben zeigt demonstrativ, dass er uns nicht begrüßen möchte und noch weniger mit uns sprechen will. Er und seiner Tochter fahren sichtlich genervt und schnell vorbei an unsere Kinder, die an der Straße spielen (Sackgasse, nur Nachbarn fahren durch)
    Von alle Seite wurden wir angestarrt, wenn unsere Lieblinge Tochter eine Trotzanfall auf der Straße bekommt (ungefähr 1-mal pro Tag).
    Nachbarn vorn bleibt wenigsten höflich, wenn wir sie allein treffen, bleibt aber zurückhaltend oder ignoriert uns, sobald andere Nachbarn draußen sind.
    Parallel dazu verstehen sie sich alle AUSGEZEICHNET: es wird täglich gesprochen, gelacht, regelmäßig finden Party auf der Straße statt - zwar auf Ihre Parkplätze aber gegenüber unserem Haus, wo wir längst nicht mehr willkommen sind; die Straße gehört ihnen und sobald wir draußen gehen spüren wir, wie wir stören als ob wir nicht den Recht uns da zu finden hätten.
    Ja: es ist traurig, aber wir fürchten uns auf der Straße zu gehen aber wir machen es für unserer Kinder trotz dem: es kostet uns jedes Mal eine Menge Energie und Mut, die uns nicht erübrigt bleibt um aus dieser Schlamassel einen Ausweg zu finden. Als meine Frau mit unseren dritten Kindern schwanger war, war die Missbilligung im Gesicht unserem Nachbarin unten nicht zu übersehen, sowie den Hohn und die Verachtung bei dem Nachbarn oben.
    Dann irgendwann hat es zwischen meine Nachbarn unten und mir gekracht und seitdem sind wir richtig bei ihr abgeschrieben. Und weil den Nachbar oben einen großen Freund von ihr ist, hat er angefangen sich wie einen Grobian zu verhalten: sobald meine Frau (allein oder mit Kinder) draußen ist, macht er IMMER beiläufig verächtlich halb ausgesprochene Anmerkung über dass, was meiner Frau macht oder zu ihrer Kinder sagt. Er afft sie nach und lehnt alles mit breitem Grinsen strikt ab, sobald meine Frau in darüber fragt. Zusätzlichen "Problem" seit 2 Jahr jetzt sind unsere kleinste Tochter mit seiner Enkelsohn im selben Kindergarten im selbe Gruppe und spielen gern zusammen. Der Mann ist anscheinend früh Rentner und verbringe seine ganze Zeit draußen und spioniert uns immer nach, da er immer wieder Kommentar über das was bei uns gerade passiert von der Straße aus "brummt"

    Natürlich haben wir probiert konstruktive Lösungen zu finden:
    - wir haben alle Nachbarn zur Kommunion unserem Sohn eingeladen: Nachbarn unten und oben sind nicht gekommen, haben nicht geantwortet und haben (sehr) widerstrebend die Kuchen angenommen, die meine Frau zu ihnen gebracht hat
    - trotz Unbehagen, gehen wir mit unserem Kinder auf der Straße und sind immer freundlich und höfflich mit den Leute draußen. Wir haben auch immer wieder Gespräch angefangen.
    - wir haben die Nachbarin unten gefragt, was eigentlich los wäre. Reaktion: sie ist weggelaufen schreiende zu ihre Hause, ich soll sie in Ruhe lassen, wenn wir Problem haben sind wir selbe schuld und wir sollen nicht bei anderen Leute suchen (???) und sie wird jetzt ihre Mann holen. Reaktion eine andere Nachbarin war: "damit will ich nicht zu tun haben"
    - meine Frau hat probiert mehrmals mit dem Nachbarn oben zu fragen, warum er immer mit ihr so unhöflich wäre. Erstens allein, dann mit seiner Frau und schließlich aus lauter Verzweiflung vor alle anderen Nachbarn. Immer die gleiche Antwort: wenn sie nicht weiß, warum dann sollte sie dazu ganz ruhig meditieren
    - die Tochter des Nachbars (die auch mittlere weise auch 3 Kinder hat und etwas freundlicher mit uns geworden ist) sowie seiner Frau sagen uns, wir sollten in nicht beachten und sehen immer, wenn wir das Thema ansprechen.
    - bei der Gelegenheit, wo meiner Frau das Thema vor versammelte Nachbarschaft angesprochen hat (die hatten wieder eine kleine improvisierte Party auf ihrem Parkplatz vor unserem Haus organisiert und keine Wort mit uns darüber verloren) haben manchen Nachbarn bekannt gegeben, dass sie sich immer gefragt hatten, warum er (Nachbar oben) uns nicht mögen würden, dass es immer wieder einen unbehaglichen Thema war sobald sie selber eine Party draußen machen wollten (ob sie uns einladen oder nicht) und was er eigentlich uns vorzuwerfen hätte. Antwort: wir sollen darüber meditieren.

    Na schon, jetzt habe ich richtig schön zugetextet und habe dabei nur einen kleinen Teile von unsere "Kümmer" angedeutet. Der Punkt ist: wenn unsere direkte Nachbarn keine Interesse an uns haben, ist es zwar schade aber wir würden damit leben können und ehrlich ich glaube wir verlieren nicht viel. Ist zwar nicht angenehm aber wir haben KEINEN Problem mit Nachbarn die weiter wohen, wir haben gute Freunde und an die Arbeit haben wir meine Frau und ich sehr gute Beziehungen.

    Aber was können wir noch unternehmen bezüglich den belästigenden Nachbarn. Wir haben mehrmals probiert mit ihm zu reden, es habe nicht genutzt. Mittlere weise fangen wir an Nachmittag zu organisieren, damit unsere kleine Tochter nicht zu oft draußen mit den Nachbarskind spielt - ja ich weiß es ist nicht gut und wir sollten es nicht zulassen, ist aber leichter gesagt als getan. Wir wollen, dass mindestens er aufhört uns zu belästigen. Und wenn das freundlichen und konstruktiven Dialog nicht bringt, wollen wir ihn dazu zwingend uns in Ruhe zu lassen. Allerdings vom was ich im verschieden Forum gelesen habe, gibt es rechtlich nicht sehr viel, was wir machen können. Wir hatten an eine Moderation gedacht aber uns wurde empfohlen zu überlegen, warum wir den Rolle als Opfer genommen haben - also blöd sind wir nicht: uns ist klar, dass unserem "Kaninchen"-Verhalten andere Leute nicht entmutigen wird uns zu mobben (zudem wir sie dabei verhelfen sie gut zu fühlen). Aber ich hätte schon mehr Unterstützung erwartet. Wie ist es? können wir zu der Polizei hingehen und irgendwie der Kerl für Frauen- und Kinderbelästigung verwarnen - ohne direkt in Richtung Anzeige zu gehen? Können wir überhaupt rechtlich etwas dagegen tun? Ich denke es wird nicht ausreichend, wenn wir ihn einfach sagen er soll damit aufhören, auch wenn wir ihn klar und deutlich sagen.

    GIBT ES ÜBERHAUPT EINEN AUSWEG?

    Bitte gibt uns eurer Erfahrungen, Lösungswege. Geteiltes Leider ist halbes Leid wird es gesagt und wir brauchen wirklich zu spüren, dass anderen Leute uns verstehen ohne das vom Schamm im Boden versinken zu wohlen.

    Leonardo

  2. #2
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    Standard AW: Nachbar belästigt meiner Frau, Kinder und mich (in der Reihenfolge). Was tun?

    Wenn du deinen Nachbarn nicht im Verhalten ändern kannst, dann müst ihr euer Verhalten ändern. Der Typ ist richtig irre, ich würde versuchen, dem sein Verhalten garnicht an mich ranzulassen und ihn ignorieren, oder einfach Stehenbleiben und ihn angaffen wie einen Marsmenschen, ohne was zu sagen. Oder einen Sichtschutzzaun bauen, so machen wir das hier. Die Nachbarn sehen nichts mehr, nur noch Bretter. Wir allerdings auch nicht .Oder Koniferen pflanzen.Zumindest nach hinten raus und an den Seiten.
    Geändert von lolipop (26.01.2015 um 11:43 Uhr)

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