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Thema: Mobbing wie in einem Horrorfilm, Wenn du denkst es geht nicht mehr schlimmer....

  1. #1
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    Ausrufezeichen Mobbing wie in einem Horrorfilm, Wenn du denkst es geht nicht mehr schlimmer....

    .

    Übertragen aus: http://forum.mobbing.net/entry.php/6...mehr-schlimmer


    Mobbing wie in einem Horrorfilm, wenn du denkst es geht nicht mehr schlimmer....

    ... es geht noch viel schlimmer!


    Ich komm mir vor wie in einem Horrorfilm.

    Ich hab mir jetzt ne Eibe zugelegt. Sie steht bei mir auf der Terrasse. Und wenn es nicht mehr geht, dann trinke ich Eibenblättertee oder so ähnlich.
    Mein Leben ein einziges Fiasko! So wie der Sturm da draußen weht, so sieht es in meinem Herzen aus. Ich zeige keinem meine wahren Gefühle., nicht mal meinem Mann oder meiner Mutter. Was würde das denn bringen?
    Abgesehen, dass wollen die anderen auch gar nicht wissen. Ich habe es versucht... Man ließ mich aber mit den Worten "Lade deinen Seelenmüll nicht bei mir ab" - stehen. Dabei hatte ich noch nicht einmal etwas gesagt.
    Ach und ja ich hatte eine Psychologin. Die hatte aber solch schlimmen eigenen Probleme, dass sie mit meinen paar Problemchen nicht klar kam. Sie hat unseren einfach abgesagt und keinen neuen Termin bekannt gegeben. Und war auch nicht mehr zu erreichen.
    Wer weiß vielleicht habe ich im früheren Leben etwas schreckliches angestellt, dass ich so bestraft gehöre?

    Jetzt darf ich meine Strafe zahlen oder muss in der Verhandlung erscheinen. Trotz Angst vor Behörden, überhaupt Menschen. Das ist schlimmer als normale Angst. Ich bekomme keine Luft mehr, kann nicht mehr reden und bekomme zahlreiche Symptome wie z.B. Bauchschmerzen, Migräne, Schwindel, Tinitus, Herzrasen, schwere Übelkeit....

    Ich kann seit Jahren nicht mehr Lift fahren, halte es nicht mehr in engen Räumen aus.
    Bahn fahren habe ich aufgegeben. Panikattacken sind vorprogrammiert. Deshalb habe ich meine Ausbildung damals nicht zu Ende machen können.

    Ich habe seit klein auf mit Mobbing zu tun.

    Erster war mein Vater. Er hat mich gemobbt, erniedrigt und missbraucht. Geschlagen und gezwungen gute Noten zu schreiben, sonst drohte Liebesentzug.
    Er küsste mir auf Mund und Nase. Und benannte mich mit 9 Kosenamen. Einer ekliger als der andere. Übergriffe von denen ich weiß fanden im Kleinkindalter immer in der Wanne statt.
    Dazwischen Klassenkameraden in der Grundschule. Ich war sehr oft krank. Ich war schüchtern. Ich wehrte mich zuletzt sonst nicht. Ich wurde ausgeschlossen. Ich wurde geschlagen, getreten, bespuckt, ausgegrenzt, beschimpft, beklaut,....
    Mir wurden Schulbüchereibücher unter die Bank gelegt die mir nicht gehörten - den Ärger bekam ich.
    An meinem 13. Lebensjahr ließ mein Vater von mir endlich ab. Er hatte eine neue Frau gefunden. Und zog aus. Zum Glück!
    Der tägliche Streit meiner Eltern war kaum auszuhalten. Mein Vater schlug meine Mutter auch vor meinen Augen. Er schmiss sie aus dem Auto, so dass sie hinterherlaufen musste.
    Er sagte mir, meine Mama käme nie mehr wieder, er hätte sie auf dem Kompost vergraben. Usw.
    Bis zur mittleren Reife wurde ich von Mitschülern gemobbt.
    Bis zur 8. Klasse. Da hatte ich beschlossen von daheim wegzugehen. Sprang aus dem Fenster. Vor Angst vor meinem Vater, dieser wollte die Tür eintreten und hätte mich zu Tode geprügelt. Ich sprang und brach mir meinen 3. Lendenwirbel. Laut Polizei war ich dumm und laut Notarzt sollte ich das nächste Mal vom 2. Stock aus runterspringen, denn dann wäre ich wirklich Tod. So hatte ich nur einen Freiflug mit dem Hubschrauber gewonnen. Ja und eine Kinder und Jugendpsychologin für ein Jahr an der Backe. Sie verstand mich und ja sie war wirklich nett. Aber helfen konnte mir nicht wirklich jemand. Wusste doch keiner Bescheid. In einem so betuchten Hause passiert doch sowas nicht!
    Danach kam das Mobbing zweier Lehrerinnen hinzu. Ich biss mich unfreiwillig durch die restlichen Jahre. Aber hatte es geschafft.
    Als Aupair in England wurde ich von der Gastmutter schlecht geredet, aus Angst ich hätte etwas mit ihrem deutschen Ehemann. Nach einem Unfall kam ich zurück. Und wurde nicht mehr zurück geholt. War man froh mich loszuwerden. Meine dortige Freundin übernahm meine Aufgaben.
    Hier begann ich meine Kochlehre. Ich hatte mich sehr auf das gute Restaurant gefreut. Kurz nachdem ich begann, war ein Chefwechsel und mein 3 monatiges Martyrium begann. Vor dem cholerischen Chef musste ich wenigstens keine Angst vor sexuellen Übergriffen haben. Da flog höchstens in regelmäßigen Abständen etwas in meine Richtung, beispielsweise dass Fleischermesser, dass haarscharf an mir vorbei flog und in der gegenüberliegenden Wand stecken blieb. Hatte ich unverschämterweise, jaja geantwortet.
    Ein anderes Mal würgte mich der stellvertretende Küchenchef am Kühlraum, weil ich zu spät kam.
    Das Fass zum Überlaufen brachte aber ein afrikanischer Spüler. Der mir dann am gleichen Tag noch im Aufzug an die Wäsche wollte.
    In meiner Freizeit ging ich gerne mit Freunden weg. Bis zu jenem Tage, an dem ich in einem Hotelzimmer mehrfach vergewaltigt wurde. Leistenbruch, abgesehen von meinem zerbrochenen Herzen.
    Zeitgleich machte mein damaliger Freund mit mir über Handy Schluß - ich doch nur seine Affäre, er wolle sich mehr um Frau und Kind kümmern. Wovon ich nichts wusste...
    In meiner neuen Stelle gab es weder sexuelle noch gewalttätige Übergriffe.
    Dennoch Andeutungen. Ein Auszubildender 2 Jahre über mir sperrte mich stundenlang in den Gemüsekühlraum.
    Mein Ausbilder verbrachte absichtlich länger Spätschichten mit mir alleine.
    Meine Küchenchefin und die anderen 4 Köche mobbten mich. 2 1/2 Jahre lang. Jeder Tag wurde schlimmer. Ich ließ mich immer öfter krank schreiben. Die Aussprache mit der Personalchefin brachte keine Verbesserung. Waren Küchenchefin und Personalchefin doch ganz dicke Freundinnen. Das Mobbing wurde viel viel schlimmer. Ich traute keinem mehr. Lernte ich doch nur Vertrauen kann man keinem!
    Ich machte am Ende gar die Prüfung alleine nur mit der Hilfe meines Berufschullehrers!
    Mein Ausbilder verachtete mich so sehr, weil ich zu dieser Zeit im 3. Monat schwanger war.
    Meine Schwiegereltern konnten mich nicht leiden. Weil ich zu selbstständig war.
    Meine erste Stelle nach der Erziehungszeit war in der Anfangszeit toll. Und dann war ich zu gut für die dortige Angestellte. Und wurde für sie zur ständigen Gefahr und wie sollte es anders sein, wurde ich wieder gemobbt. Noch schlimmer denn je. Mir wurden Sachen angedichtet, unlösbare Aufgaben zu Teil uvm.
    Danach eine Stelle die ich liebte, endlich nette Leute bei der mein Herz aufging. Ja bis der Chef mich in die Zweigstelle verschob. Dort war ich nur eine billige Putzkraft. Wurde es zu schnell erledigt, schüttete man es um und du kannst von neuem beginnen! Arbeitsstunden über 14 Stunden keine Seltenheit. Als Azubi!
    Ja und für die Männer, die zu Besuch kamen eine Attraktion. Da die normale Arbeitskleidung nicht der Norm entsprach.

    Das nur ein kleiner Teil von der Mobbingzeit meines Lebens. Das andere sprengt für heute den Rahmen.

    Bin ich doch so müde. Ich kann nicht mehr!
    Wären Kind und die Hunde nicht... Wer weiß ob's mich noch gäbe. Mein Kopf ist leer.

    Ach aufgefallen ist mir heute eine Frau mit dunklem PKW und einem Aufkleber hinten links über Tiertransporte. Hat mir zugewinkt. Sie fährt täglich an mir vorbei, egal wo ich laufe. Und die junge Frau von gestern mit dunkelblauen Kapuzenpulli. Diesmal ein anderer junger Hund.
    Gestern die junge Frau mit Mütze ist mir und meiner Mum beim Spaziergang im kurzen Abstand mit ihrem Hund gefolgt. Ein anderer hat vor seinem Haus gekehrt und gemeint "mein Hund kackt gleich". - versteh das Problem nicht... ich mach alles weg - immer. Sieht man mit den neuen roten Hundekotbeuteln doch wirklich gut, wer es macht und wer nicht.

    Geändert von Admin (03.04.2015 um 16:28 Uhr) Grund: Übertrag aus einem Blog im Mobbingforum

  2. #2
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    Standard AW: Mobbing wie in einem Horrorfilm, Wenn du denkst es geht nicht mehr schlimmer....

    Danke Admin. Ich wusste nicht. Sollte, wollte ich es zeigen. Mir geht soviel im Herz um zur Zeit. Ich weiß nicht recht wie es weiter gehen soll.
    Schöne Ostern!
    Für mich nicht. Ich mach gute Miene zum bösen Spiel. Kann das meiner Kleinen nicht antun. Morgen werden die Eier gefärbt.
    Der böse Brief kam gestern an. Hab mich erst nach dem Laufen getraut ihn aufzumachen. Vorher brachte ich es nicht übers Herz. Angst und Panik überfällt mich bei dem bloßen Papierstück. Ist doch bloß Papier! Aber das alleine, das ist es nicht. Das was drinnen steht zählt. Jetzt weiß ich es. Am liebsten würde ich mich in eine Ecke verziehen und die Decke über den Kopf ziehen und still vor mich hin weinen. Ein stummer langgezogener Schrei entwich mir in der Küche. Pures Entsetzen! Ich kann mich noch nicht einmal wehren! Denn dann will die Öffentlichkeit, die ja eh schon viel zu viel weiß tiefer graben. Die Nase überall reinstecken. Leute! Ich habe schon so kein Privatleben mehr! Sobald es dunkel wird, ziehe ich zwanghaft die Rollläden runter aus Angst mich könne jemand beobachten. Wenn mein Leben zur Zeit auch nicht dramatisch verläuft. Laufen, Kochen, Schlafen, Kind, Haushalt und im Internet recherchieren. Das wäre vielen zu langweilig. Mir auch ganz gewiss! Mehr schaffe ich zur Zeit leider einfach nicht! Ich stehe vor einem, meinem Scherbenhaufen und weiß einfach (zumindest jetzt noch nicht) wie ich die Einzelteile wieder ineinander zusammen fügen soll. Und eine Anleitung ist dafür so wohl nicht vorgesehen.
    Wenn Autos an mir vorüber fahren, schaue ich automatisch auf das Autokennzeichen. In der Hoffnung dieses nicht zu kennen und die Insassen auch nicht. Beim Laufen schaue ich mir die entgegen kommenden Spaziergänger und Fahrradfahrer genau an. In der Hoffnung in ihren Augen keinen Fehler zu begehen. Ich bin nach außen hin entspannt. In mir wütet das Chaos! Völlig unentspannt. Ich scanne die Umgebung nach Gefahren ab. Und bin froh wenn ich Abends im Bett liege und nicht mehr raus muss.
    Ich deute Abneigung in den Augen der anderen. Obwohl ich vielleicht auch gar nicht gemeint bin. Trotz allem erkämpfe ich mir meinen Platz. Ich gebe nicht auf!!! Ich habe im wahrsten Sinne des Wortes schon soviel Sch.... durch, da lass ich mich nicht von Euch fertig machen. Weder vom Nachbarn, noch seinen Helfershelfern, noch irgendwelchen Menschen, die meinen sich hinter Behörden zu verstecken zu müssen. Bis Dato, habe ich mich klein gemacht. Aber das nächste Mal sollte mich einer von Euch da dumm von der Seite anquatschen, dann frage ich nach eurem Namen und wie ihr zu der Annahme kommt, euch über mich stellen zu können? Sind wir nicht alle Menschen? Heute bin ich wirklich sauer!

  3. #3
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    Standard AW: Mobbing wie in einem Horrorfilm, Wenn du denkst es geht nicht mehr schlimmer....

    Du solltest vielleicht einmal eine Kuhr oder Psychotherapie machen. Bei einer Kuhr kommst du mal raus aus dem ganzen Schlammassel und auch einmal auf andere Gedanken. Eine Therapie hilft dir vielleicht, dich wieder zu "sammeln und zu ordnen". Vor allem aber kannst du den ganzen seelischen Stress dadurch abbauen. Das, was du durchmachst ist wirklich heftig, du solltest dir da wirklich Hilfe von Außen holen.

  4. #4
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    Standard AW: Mobbing wie in einem Horrorfilm, Wenn du denkst es geht nicht mehr schlimmer....

    Zitat Zitat von Ilythia Beitrag anzeigen
    eine Kuhr
    Was ist das?

  5. #5
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    Standard AW: Mobbing wie in einem Horrorfilm, Wenn du denkst es geht nicht mehr schlimmer....

    Hallo!
    Eine Kur wäre sicherlich von Vorteil, derzeit leider nicht ausführbar. Kind würde sicherlich in einer Mutter-Kind-Kur mit unterkommen. Die Tiere nimmt jedoch kein Kurhaus auf. Und hier kann sie keiner übernehmen. So funktioniere ich!
    Bis vielleicht der Umzug von statten geht. Wann? Das steht bis jetzt in den Sternen. Hauskauf und -verkauf erledigt sich nicht von jetzt auf gleich.
    Eine Psychotherapie werde ich im neuen Zuhause auf jeden Fall beginnen.
    Was die Situation hier so (eigentlich nehme ich dieses Wort nicht in den Mund) verdammt schwierig macht, ist die Tatsache, dass ich nur Teilakteure kenne. Behörden usw. den ganzen Rest nicht. Ich weiß nicht wer mir böses wünscht. Ich kenne meine vielen Mobber nicht.
    Mr. und Mrs. Unbekannt.
    Nur wenn sie sich zu erkennen geben, dann weiß ich Bescheid. Schon passiert. Wurde blöd angesprochen. Auch in verfängliche Gespräche verwickelt. Auf mich gezeigt. Mir absichtlich zu dicht hinterher gelaufen und geprüft ob dieses oder jenes passiert. Und wie ich darauf reagiere. Wie mein Nervenkostüm ist. Und immer heißt es stark sein, vorsichtig sein. Nicht unüberlegt handeln. Ich bin danach jedes Mal platt. Schlimmer als 8 Stunden am Stück Auto fahren.

  6. #6
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    Standard AW: Mobbing wie in einem Horrorfilm, Wenn du denkst es geht nicht mehr schlimmer....

    Einmal abgesehen von diesem Mann aus der Nachbarschaft.

    Ich bin nur noch froh wenn der ganze Zirkus vorbei ist. Ich hätte es nie für möglich gehalten, einmal so derart auf die Nase zu fallen und mit sovielen Menschen anzuecken, mit Menschen, die ich in meinem Leben noch nie getroffen habe, geschweige denn sie zu kennen.
    Noch nicht mal an Ostern lässt man mich in Ruhe. Haben die alle kein Zuhause? Sollen mal vor ihrer eigenen Haustüre kehren!

  7. #7
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    Standard AW: Mobbing wie in einem Horrorfilm, Wenn du denkst es geht nicht mehr schlimmer....

    Was die Situation hier so (eigentlich nehme ich dieses Wort nicht in den Mund) verdammt schwierig macht, ist die Tatsache, dass ich nur Teilakteure kenne. Behörden usw. den ganzen Rest nicht. Ich weiß nicht wer mir böses wünscht. Ich kenne meine vielen Mobber nicht.
    Mr. und Mrs. Unbekannt.
    Nur wenn sie sich zu erkennen geben, dann weiß ich Bescheid. Schon passiert. Wurde blöd angesprochen. Auch in verfängliche Gespräche verwickelt. Auf mich gezeigt. Mir absichtlich zu dicht hinterher gelaufen und geprüft ob dieses oder jenes passiert. Und wie ich darauf reagiere. Wie mein Nervenkostüm ist. Und immer heißt es stark sein, vorsichtig sein. Nicht unüberlegt handeln.
    Was die Situation hier so (eigentlich nehme ich dieses Wort nicht in den Mund) verdammt schwierig macht, ist die Tatsache, dass ich nur Teilakteure kenne. Behörden usw. den ganzen Rest nicht. Ich weiß nicht wer mir böses wünscht. Ich kenne meine vielen Mobber nicht.
    Mr. und Mrs. Unbekannt.
    Nur wenn sie sich zu erkennen geben, dann weiß ich Bescheid. Schon passiert. Wurde blöd angesprochen. Auch in verfängliche Gespräche verwickelt. Auf mich gezeigt. Mir absichtlich zu dicht hinterher gelaufen und geprüft ob dieses oder jenes passiert. Und wie ich darauf reagiere. Wie mein Nervenkostüm ist. Und immer heißt es stark sein, vorsichtig sein. Nicht unüberlegt handeln. Ich bin danach jedes Mal platt. Schlimmer als 8 Stunden am Stück Auto fahren.
    Mhm, seltsam, in diesen Worten finde ich mich bzw. meine Situation wieder. Es scheint also nicht nur mir so zu gehen. Manches habe ich bisher bei mir für Einbildung oder eine verzerrte Wahrnehmung gehalten (frei nach der Devise "Wenn man etwas Negatives sehen will, sieht man es auch"), aber wenn ich deine Posts so lese, scheint so etwas wirklich zu existieren.

    Falls du die Möglichkeit hast ....

    Schaffe dir ein zweites Umfeld außerhalb deines jetzigen. Ich weiß, das ist manchmal schwieriger als gedacht, aber es hilft ungemein.

    Eine Kur würde dir auch nicht wirklich helfen. Du hast einfach das falsche Umfeld. D.h. nach deiner Kur wäre alles wieder so wie vorher. Du würdest zwar bei einer Kur einen ganzen Schwung Selbstbewusstsein abbekommen, aber dieses Selbstbewusstsein würde dir danach wieder Stück für Stück geraubt werden. So traurig es klingt und ist, aber ein Umzug ist wirklich die beste Lösung.

    Auch wenn ein Umzug nicht so einfach zu bewerkstelligen ist, aber verliere niemals den Glauben daran, dass sich deine Situation wieder zum Guten wenden wird.

  8. #8
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    Standard AW: Mobbing wie in einem Horrorfilm, Wenn du denkst es geht nicht mehr schlimmer....

    Danke dir! Dem ist nichts hinzuzufügen.
    Was mir unglaublich gut hilft, ist Musik und Tanzen. Da tanz ich dann vor unserem Spiegel stundenlang und tanz mir den ganzen Frust von der Seele. Manchmal überkommt mich ein Gänsehaut-Feeling, dass ist dann unbeschreiblich. Aber das ist wirklich genau das richtige gegen schlechte Gefühle.
    Heute Morgen habe ich den werten Nachbarn am Gartenzaun entlang gehen sehen. Mit offenen Mund starrte er mich an. Fühlte mich wie eine ausgestorbene Rasse aus dem Zoo. Hab dann gleich laut und unüberhörbar gesagt: "Uihhh ein Meeenssch!" Und mit offenen Mund zurück gestarrt. "Boahh!!!" Den hättet ihr sehen sollen! Der ist geflitzt wie ein Hase. Und hat sich nur noch einmal kurz umgedreht. Allerdings wirklich nur noch ganz kurz. Weil ich ihm die ganze Zeit hinterhergestarrt habe.
    Ehrlich! Was für ein Vogel! Das Verhalten lasse ich mir nicht mehr gefallen!
    Alle Leute auf der Straße die mir bekannt vor kommen, grüße ich jetzt. Mit erhobenem Arm. Ich muss mich nicht kleiner machen als ich bin. Ich glaube das ist ein Fehler von mir. Ich habe alles immer ertragen und mich nie richtig gewehrt. Natürlich geht das ganze nicht blitzschnell vorbei. Aber vielleicht kann ich mir selbst damit helfen. Ich habe einfach die letzten Tage gemerkt, dass mir Lob von außen fehlt. Es sagt selten jemand, dass hast du jetzt gut gemacht. Ich meine fremde Menschen. Das fehlt ungemein.
    Naja heute ist ein wichtiger Tag. Es geht um den möglichen Umzug. Ich erzähle mehr. Sobald ich mehr weiß.

  9. #9
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    Standard AW: Mobbing wie in einem Horrorfilm, Wenn du denkst es geht nicht mehr schlimmer....

    Hallo Tonita!

    Das was Dein Vater mit Dir machte ist kein Mobbing sondern sexuelle Kindesmißhandlung. Das Du traumtisiert, wie Du bist, dann auch in anderen Situationen sexuell unter übergriffigen Männen gelitten hast ist der absolute Horror! Deine Strategie Dich klein zu machen ist nicht aufgegangen. Deine Phobien sind nur eine logische Konsequenz. Es gibt Selbsthilfegruppen für sexuell mißhandelte Menschen. Ich hab mal für Dich gegoogelt:

    https://www.google.de/?gws_rd=ssl#q=...%C3%9Fhandelte

    Schau Dir mal eine Adresse raus. Was Deine Tiere betrifft kann Dir auch nach einem Gespräch das Tierheim helfen. Die können Dir auch Pflegeplätze vermitteln in denen Deine Tiere richtig gut versorgt werden. Ich glaube Deine Tiere sind die einzigen Lebewesen die Du noch wirklich lieben kannst.
    Trotzdem nutze Deine Change für Dich. Gehe lebevoll mit Dir um ohne wenn und aber. Hör Dir mal das Interview an:

    http://swrmediathek.de/player.htm?sh...a-0026b975f2e6

    Du brauchst Psychotherapeutische Hilfe! Nimm sie Dir.

    a Lte!senf Ahr Är

  10. #10
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    Standard AW: Mobbing wie in einem Horrorfilm, Wenn du denkst es geht nicht mehr schlimmer....

    Sich "klein" zu machen, ist immer das Erste, was man versucht. Immer höflich und bitte unsichtbar... Das ist aber genau das, was andere Menschen dann als Schwäche deuten und erst recht loslegen.
    Das du auch einmal "zurück geschlagen" hast, hat dir sicherlich gut getan, oder?! Und war zumindest auch einmal ein Schritt in die richtige Richtung. Trotzdem solltest du auch zusätzlich eine Therapie machen. Was eine mögliche Kur angeht, hat Alteisenfahrer ja schon Alternativen aufgezeigt, wo du in dieser Zeit deine Tierchen unterbringen kannst. Tierpensionen ( Hund / Katze ) könnte man auch noch in Erwägung ziehen. Ich finde schon, dass Kuren etwas bringen. Es kommt darauf an, was man dann letztlich für sich daraus mitnimmt - und auch danach handelt.
    Ich drücke dir die Daumen, dass es mit dem Umzug klappt!

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