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Thema: Mobbing durch Vorgesetzte und Kollegin

  1. #11
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    Standard AW: Mobbing durch Vorgesetzte und Kollegin

    Hallo , auch ich bin betroffen von dieser unschönen Sache. Ich war bis vor einem Monat Vorarbeiterin in einem Supermarkt. Zum Ende des letzten Monats habe ich meine Chefin darüber informiert, den Vorarbeiter niederzulegen. Darauf kam wie immer nichts. Sie als meine Ansprechpartnerin hat auf keinnerlei Anfragen reagiert und wenn doch dann patzig. Von anderen Mitarbietern habe ich nur immer gehört, der darf nicht soviel Stunden, der geht in einen anderen Markt. Nie eine Antwort auf meine Fragen. Dann hatte ich keinen Bock mehr weil ich dadurch meine Freizeit geopfert habe um bei den Plänen es alles Recht zu machen. Auf Grund der Nierlegung kam eine andere (Möchtegernchefin) und hat die Pläne gemacht. Diese Dame hat nichts zu sagen aber kontrolliert jede Ecke und stellt Behauptungen auf die nicht stimmen. Ich bin dann zum Arzt weil ich Schlafstörungen und stängige Kopfschmerzen habe. Der schrieb mich krank. Morgen hätte ich wieder zur Arbeit gemusst. Ich habe allergings ein Foto vom Plan der nächsten Woche auf dem ich noch als Krank vermerkt bin. Was soll ich tun? Wieder krank machen oder Arbeit anbieten?

    Für jede Antwort bin dankbar!!!!

  2. #12
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    Standard AW: Mobbing durch Vorgesetzte und Kollegin

    Hallo Mobbel,

    die Frage, die du dir stellen solltest, ist, ob es dir denn soweit wieder gut genug geht um arbeiten zu können. Es bringt nichts aus lauter Pflichtbewusstsein die Symptome zu ignorieren, sich dann irgendwie durch die Woche zu boxen und am Ende wieder dort zu stehen, wo du vor deiner Krankmeldung warst. Mit "krank machen" hat das nichts zu tun.
    Wenn du also schon wieder fit genug bist, dann geh arbeiten. Fühlst du dich aber noch schlecht, hör auf deinen Körper und lass es.

  3. #13
    Titania ist offline besonders erfahrenes Mitglied des Mobbingforums
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    Standard AW: Mobbing durch Vorgesetzte und Kollegin

    Hallo Moppel,
    falls ich deine Frage richtig verstehe, geht es dir darum, ob du wieder arbeiten gehen musst, weil doch in der Liste steht, dass du eigentlich mit "krank" eingeplant bist.

    Ich rate dir dringendst, am Montag auf Arbeit zu erscheinen.
    Warum? Weil du für den Montag nicht mehr krank geschrieben bist. Du hättest dich spätestens am Freitag um eine neue Krankschreibung kümmern müssen. Was auf der Liste steht, ist nicht relevant.

    Ich beschreib dir mal den allerschlimmsten Fall, der passieren kann. Das muss nicht so eintreffen, aber die Möglichkeit besteht und der Arbeitgeber hat dafür auch zu 100% das Recht auf seiner Seite:
    Deine Krankschreibung lief bis zum 24.04. oder 25.04. und danach bist du wieder gesund geschrieben. D.h. ab spätestens dem 27.04. bist du wieder arbeitsfähig. Versicherungstechnisch fängt der Tag 0.00 Uhr an. D.h. wenn du jetzt erst um 11 von deinem Arzt eine Krankschreibung bekommst, bist du die ersten 11 Stunden nicht als Arbeitnehmer versichert - wenn du nicht zum Arbeitsbeginn auf Arbeit erscheinst.
    Dein Fernbleiben von der Arbeit kann der Arbeitgeber als unentschuldigtes Fehlen und damit als Arbeitsverweigerung werten. Arbeitsverweigerung ist ein Grund für eine fristlose Kündigung - die mit dem 27.04. greifen würde. Der schlimmste Fall, der nun eintreten kann, ist, dass du durch diese klitzekleine Lücke in der Nachweisbarkeit deiner Arbeitsfähigkeit deine Krankenversicherung erlischt. D.h. du bist ab dem 27.04., 0.00 Uhr nicht mehr kranken- und pflegeversichert. Wenn du solche Probleme mit der Krankenkasse bekommst, kann es zu einem wesentlich größeren Ärger kommen, als du jetzt absehen kannst. Da spielt also die Krankenversicherung mit eine Rolle.

    Verlasse dich auch nicht darauf, dass dich vielleicht dein Arzt rückwirkend krankschreiben würde. Das machen sie heutzutage sehr ungern, weil die Krankenkassen wesentlich genauer hinsehen, was die Ärzte abrechnen. Er würde Versicherungsbetrug begehen und darauf wird er sich kaum einlassen.

    Mir ist dieser Gedanke gekommen, weil es in den letzten Wochen ein Urteil des Bundesarbeitsgerichtes gab, in dem es genau um deinen Fall ging: Eine Arbeitnehmerin war bis zu einem bestimmten Termin krank geschrieben, danach nicht wieder auf Arbeit erschienen sondern an dem ersten Arbeitstag für eine weitere Krankschreibung (mit gleicher Diagnose) zum Arzt gegangen. Damit ergab sich eine Versicherungslücke und der AG ging davon aus, dass sie nicht arbeiten kommen wollte. Der Job war weg und ebenso der Versicherungsschutz. Kein Geld vom Job und die Arztrechnungen auf dem Tisch, denn die übernahm die Krankenkasse dann auch nicht mehr.

    Vielleicht kennt jemand bei dir diesen Sachverhalt und will dir einen unentschuldigten Fehltag anhängen, damit sie dich ganz einfach loswerden können. Wenn du schon gemobbt wirst, musst du auch damit rechnen, dass solche Spitzfindigkeiten angewandt werden.

    Es zählt auch nicht, was in dieser Liste steht, sondern für dich ist maßgeblich, was dir der Arzt bescheinigt, denn nur das hätte im schlimmsten Falle Beweiskraft. Und auch gegenüber deiner Krankenkasse ist nur ein Arzt berechtigt, dich von der Arbeit freizustellen. Du kannst jetzt gern anführen, dass so etwas ja nicht herauskommt, aber alle 4 Jahre prüft der Rentenversicherungsträger die Lohnunterlagen von Arbeitgebern und spätestens bei einer Kontrolle würde so etwas auffliegen.

    Mach alles ordentlich und richtig, damit du nicht deinen Job riskierst und im schlimmsten Falle auch noch deinen Versicherungsschutz in der gesetzlichen Krankenversicherung.

    Wenn du dich immer noch nicht so richtig arbeitsfähig fühlst, kannst du nach 2-3 Stunden immer noch sagen, dass es dir echt mies geht und du lieber zum Arzt gehen würdest. Damit bist du auf der sicheren Seite.

    Sollten sie am Montag dir sagen, dass du nicht eingeplant bist, sie dich nicht brauchen und du wieder gehen kannst, lass es dir unbedingt schriftlich geben. Wenn sie gemein sind, behaupten sie, du hattest keine Lust zum Arbeiten und bist von dir aus wieder gegangen - und auch das wäre ein Kündigungsgrund (siehe oben).

    Gibt ihnen keine Möglichkeit, dir solche gravierenden Fehler unterstellen zu können. Du setzt damit ungeheuer viel auf´s Spiel. Mit einer fristlosen Kündigung im Lebenslauf bist du Hartz IV auf Lebenszeit wesentlich näher, als dir vielleicht im ersten Moment bewusst wird.

    Ich wünsch dir viel Glück!
    Geändert von Titania (26.04.2015 um 17:04 Uhr)

  4. #14
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    Standard AW: Mobbing durch Vorgesetzte und Kollegin

    Vielen Dank für eure Antworten!
    Es handelt sich hierbei um einen 450 Euro-Job und somit bin ich bei meinem Mann versichert. Da ich im letzten Monat noch Vorarbeiter war, habe ich 3 Stunden zuviel gearbeitet. Diese 3 Std. immerhin 28,50 Euro habe ich nicht bezahlt bekommen mit der Bedründung, es können nur 48 Std. berechnet werden. Die Monate davor ist das aber kein Problem gewesen. Ich habe ja auch Mehrarbeit geleistet und will die auch bezahlt haben. Mit den Feiertagen ist es auch so, dass sie nicht bezahlt werden. Das haisst, wir haben dann eine 4 Tagewoche anstatt 5 Tage. Ich habe mich bei meiner Chefein gemeldet und gefragt was ich davon halten soll für diese Woche nicht auf dem PLan zu stehen. Zur Antwort kam, die Vorarbeiterin(Möchtegernchefin)hat nicht gewusst ob ich komme. Ich bin nicht zuständig dafür mich gesund zu melden. Da ich sowieso nur abends von 20- 22 Uhr arbeite hätte Sie noch genug Zeit eine Vertretung zu finden. Musste ich auch und zur Not habe ich es selbest gemacht. Also habe ich wieder meinen Arzt angerufen der mich letzte Woche auf GRund meiner Psyche krank geschrieben hat und er hat mich weiter krank geschrieben. Da ich nicht nur von Tabletten leben kann, habe ich mich schon nach einem anderen Job umgesehen und einen Personalfragebogen ausgefüllt. Den bringe ich heute weg und sehe zu dass ich aus dem anderen Laden komme.Ich hatte im letzten Jahr schonmal eine Auseinadersetzung mit der Möchtegernchefin.Diese hat mich vor allen angeschrien und als ich den Raum verlassen wollte, hat sie michdaran gehindert.

  5. #15
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    Standard AW: Mobbing durch Vorgesetzte und Kollegin

    Zitat Zitat von Moppel 112 Beitrag anzeigen
    Diese 3 Std. immerhin 28,50 Euro habe ich nicht bezahlt bekommen mit der Bedründung, es können nur 48 Std. berechnet werden.
    Ich vermute mal, dass du in einem Markt wie Lidl oder Netto arbeitest. Frag doch mal per Mail in der Zentrale in der Personalabteilung an, ob sich bei der Abrechnung etwas geändert hat und ob die Information mit den 48 Std. stimmt. Dann bist du auf der sicheren Seite. Ebenso wie es mit dem bezahlten Feiertag ist.
    Selbst wenn du weg gehst, wirst du dich eh um dein noch auszuzahlendes Geld kümmern müssen.

  6. #16
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    Standard AW: Mobbing durch Vorgesetzte und Kollegin

    Hallo, wie Du bin ich schon etwas älter und das macht die Situation beim Mobbing von Andere nicht einfach. Man kann halt nicht einfach seine Koffer packen und irgendwo neu beginnen. Dieser Druck wird vor allem von Vorgesetzten ausgenützt und die Gefahr von Ausbrennen durch Überlastung wird dominanter. Wie Du geht es mir dabei nicht gut aber seine Selbstachtung darf man auf kein Fall aufgeben. Im Gegenteil der Grund warum ich hier im Forum bin ist meine Selbstachtung zu stärken und wieder zu voller Stärke zurück zu kehren! In unserem Alter muß uns bewußt sein, daß wir im Gegensatz zu der Jugend haben wir schon einiges erledigt und bewegt. Wir haben schon etwas erreicht in unserem Leben und das kann uns keiner mehr wegnehmen. Ich wünsche Dir alles Gute und vor allem Gesundheit für Deine Zukunft

  7. #17
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    Standard AW: Mobbing durch Vorgesetzte und Kollegin

    Herzlichen Dank an Eselgross..


    Ich bin kein Mensch der aufgibt, ich kämpfe bis zum bitteren Ende..und deshalb können die sich jetzt alle warm anziehen..
    Geändert von Moppel 112 (23.05.2015 um 09:08 Uhr)

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