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Thema: bin vom medizinischen Dienst schwer enttäuscht

  1. #11
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    Standard AW: bin vom medizinischen Dienst schwer enttäuscht

    Da dürftet ihr aber nicht viel mehr als Harzt-IV haben.
    Nicht böse sein, wenn ich das etwas - nur ein bisschen - korrigiere. Auch als "Normalverdiener" kannst du unter bestimmten Voraussetzungen Beratungsbeihilfe beantragen. Wenn man glaubhaft nachweisen kann, dass man sich (auch mit einem "Normalgehalt") keinen Anwalt leisten kann, geht das auch.

    Es ist manchmal schon schlimm, was man sich älteren Menschen gegenüber heraus nimmt. Kaum kommt da jemand mit grauen Haaren und ein paar Falten im Gesicht daher, wird man nicht mehr ernst genommen. Darf sich Bezeichnungen wie "Muttchen" oder Oma (Opa) gefallen lassen von völlig fremden Leuten. Wenn ich mitbekomme, wie manche Pflegekräfte mit den Leuten umgehen! Reden mit ihnen, als ob sie dumme, kleine Kinder vor sich hätten. Ich finde sowas respektlos. Schließlich haben "unsere Alten" in ihrem Leben mit Sicherheit schon genug Erfahrungen gesammelt und auch einiges geleistet. Schlecht behandelt zu werden haben sie nicht verdient. (Giftige Mobbing - Ausnahmen werden natürlich ausgeschlossen )

    Grüße

    Crissi
    Geändert von crissi225 (05.08.2015 um 13:58 Uhr)

  2. #12
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    Standard AW: bin vom medizinischen Dienst schwer enttäuscht

    Auch als "Normalverdiener" kannst du unter bestimmten Voraussetzungen Beratungsbeihilfe beantragen. Wenn man glaubhaft nachweisen kann, dass man sich (auch mit einem "Normalgehalt") keinen Anwalt leisten kann, geht das auch.
    Oh, das ist interessant. Unter welchen Umständen wird das bewilligt?
    Hier in meiner Stadt leben soviel sozial Schwache, da wird das vermutlich recht eng gesehen...

    Nix sauer
    Lieben Gruß

    Maggy

  3. #13
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    Standard AW: bin vom medizinischen Dienst schwer enttäuscht

    Hi Karlchen,

    dem Rat einen Rechtsanwalt einzuschalten stimme ich zu. Außerdem würde ich mich mit dem Hausarzt Deiner Mutter in Verbindung setzen. Auch der kann Dir Rat geben und helfen.
    Eine Hilfe zu befragen, die die Sprache nicht versteht, das geht nun mal garnicht. Wenn solche Besuche vom med. Dienst ins Haus stehen versuche, selber anwesend zu sein. Hier auf dem Land kommt der Arzt noch ins Haus. Falls Du auch das Glück hast sollte der auch mit bei so einer Beurteilung sein.
    Schlußendlich wirst Du aber um einen Rechtsanwalt nicht herumkommen fürchte ich. Prozesskostenhilfe kann man beim zuständigen Amtsgericht beantragen. Auch darüber kann Dir ein Rechtsanwalt nähere Auskünfte geben.

    Vielleicht kannst Du etwas davon umsetzen, was Dir hier als Rat gegeben wurde.

    LG

    Cinderella

  4. #14
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    Standard AW: bin vom medizinischen Dienst schwer enttäuscht

    Hi Maggy,
    Beratungs-u.Prozesskostenhilfe steht jedem mit geringem Einkommen zu. Ich versuche mal, hier einen Link einzufügen.Dort kann man nachlesen, wann und unter welchen Umständen man die Hilfe in Anspruch nehmen kann. Beantragt wird das beim zuständigen Amtsgericht.

    https://www.bmjv.de/SharedDocs/Downloads/DE/Broschueren/DE/Beratungshilfe_Prozesskostenhilfe.pdf?__ blob=publicationFile

    LG Cinderella

  5. #15
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    Standard AW: bin vom medizinischen Dienst schwer enttäuscht

    Danke Cinderella

  6. #16
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    Standard AW: bin vom medizinischen Dienst schwer enttäuscht

    Hi Karlchen! (Ich hab das mal hier rübergezogen war von gestern)

    Das Du schon früher mal da warst kann ich mir schon vorstellen. Das Problem mit der Einstufung der Pflegebedürftigkeit ist wirklich ein hochaktuelles. Meine Tante liegt als Schwerstpflegefall irgendwo zwischen Leben und Tot fest. Ich kann Dir aber gerade nicht weiterhelfen. Wir haben es mit wirklichen Winkelzügen geschafft Tantes Haus zu vermieten um so die Pflegekosten zusammenstottern zu können. Ich denke es ist hilfreich wenn Du deine Fragen in einem Thread zusammenfasst so dass wir einen besseren Überblick über Deine Situation haben und Dir noch gezielter helfen können. Halte uns mal auf´m Laufenden wie es mit dem Einspruch den Du sicherlich machen wirst weiter geht.

    Grüßlinge!

  7. #17
    Anna62 ist offline besonders erfahrenes Mitglied des Mobbingforums
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    Standard AW: bin vom medizinischen Dienst schwer enttäuscht

    Wenn die Pflegekasse eine Pflegestufe abgelehnt hat bzw. zu niedrig eingestuft aus Sicht der Angehörigen muss innerhalb von 4 Wochen Widerspruch gegen den Bescheid eingelegt werden. Der Widerspruch ist zu begründen. Bitte bei der Begründung jede Kleinigkeit, die Gutachter übersehen so was gerne, angeben. Es geht um die Pflegeminuten.

    Bei Demenzerkrankungen ist es sinnvoll, sich ein Attest vom Hausarzt (besser noch Facharzt) ausstellen zu lassen, woraus der Schweregrad der Erkrankung (wie weit ist die Krankheit forgeschritten?) hervorgeht.

    Falls der Widerspruch von Seiten der Pflegekasse (der 2. Bescheid) wiederum abschlägig beschieden wird, kann Klage vor dem Sozialgericht erhoben werden. Anwaltspflicht besteht in der 1. und 2. Instanz nicht. Eine professionellen Schriftsatz braucht man auch nicht aufstellen. Es genügt ein Brief, dass man gegen den Bescheid der Pflegekasse Widerspruch einlegt und die Gründe aufführt, warum man mit der Entscheidung der Pflegekasse nicht einverstanden ist (z.B. dass wiederum täglich oder auch in Intervallen (Arztbesuche, Apotheke usw) anfallende Tätigkeiten nicht berücksichtigt wurden. Man kann auch direkt persönlich beim Sozialgericht vorsprechen und den Widerspruch plus Begründung dort zu Protokoll geben.

    Man kann (muss nicht) sich bezüglich der Klage vor dem Sozialgericht bzw. dem Widerspruchsverfahren auch durch einen Anwalt oder vom VdK/Sozialverband vertreten lassen. Aber denen muss man auch die Fakten liefern, dass die argumentgieren können. Deren Erfolg hängt entscheidend damit zusammen, wie genau der Pflegeaufwand beschrieben wird.

    Der Aufwand ist erheblich, bis man zu seinem Recht (Geld) kommt.

    LG
    Anna

  8. #18
    Anna62 ist offline besonders erfahrenes Mitglied des Mobbingforums
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    Standard AW: bin vom medizinischen Dienst schwer enttäuscht

    ... muss natürlich argumentieren heißen

    Sorry
    Anna

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