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Thema: Alltagskompetenz, was ist das ?

  1. #1
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    Beitrag Alltagskompetenz, was ist das ?

    Bei wurde eine 100 % schwerbehidnertung festgestellt, aber die Alltagskomptenz is tdavon nich tbeeinträchtrig. Was soll ich darunter vertsehen. Es geht um die Pfleegstuffe und das Geld. Ich habe die Wahl zwischen ALtersheim oder einen Pflegerkaft. Aber mit der Pflegestufe 1 werde ich mir keine Pflegekraft leisten können. Ins Heim möchte ich auch nicht, Ich habe zwei Haustiere und einen kleinen Garten. Ausserdem sind meine nachbarn sehr nett und helfen mir. ich war früher Sekretärin, aber am computer habe ich so meine Schwierigkeiten, ausserdem habe ich Gicht, da fällt das Tippen schwer. Ich erwische oft zwei tasten gleichzeitig.

  2. #2
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    Standard AW: Alltagskompetenz, was ist das ?

    meine Mutter hatte damit auch Probleme. Man hat den Eindruck die ganzen Fachbegriffe sind nur dazu da um den Normalbürger zu verwirren und seine Anträge zu erschweren.

    Ich habe Dir hier mal den wesentlichen Gesetzestext reinkopiert:


    Alltagskompetenz

    § 45a SGB XI - Berechtigter Personenkreis


    (1) Die Leistungen in diesem Abschnitt betreffen Pflegebedürftige in häuslicher Pflege, bei denen neben dem Hilfebedarf im Bereich der Grundpflege und der hauswirtschaftlichen Versorgung (§§ 14 und 15 SGB XI) ein erheblicher Bedarf an allgemeiner Beaufsichtigung und Betreuung gegeben ist. Dies sind

    1. Pflegebedürftige der Pflegestufen I, II und III sowie

    2. Personen, die einen Hilfebedarf im Bereich der Grundpflege und hauswirtschaftlichen Versorgung haben, der nicht das Ausmaß der Pflegestufe I erreicht,
    mit demenzbedingten Fähigkeitsstörungen, geistigen Behinderungen oder psychischen Erkrankungen, bei denen der Medizinische Dienst der Krankenversicherung oder die von der Pflegekasse beauftragten Gutachter im Rahmen der Begutachtung nach § 18 als Folge der Krankheit oder Behinderung Auswirkungen auf die Aktivitäten des täglichen Lebens festgestellt haben, die dauerhaft zu einer erheblichen Einschränkung der Alltagskompetenz geführt haben.

    (2) Für die Bewertung, ob die Einschränkung der Alltagskompetenz auf Dauer erheblich ist, sind folgende Schädigungen und Fähigkeitsstörungen maßgebend:

    1. unkontrolliertes Verlassen des Wohnbereiches (Weglauftendenz);

    2. Verkennen oder Verursachen gefährdender Situationen;

    3. unsachgemäßer Umgang mit gefährlichen Gegenständen oder potenziell gefährdenden Substanzen;

    4. tätlich oder verbal aggressives Verhalten in Verkennung der Situation;

    5. im situativen Kontext inadäquates Verhalten;

    6. Unfähigkeit, die eigenen körperlichen und seelischen Gefühle oder Bedürfnisse wahrzunehmen;

    7. Unfähigkeit zu einer erforderlichen Kooperation bei therapeutischen oder schützenden Maßnahmen als Folge einer therapieresistenten Depression oder Angststörung;

    8. Störungen der höheren Hirnfunktionen (Beeinträchtigungen des Gedächtnisses, herabgesetztes Urteilsvermögen), die zu Problemen bei der Bewältigung von sozialen Alltagsleistungen geführt haben;

    9. Störung des Tag-/Nacht-Rhythmus;

    10. Unfähigkeit, eigenständig den Tagesablauf zu planen und zu strukturieren;

    11. Verkennen von Alltagssituationen und inadäquates Reagieren in Alltagssituationen;

    12. ausgeprägtes labiles oder unkontrolliert emotionales Verhalten;

    13. zeitlich überwiegend Niedergeschlagenheit, Verzagtheit, Hilflosigkeit oder Hoffnungslosigkeit aufgrund einer therapieresistenten Depression.


    Die Alltagskompetenz ist erheblich eingeschränkt, wenn der Gutachter des Medizinischen Dienstes oder die von der Pflegekasse beauftragten Gutachter bei dem Pflegebedürftigen wenigstens in zwei Bereichen, davon mindestens einmal aus einem der Bereiche 1 bis 9, dauerhafte und regelmäßige Schädigungen oder Fähigkeitsstörungen feststellen. Der Spitzenverband Bund der Pflegekassen beschließt mit dem Verband der privaten Krankenversicherung e. V. unter Beteiligung der kommunalen Spitzenverbände auf Bundesebene, der maßgeblichen Organisationen für die Wahrnehmung der Interessen und der Selbsthilfe der pflegebedürftigen und behinderten Menschen auf Bundesebene und des Medizinischen Dienstes des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen in Ergänzung der Richtlinien nach § 17 das Nähere zur einheitlichen Begutachtung und Feststellung des erheblichen und dauerhaften Bedarfs an allgemeiner Beaufsichtigung und Betreuung.






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