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Thema: Sterbehilfe wird bewusst schlecht gemacht, es geht ums Geld !

  1. #1
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    Beitrag Sterbehilfe wird bewusst schlecht gemacht, es geht ums Geld !

    Sterbehilfe wird bewusst schlecht gemacht, denn es geht ums Geld !

    Wer jahrelang in einem Altenheim gearbeitet hat, der weiß dass es viele alte Menschen gibt die sterben wollen. Auch die Angehörigen sehen das so, sogar die Ärzte ! Wer als Altenpfleger arbeitet, der ist oft verzweifelt wenn er sieht wie die alten Menschen jahrelang leiden.

    Wozu ist dieses meist schmerzhafte Siechtum gut ?

    Warum gibt es in Deutschland keine Lösung wie in der Schweiz oder in Holland ?

    Wegen der Euthanasie im Naziregime ?

    Quatsch !

    Es geht einfach nur ums Geld. Die alten Leute brauchen Pflegepersonal und eine Unterkunft.

    Im allgemeinen gilt, je älter desto kränker. Also sind auch teure Medikamente notwendig.

    Dazu kommen oft sinnlose Therapien und Operationen.

    An den alten Leuten wird verdient, verdient und verdient.

    Macht mal Schluss mit diesem heuchlerischen Getue.

    Holland und die Schweiz zeigen, dass Sterbehilfe sinnvoll ist.
    Geändert von Ron 25 (07.08.2015 um 17:40 Uhr)

  2. #2
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    Standard AW: Sterbehilfe wird bewusst schlecht gemacht, es geht ums Geld !

    Hallo Ron, warum gibst Du den Leuten nicht den Tipp, dass sie sich im Internet eine geeignete Adresse in der Schweiz suchen ? Das löst das Problem zumindest dann, wenn der Patient noch transportfähig ist. Im übrigen sind die Hospize durchaus auch eine Lösung.

    Ich kann auch Deine Meinung nicht vollständig teilen, dass es nur ums Geld geht. EIn intelligenter Arzt, und das sind wohl die meisten, weiß , dass er das System nicht überziehen darf. Also wird die Therapie bei infauster Prognose herunter gefahren. Wenn der Arzt halbwegs human ist, geht gleichzeitig die Cortison, Morphin etc. ... Dosis nach oben. Der Patient dämmert hinüber ... palliative Medizin eben

  3. #3
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    Standard AW: Sterbehilfe wird bewusst schlecht gemacht, es geht ums Geld !

    Hi!

    Leider weden Schmerzpatienten immer noch unzureichend mit Schmerzmedikamenten versorgt. Das ist für die Patienten, Angehörigen, Arzte und Pflegepersonal eine Quälerei! Da ist der Ruf nach Sterbehilfe zwar nachvollziehbar aber führt nicht zum Ziel den Schmerzpatienten eine ausreichende Schmerzbehandlung zukommen zu lassen. Ein Sterbender kann ohne weitere mit morphinhaltigen Medikamenten versorgt werden auch wenn dadurch eine Abhängigkeit entsteht. Ein Entzug nach einer etwaigen Genesung halte ich für unproblematischer als Dauerschmerzen. Meine Tante ist ein Schwerstpflegefall (3 schwere Schlaganfälle). Sie ist nicht wirklich komunikationsfähig da sie nicht erkennen läßt ob sie mich erkennt. Auch ist sie nicht in der Lage zu sprechen. Sie macht aber einen zufriedenen Eindruck und scheint keine Schmerzen zu haben. Ein Gesunder kann sich nicht vorstellen so zu leben aber meine Tante scheint an dem bischen Leben zu hängen was sie noch hat. Das Pflegeheim kostet ein Vermögen aber wir Angehörigen halten zusammen. Meine Tante bekommt täglich Besuch und das scheint Ihr gut zu tun oder zumindest gut zu gefallen. Eine aktive Sterbe"hilfe" kommt nicht infrage.

    Grüßlinge!

  4. #4
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    Standard AW: Sterbehilfe wird bewusst schlecht gemacht, es geht ums Geld !

    Hallo Alteisenfahrer,
    wie Du schon schreibst, Deine Tante hat keine Schmerzen. Zudem ist auch nach 3 Schlaganfällen nicht damit zu rechnen, dass sie nur noch eine kurze Lebensdauer hat. Bei der Sterbehilfe geht es aber darum, Schwerstkranken, die nach ärztlicher Prognose nur noch eine kurze Lebensspanne haben,unnötige Qualen zu ersparen. " Glück" hate der, der rechtzeitig eine Patientenverfügung geschrieben hat, die den Ärzten untersagt, irgenwelche lebensverlängernden Maßnahmen durchzuführen sondern nur zu tun was notwendig ist, um dem Patienten die Restzeit schmerzfrei zu gestalten. Wenn ich in dieser Situation wäre würde ich das auch nicht bis zum bitteren Ende durchleben wollen. Ich wäre dann froh und dankbar, wenn ein verständnisvoller Arzt mir helfen würde, mein Leiden zu verkürzen.Wer einen solchen Patienten mal begleitet hat weiß, was für ein schrecklicher Tod manchmal am Ende steht.
    Letztendlich sollte ein Patient das selber entscheiden können, soweit er dazu in der Lage ist.

    LG Krautjunker

  5. #5
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    Ausrufezeichen AW: Sterbehilfe wird bewusst schlecht gemacht, es geht ums Geld !

    Wer sterben will, kann das auch tun. Es gibt ganz wenige Ausnahmen, z. B. Querschnittsgelähmte.

    Suizid sollte meiner Meinung nach nicht verdammt oder tabuisiert werden. Ich finde, es gehört zum natürlichen Selbstbestimmungsrecht des Menschen über seinen Körper selbst zu entscheiden. Ich habe vollstes Verständnis für diejenigen die leben wollen, aber auch für diejenigen die einfach Schluss machen wollen.

    Ich hatte, berufsbedingt, Gelegenheit mehrere Menschen beim Sterben zu beobachten. ( Nein, ich bin kein Voyeur, es war mir eher unangenehm, aber ich musste dabei bleiben. )

    Manche sterben ganz friedlich. Das Gesicht ist rosig und plötzlich ganz weiss. Manchmal geht auch ein kräftiges Zittern durch den Körper. Manche sterben, trotz Opiaten, qualvoll.
    Bei bestimmten Krankheiten weiß man vorher in etwa wie der Tod eintritt. Da würde ich ein gesteuertes, bewusstes Ende durch eine Vergiftung (Narkosecocktail) vorziehen.
    Geändert von forza italia (24.08.2015 um 16:30 Uhr)

  6. #6
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    Standard AW: Sterbehilfe wird bewusst schlecht gemacht, es geht ums Geld !

    gleich alles aufs Geld zu schieben ist auch nicht richtig. Bei meiner Mutter haben sich die Ärzte vollkommen korrekt verhalten, sie brauchte nicht leiden !
    Sterbehilfe ist aber trotzdem ein Thema bei alten Leuten die praktisch nichts mehr vom Leben haben außer Schmerzen, denn nicht bei allen Schmerzen kann mit Medikamenten geholfen werden.

  7. #7
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    Standard AW: Sterbehilfe wird bewusst schlecht gemacht, es geht ums Geld !

    die einzige sinvolle und humane "sterbehilfe" ist das ulmer projekt ( nach ulmer projekt googeln).die patienten können wie alteisenfahrer schon schrieb solange schmerzfrei gehalten werden mit morphinen oder anderen geeigneten medikamenten bis sie auf natürliche weise "sterben" ( was sie allerdings nicht tun, ausser man bringt sie um durch unterlassen der methode des ulmer projekts) natürlich unterstützt der staat das ulmer projekt nicht finanziell und auch nicht anders. denn es stimmt, dass es ums geld geht. wenn das ulmer projekt verwirklicht wird sterben weniger menschen. die folge ist, dass die angehörigen dieser menschen weniger erben. also sind geldgierige angehörige für die sterbehilfe also für das töten kranker menschen. das ist abtreibung im erwachsenenalter.wer sterbehilfe befürwortet, befürwortet das töten kranker menschen. der grund ist inhuman, da die patienten bei anwendung des ulmer projekts in biostase verweilen können und zwar schmerzfrei bis sie geheilt werden können, dies ebenfalls schmerzfrei und unter narkose. sterbehilfe wird also von geizigen leuten unterstützt, die sich für eine endlösung entscheiden statt den patienten eine heilung zu ermöglichen. so siehts aus. lauter heuchler ! gute nacht.

  8. #8
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    Standard AW: Sterbehilfe wird bewusst schlecht gemacht, es geht ums Geld !

    @plegegeld
    Bei der Sterbehilfe geht es nicht darum, Menschen, denen man noch helfen kann, dass Leben zu verkürzen. Es geht darum, den Menschen das Leiden zu verkürzen, denen man nicht mehr helfen kann. Kurzum Menschen, die bereits im Sterben (also rein gar nichts mehr zu machen ist) liegen und deren Tod nicht durch künstlich Lebensverlängernde Maßnahmen in die Länge gezogen werden sollte. Warum sollen diese Menschen, wenn sie auch noch Schmerzen haben, länger leiden, als nötig. Wenn sie denn an einer Maschine hängen, schaltet man diese lieber "rechtzeitig" ab und wenn es ein schmerzhafter Tod ist, schadet es auch nicht, wenn die Dosis Morphium etwas "ausrutscht". Dieser Mensch stirbt bereits. Dann soll man ihn auch in Frieden gehen lassen.

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