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Thema: die Finanzkrise trifft Senioren besonders hart, Spekulieren im Altersheim, Haus verkaufen und dann Aktien ?

  1. #11
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    Standard AW: die Finanzkrise trifft Senioren besonders hart, Spekulieren im Altersheim, Haus verkaufen und dann Aktien ?

    Zitat Zitat von Immobilie Beitrag anzeigen
    Dann kann man das Geld auf der Bank anlegen und ruhig schlafen bzw. alt werden. Das war bisher so, leider gilt es zur Zeit nicht mehr. Jetzt benötigt das Portefeuille ein aktives Management von einem Fachmann. Aber kann man den Banken noch trauen ? Ich denke nicht.
    Es ist definitiv nicht mehr so! Und auch bei größter Sorgfalt und genauen Studiums der Prospekte sind die "Fallen" für den Normalverbraucher nicht erkennbar, denn die "Fallen" stehen weder im Prospekt, noch werden sie vom Bankberater entsprechend aufgezeigt. Und dieses auch bei Festlegung eines "Konservativen Portfolios" und eher normalen Renditen von 7%. Aber teils werden auch die Bankberater unzureichend geschult und leider in letzter Zeit immer öfter "Kriminelle Energie", die man auch als Normalverbraucher nicht erkennen kann. Ich denke hier an die HOLLAND-Fonds eines scheinbar seriösen Finanzdienstleisters.
    Und interessant das Verhalten der eigenen Bank, die sich bei Gesprächen immer unwissend zeigt, aber wie nun von Profis recherchiert, regelmäßig Kick-Back-Zahlungen zu Lasten der Kleinanleger kassierte.
    Der Horizont der meisten Menschen ist ein Kreis mit dem Radius 0. Und das nennen sie ihren Standpunkt.
    (Albert Einstein)

  2. #12
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    Standard AW: die Finanzkrise trifft Senioren besonders hart, Spekulieren im Altersheim, Haus verkaufen und dann Aktien ?

    Hallo Anna,
    mit dem Faktor "Zeit" hast Du sicher Recht. Andererseits muß ich aber auch Krautjunker zustimmen. Der Faktor Geld spielt schon eine Rolle. Sicher, Du kannst spazierengehen, auf Flohmärkten herum schlendern ect. Das ist alles kostenlos, es sei denn, Du mußt mit dem Bus oder der Straßenbahn zu diesen Flohmärkten fahren oder dahin kommen, wo man schön spazierengehen kann. Sicher, auch Freunde treffen ist eine schöne Sache, NUR...wenn Du weder das Geld für ein Verkehrsmittel hast, wenn beim Treffen mit Freunden nichtmal eine Tasse Kaffee drin ist, wenn Du beim Einkauf von Lebensmitteln erstmal nach dem " Krabbelkorb" suchst mit den Sachen zum halben Preis, dann wird das auch nicht aufgewogen dadurch, dass Du so lange schlafen kannst wie Du willst und Dein Tagesablauf nicht mehr vorgeschrieben ist. Davon sind sehr viele Rentner betroffen. Und die minimalen Rentenerhöhungen fangen die inzwischen erfolgten Preiserhöhungen nicht auf. Glücklich der, der im Rentenalter nicht in die Rentnerarmut rutscht.

    Dir ein schönes Wochenende

    Cinderella

  3. #13
    Anna62 ist offline besonders erfahrenes Mitglied des Mobbingforums
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    Standard AW: die Finanzkrise trifft Senioren besonders hart, Spekulieren im Altersheim, Haus verkaufen und dann Aktien ?

    @Cinderella,

    für mich ist der Zeitfaktor auch Geldfaktor. Meine Lebensunterhaltungskosten haben sich mit viel Zeit geutlich günstiger gestaltet, allerdings bevorzuge ich auch ein recht einfaches Leben (hat nichts mit meiner finanziellen Situation zu tun). So viel wie ich weiß, gibt es im öffentlichen Nahverkehr auch Zeitkarten/Jahreskarten zum Sozialtarif, für diejenigen mit wenig Einkommen. Um Freunde zu besuchen, zum Flohmarkt zu gehen usw, benutze ich das Fahrrad. Erspart mir die nervige Parkplatzsuche.

    Vieles hängt auch davon ab, wie gewirtschaftet wird. Der eine hat EUR 400,00 Haushaltsgeld zur Verfüung und hat am Endes Monats noch EUR 100,00 für den Sparstrumpf über, die andere ist nach 5 Tagen schon pleite.

    Die Rentenentwicklung ließ sich schon vor rd. 25 Jahren erkennen, wurde aber auch von vielen auch buchstäblich verdrängt und unsere Politiker haben sich gescheut, den Bürgern unverblümt die Wahrheit zu sagen.

    Auch war die Frauenerwerbstätigkeit (Frauen sind oder werden besonders arg gebeutelt werden) im Westen nicht sehr ausgeprägt. Wenn ich mir meine Klassenkameraden so ansehe, war fast keine über einen längeren Zeiraum berufstätig, von Putzjobs oder ähnliches mal abgesehen, obwohl schon so lange erkenntlich war, wo der Weg hinführen wird. "Frau" erzieht nicht 45 Jahre Kinder. Die Quote der berufstätigen Frauen hat sich zwar mittlerweile deutlich erhöht, die Notwendigkeit haben aber längst noch nicht alle erkannt.

    Als meine Kinder klein waren, habe ich manchmal auch mit Blick auf die Steuerlast gedacht, ich arbeite nur für die Rente, die Krankenversicherung, die Kinderbetreuung (Kita's usw. gab es damals nicht ausreichend), Business-Klamotten, Autounterhaltung/Benzin und .... viel viel Stress. Da hatten es die, die zu Hause waren (Ehemann Steuerklasse III) aber deutlich besser.

    Ich meine, da muss sich auch von der gesetzlichen Seite einiges ändern. Die staatliche Förderung und Besteuerung muss ganz klar auf die Kindererziehung (mehr Kinder, mehr Rente) abzielen und nicht die Ehe als solches subventionieren (Splitting-Tarif). Kinder (unsere Zukunft) in die Welt zu setzen, bedeutet doch heute ein Armutsrisiko.

    Mit Riester wurde ja mal ein Schein-Versuch gemacht zum Wohlgefallen der Versicherungslobby. Ich meine wir brauchen eine wirtschaftsunabhängige Pensionskasse für alle, wo sich jeder im Rahmen seiner Möglichkeiten mit staatlicher Förderung und ggfs. unter Beteiligung des Arbeitgebers ein zweites Standbein aufbauen kann. Was in unseren Nachbarländern geht, sollte hier auch möglich sein. Aber unsere Republik drückt lieber erst mal das Elterngeld, was eine staatliche Leistung ist, den Versicherten in den Magen. Böse Welt.

    Schönen Rest-Sonntag noch
    Anna

  4. #14
    Anna62 ist offline besonders erfahrenes Mitglied des Mobbingforums
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    Standard AW: die Finanzkrise trifft Senioren besonders hart, Spekulieren im Altersheim, Haus verkaufen und dann Aktien ?

    @ Amigos

    Hallo Amigos

    die Bankmitarbeiter wissen schon, was sie verkaufen und kriminelle Energien würde ich nicht so einfach unterstellen, jedenfalls nicht was den Frontmann in der Bank anbetrifft. Die Berater (in Wirklichkeit sind es ja Verkäufer) stehen unter einem enorem Verkaufsdruck und müssen hohe Zielvorgaben erfüllen. Wenn die nicht eingehalten werden bzw. wer da nicht auf Kurs ist, kriegt Lack und das nicht zu knapp. Schlimmstenfalls werden die gemobbt und rausgeekelt und/oder über die Rentenversicherung entsorgt (Burnout, psychische Erkrankungen). Die eigentlich Schuldigen, die Antreiber, sitzen trocken in höheren Etagen und werden allenfalls mit einer hohen Abfindung weggelobt, wenn der Vertrieb nach Plan läuft.

    Als Kunde kommt nicht umher, sich selbst zu informieren (gilt auch für das Kreditgeschäft) und von Anlageformen Abstand zu nehmen, die man nicht durchblickt. Das Kleingedruckte in den Hochglanzbröschüren ist doch in Juristen-Deutsch geschrieben und nicht für jedermann verständlich.

    Der Verkauf von geschlossenen Fondanteilen (hier die von dir erwähnten Holland-Fonds) bescheren der Bank satte Provisionen. Da kann schon mal ein Verkäufer mit Druck im Nacken schwach werden und eine Rentnerin zur Unternehmerin machen. Banken haben aber auch eine Dokumentationspflicht und sind zudem verpflichtet, die Plausibilität zu überprüfen. Für Beratungsfehler kann die Bank haftbar gemacht werden und der Schaden ist einklagbar (sowas wird aber zumeist außergerichtlich ohne Aufsehen reguliert).

    Der eine zahlt das zuviel, was der andere zu wenig zahlt. Das war vor schon 40 Jahren nicht anders. Alles prüfen, kritisch hinterfragen und vor allen Dingen den Mund aufmachen. Mehr kann/will ich dazu nicht sagen.

    Auch dir noch einen schönen Sonntag
    LG Anna

  5. #15
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    Standard AW: die Finanzkrise trifft Senioren besonders hart, Spekulieren im Altersheim, Haus verkaufen und dann Aktien ?

    eine Rentnerin zur Unternehmerin ...
    Genau das ist das Problem. Denn manche fallen gern drauf rein, wenn sie umschmeichelt werden. Meiner Mutter hat einer gesagt, sie könnte ihren eigenen Fond aufbauen. Mit 18 000 Euro ?

  6. #16
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    Standard AW: die Finanzkrise trifft Senioren besonders hart, Spekulieren im Altersheim, Haus verkaufen und dann Aktien ?

    @ Anna

    Ich stimme prinzipiell zu
    Die "kriminelle Energie" betrifft auch nicht die Bankberater, die sicherlich enorm unter Druck stehen und obwohl Experten, oft selbst diese Produkte nicht durchschauen (können).
    Konkret wurden die Immobilien kurz vor Abschluss der Verträge durch Zwischenverkäufe um 10% teurer. Und Provisionen (Kick Back Zahlungen) sind in den Jahresberichten nicht erwähnt.
    Die jährlichen Ausschüttungen (3-7%) wurden als Gewinne deklariert, dabei waren es nur Eigenkapitalrückzahlungen!
    Nicht umsonst gibt es derzeit einige Sammelklagen, die erfolgversprechend laufen.
    Man kann nur raten, keinesfalls "Geschlossene Fonds" zu erwerben und schon gar nicht auf Basis Fremdfinanzierung.




    Der Horizont der meisten Menschen ist ein Kreis mit dem Radius 0. Und das nennen sie ihren Standpunkt.
    (Albert Einstein)

  7. #17
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    Standard AW: die Finanzkrise trifft Senioren besonders hart, Spekulieren im Altersheim, Haus verkaufen und dann Aktien ?

    Hola Amigos!


    Du scheinst ja ein richtiger Finanzexperte zu sein, der auch in die Grauzonen schaut.


    Warnen kann man nicht genug.


    Bei geschlossenen Fondbeteiligungen handelt es sich um langfristige unternehmerische Beteiligungen (Unternehmerrisiko, Haftungsverhältnisse, Nachschusspflichten, Rückforderungen sind unbedingt zu prüfen) die hoch riskant sind. Empfehlen kann ich solche Anlagen ganz und gar nicht, insbesondere Senioren sollten wachsam sein. Diese Beteiligungen kann man nicht so einfach verkaufen bzw. sein Geld zurückfordern, falls mal eine Notlage eintritt.


    Was diese von dir erwähnten Vorverkäufe (manchmal gibt es auch zwei oder drei Vorverkäufe), die ein Ansteigen des von der Fondgesellschaft zu zahlenden Kaufpreises (zum Nachteil für die Anleger) bewirken, anbelangt, vermute ich die Abzocker in den Reihen des Fondmanagements bzw. dessen Gefolge/Umfeld. Die müssen zudem das Objekt „hübsch machen“ für die Vermarktung (Provisionen hochjubeln etc.) Wie gesagt, das ist eine reine Vermutung.

    Kaufverträge/Grundbucheinträge sind nachvollziehbar, der jeweilige Verkäufer kann ermittelt werden. Alsdann wäre die Frage zu klären: „Wer gehört zu wem“? Detektive arbeiten da manchmal besser als Staatsanwälte.


    Ähnlich sieht es beim operativen Geschäft aus. Bei Vermietung oder Vercharterung (Schiffsfonds) ist nicht selten noch ein Abzocker zwischengeschaltet, was den Anlegern verborgen bleibt. Auch bei den allgemeinen Betriebskosten wird die Hand aufgehalten, wo es nur geht.

    Zu den Geschäftsberichten der Holland-Fonds kann ich nichts sagen. Die kenne ich nicht. Falls die nicht "koscher" frisiert waren, dürften die Kläger Erfolg haben.


    Es wird betrogen, abgezockt, gelogen und nochmal betrogen. Kann allen nur dringend raten, nicht alles blind zu glauben, was einem vorgegaukelt wird.


    Ich mache heute Feten-Fahrdienst und warte auf Order. Die Nacht wird kurz und der Sonntag wahrscheinlich auch. So nutzen die jungen Leute die Alten aus - Abzocke - grins.


    Viele Grüße
    Anna

  8. #18
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    Standard AW: die Finanzkrise trifft Senioren besonders hart, Spekulieren im Altersheim, Haus verkaufen und dann Aktien ?

    als alleinstehende Witwe versuchen sowieso alle mich abzuzocken, weil jeder denkt ich bin schon so alt und im Kopf nicht mehr klar. Wenn so Zeitungsverkäufer kommen, dann glänzen ihre Augen richtig. ich knall dann die Tür zu und schalte die Klingel ab.

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