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Thema: Ich kann Konflikte nicht vermeiden vielleicht sollte ich es nicht mehr versuchen

  1. #1
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    1

    Standard Ich kann Konflikte nicht vermeiden vielleicht sollte ich es nicht mehr versuchen

    Hallo,

    ich stehe im Moment vor einer für mich wichtigen Entscheidung, deren Beantwortung ich schon viel zu lange vor mir herschiebe. Wenn mir jemand antwortet, würde mir das viel bedeuten.
    Und zwar habe ich schon immer sehr ausgeprägte eigene Interessen gehabt, aber sie nie so intensiv verfolgt wie ich eigentlich möchte, um vielleicht irgendwann durch Anpassung endlich eine bessere Beziehung zu meiner Umwelt zu entwickeln.
    Es fällt mir aber ziemlich schwer und ich will teilweise nicht; trotzdem habe ich immer wieder Jugendgruppen probiert, Freizeiten, bin auf Schüler zugegangen etc....





    bbing (nicht immer unverschuldet) erfuhr ich seit einer Kur mit 4 Jahren immer wieder und viele Menschen sind halt irritiert, wenn sie mich kennenlernen oder können mich nicht ernst nehmen.
    Aber statt ständig auf Kontakte zu hoffen, die sich nicht entwickeln und mich ständig um diese Themen zu kreisen, will ich es schaffen, mich so zu verhalten, wie ich es für richtig halte, ohne mich runterziehen zu lassen.


    Ich bin 19 Jahre alt, männlich, wohne ihn einer teilweise betreuten Gruppe (keine Betreuung in dem Sinne; Betreuer rufen zwischendurch an und schauen vorbei) mit zwei anderen Jugendlichen/ Jungen Erwachsenen zusammen und besuche ein Berufskolleg um eine Ausbildung zum Gestaltungstechnischen Assistenten zu machen und ein Fachabitur zu bekommen.


    hab einige Hobbys und bin trotz fehlender Bekanntschaften häufig zufrieden oder glücklich (ich möchte trotzdem welche machen), aber lebe nicht nur in den Tag hinein sondern habe auch Ziele, die mir eine Struktur geben und mir Freude bereiten, auf sie hinzuarbeiten.

    Ziel1:
    Ein Wunsch von mir ist, später in einem Beruf in Richtung Gestaltung zu arbeiten. Das könnte zum Beispiel Kommunikationsdesigner sein. Mit meinem Flagschiff Zeichnen hat das eher wenig zu tun, aber man erstellt trotzdem Grafiken und erfüllt Kundenaufträge (Firmen). Firmen wollen gerne eine bestimmten Eindruck auf Kunden machen; deshalb lassen sie sich individuelle Logos etc. anfertigen.
    Logos entwerfen gilt als besonders schwierig. Ich glaube, mir macht der Beruf des Kommunikationsdesigners Spaß.
    Ich möchte später in einem Unternehmen arbeiten und dort genug Geld verdienen um mich zu ernähren (ohne ständig auf Staatshilfen angewiesen Zusein) und mir wenigstens durch ansparen zwischendurch einmal etwas leisten zu können, dass über das Nötigste hinaus geht.
    Hierfür will ich meine Praktikumsangst überwinden und nach meiner Ausbildung studieren(zB. Kommunikationsdesign).
    Die Ausbildung macht mir ziemlich häufig Spaß; es ist absolut klasse wie häufig ich gerne zur Schule gehe.

    Ziel2:
    Ich zeichne gerne und viel. Ich möchte dieses Hobby weiterverfolgen und zwar möglichst individuell. Ich liebe reale und fiktive (Stadt-)Landschaften und möchte sie selber gut zeichnen können.
    Dieses Ziel ist noch nicht sehr konkret. Vielleicht setze ich mir ein kleines Teilziel (zum Beispiel eine Idee für ein "komplett" eigenes DINA3 Bild mit Markern etc.. Ich möchte nicht komplett frei aus dem Kopf malen.)
    Gerne hätte ich viel Rückmeldung für meine Bilder, aber ich will versuchen damit zu leben, wenn das nicht passiert. Viele tolle Kreative müssen das und erstellen trotzdem immer wieder erstaunliche Inhalte.
    Wenn man sich auf Künstlerseiten wie zum Beispiel Deviant Art umschaut, merkt man, dass User die sich anpassen häufig mehr Erfolg haben. Dazu habe ich wahrscheinlich keine Lust und dann zeichne ich eben weil ich es liebe und fixiert bin aufs Zeichnen.

    Ziel3:
    Mein Wohlempfinden (ganz allgemein) möchte ich durch konkrete Zielsetzungen steigern. Ein Fitnessstudio bei mir im Wohnort ist schnell erreichbar und dort ist eine angenehme Atmosphäre, ich lerne gerade endlich Schwimmen in einem Schwimmkurs, meinen PC möchte ich früher ausschalten (bisher immer meine mit mir abgemachte Zeit (In der Woche 20 Uhr)+ kein Smartphonekonsum mehr ab diesem Zeitpunkt, weniger Süßigkeiten, Rezepte nachkochen, und ich will meine Ernährung grundsätzlich verbessern um mich wohler zu fühlen ( Kein Lst dazu, mich mehr mit gesunder Ernährung zu beschäftigen, aber das wird mir helfen, genau das zu erreichen. Aktuell esse ich häufig Speisequark mit Orange ohne zu wissen ob das sinnvoll ist, Die Meinungen sind meistens Geteilt zu Ernährungsthemen.





    Aktuelle Situation:

    ie ganze Zeit darüber nach, wie ich mit den im Moment noch ertäglichen leichten Provokationen in meiner neuen Klasse (bin im ersten Aubildungsjahr) umgehen soll.
    Damit habe ich noch nie viel erreicht.
    Die Grübeleien und das Gefühl dabei empfinde ich auch als sehr unangenehm.
    Fakt ist Menschen haben schon immer Konflikte mit Menschen ausgetragen und auch ein "Mobber" hat sein Päckchen zu tragen. Vielleicht fällt es ihm leichter, wenn er jemaden hat, demer sich überlegen fühlt.
    Deshalb muss ich mich für mich einsetzen! Er will, dass es ihm gut geht und das Gleiche will ich für mich. Er kann auch eine Alternative für dieses Verhalten finden.

    m Moment ist noch nicht so viel passiert: Gesprächspartner finde ich häufig in meiner Klasse, ein paar Schüler haben sich darauf angesprochen, dass ich häufig fast im Unterricht einschlafe.
    Durchaus etwas, was andere Schüler natürlich stören könnte. Zumindest wenn sie meine Noten in diesen Fächern als zu gut empfinden.

    Mit Mobbing hat das erstmal nichts zu tun; auf meiner ersten Realschule (später umgezogen) waren aber viele Schüler wütend, weil ich gute Noten bekam obwohl ich dauernd gepennt habe im Unterricht. Aber a) vielleicht kriege ich die jetzt nicht mehr und b) wenn ich mehr in der Nacht schlafe, profitiere ich auch am Tag davon .

    Eine Mitschülerin meinte, alle meine Sprüche wären total genial weil witzig, meine Denkweise, meine Ausdrucksweise wären total lustig und ich würde sie bestimmt irgendwann damit überraschen, dass ich Leichen in meinem Keller hätte oder ähnliches und das kämme dann irgendwann innerhalb der Ausbildung ans Licht.
    Ein anderer Mitschüler und seine Kumpelin haben mich 1. im Buss wegen meiner Mimik ausgelacht und weil ich viele Flips gegessen habe. Ich habe gekontert "Ich genieße das Leben" und seitdem zieht er mich immer damit auf. Vielleicht war es ja echt eklig oder merkwürdig anzusehen gewesen. Dann hätte ich selbst schuld gehabt.

    2. lachen sie mich manchmal im Unterricht aus und ich kann nicht einordnen weshalb, weil wir dabei gerade eine Unterhaltung mit dem Lehrer führen und die Beiden weiter weg von mir sitzen zB. schräg gegenüber.

    3. Diesen Spruch "Genieße das Leben" haben ein paar Schüler schnell untereinander ausgetauscht. Das Mädchen, das meinte meine Denkweise sei witzig, hat mich am Tag nach der Busfahrt darauf angesprochen.

    4. Ein Mitschüler hat im Bus gesagt: "Immer hab ich jemanden in der Klasse, der nie eine Freundin haben wird." Ich sollte es nicht hören.
    Das muss nichts Schlechtes sein, finde ich in meinem Fallhahaha.
    Trotzdem bin ich heterosexuell und denke auch nicht, dass ich auf keinen Fall jemals eine Beziehung führen sollte.
    Dieser Schüler macht keine offenen Beleidigungen oder versucht zu dissen.

    5. Als ein Mitschüler (der hatte mich mit seiner Freundin im Bus ausgelacht) mir wieder mitteilte, man solle das Leben genießen habe ich versucht irgendwas lustiges dazu zu sagen und dadurch wurde es nur schlimmer. Wäre ich still gewesen!
    Ich sagte, als er mir Brotchips anbot: "Kann ich einen deiner Brotchips genießen?"
    Das war wohl die Sensation, fanden auch zwei Mitschülerinnen.

    6. Manchmal benutze ich das Wort "Komödie" (Ich könnte mal meinen Wortschatz diesem Jahrzehnt anpassen Es ist nicht schlimm so zu reden aber vielleicht mache ich es mir mit meinen Mitmenschen nicht einfacher dadurch. Da stehe ich mir im Weg), um damit ein Missgeschick zuzugeben zB. in Politik meine Faulheit (Arbeit 5 und meine Schrift ist klingonisch ).
    Ich finde es ja eigentlich passend.
    Aber eSchüler (Mister "enjoy life", wenn ich das nicht bin ) hat in die Whatsappgruppe geschrieben: "Diese Klasse ist eine Komödie." Das sei ein Insider meinte er.

    7. Ich sagte "Komödie" nach der Religionsarbeit (Hahahaha mündlich stehe ich 1 (Möglicherweise als Einziger (Ich würde Texte schnell durchschauen können, die Unterrichtsinhalt in unseren Stunden sind), Arbeit 4+).
    Gelächter von einigen Schülerinnen. Ja ich stehe mir irgendwo im weg, aber ich hätte nicht gedacht dass das auf manche so bescheuert wirkt.

    8. Mr Enjoyyourlife und zwei Mitschüler haben mich im Unterricht ausgelacht, weshalb auch immer.


    Also im Moment kann man darüber streiten, ob es überhaupt eine Mobbingtendenz gibt. Vielleicht existiert kein Mobbing.Aber über eine Mitschülerin wird dauerrnd abgelästert sie wäre auf ihrer alten Schule frech gewesen und täte nur freundlich, wäre unfreundlich wenn man ihr hilft, sei verpeilt und das wäre eben bescheuert, sei nur vom Krankenwagen abgeholt worden weil sie keinen Bock hätte auf Schule und es wäre gerecht, sie scheisse zu behandeln.
    Das ist mies!
    Wer weiß, was man über mich erzählt... und welcher Umgang mit mir angebracht sein soll in den nächsten Jahren.

    Könnt ihr mir vielleicht Vorschläge machen, wie ich mit der Situation umgehen soll?
    (Nebenbei wir haben mehr Mädchen/Frauen in der Klasse)

    Mobbinggeschichte


    Auf einer Mutterkindkur (4 Jahre alt (?)) hätte ich die anderen Kinder geboxt. Ich weiß noch, dass ich Stress hatte und mich schämte. Im Kindergarten wurde ich häufig geprügelt und habe selbst "geschlagen". Ich habe auch gewürgt. Aber das hielt wohl keiner für eine Gefahr, sonst hätte ich bestimmt nicht mehr hingehen dürfen. Darf ein Kindergarten so einen Verbot aussprechen?

    Grundschule:nette Zeiten und einige Kumpel. Umzug (Papa wurde gemobbt). Die neue Grundschule war doof. Manche Lehrer habe ich nach der Grundschule wieder getroffen. Ich habe einige Seitenhiebe ertragen müssen. War aber immer noch ein Unruhiger.
    Während meiner ersten Grundschule und im Kindergarten hatte ich Psychotherapie und sollte Ritalin bekommen oder irgendetwas mit Metylphenidat. Es lief aber nach einiger Zeit toll auf der Grundschule. Deshalb blieb das Neurotoxikum auch aus. Im Kindergarten hieß es nach einer Testung, ich hätte kein ADHS.

    Gymnasium: War nicht alles schlecht, aber mich konnte keiner ernst nehmen und die Lehrer waren überfordert mit mir; ich war immer noch sehr unruhig. Ich habe ein paar üble Sachen gesagt, bekam eine Verwarnung zugeschickt wenn sich soetwas wiederholen sollte wäre es das gewesen.
    Ich flog nicht sondern meine Eltern ließen mich in einer Kinderpsychiatriestation unterbringen (mit 13 Jahren); dort verging ein halbes Jahr.
    Risperidon und Dippiperon- Langsam ausgeschlichen bis zu meinem 17. Lebensjahr.

    Von dort ging es dann in eine Jugendhilfeeinrichtung, dort blieb ich bis ich 17 war. Positiv: Ausgeschlossen in der Klasse und kaum Gemeinsamkeiten und ein paar Chaoten die genervt haben, aber kein Mobbing. Wollte ich Ruhe bekam ich die in der Regel. Dort gab es aber auch Beschwerden zum Beispiel zum Thema schlafen im Unterricht.
    Ich galt als "Opfer", aber es gab eben keine Prozedur, die ein "Opfer" normalerweise über sich ergehen lassen muss.
    Aufenthalt war gemischt. Sicher auch wegweisend.
    Mein aggressives Verhalten ist viel weniger geworden und kam ab diesem Zeitpunkt nur noch in seltenen Fällen zutage. Ich hatte es schwierig mit den späteren Bewohnern meiner Gruppe, die vieles von früher wussten.
    Deshalb war ich eben immer noch viel Gruppenstress ausgesetzt(Natürlich auch mit Mitschuld). Das war viel und teilweise fies und die Betreuer kannten mich noch aus "wilderen Zeiten", weshalb ich viel Druck ausgesetzt war, da ist es nicht verwunderlich, dass ich in einigen Fällen immer noch aggressiv war.
    Ich habe die Gruppe gewechselt wegen einer körperlichen Beeinträchtigung, um die ich mich nicht gekümmert habe. Ausraster auf der Schule gab es gar keine! Yeah! E bringt ja nichts. Schade das immer die Emotion siegte über ein bisschen Logik.

    Zweite Einrichtung:
    Ultraordentliches Zimmer, eingehaltene Gruppenregeln, Ehrlichkeit gegenüber Betreuern, Abgrenzung von Jugendlichen die mich nicht mochten oder die mir nicht gut taten, ruhiges Verhalten am Esstisch, Mitarbeit im Unterricht, guter Umgang mit körperlicher Beeinträchtigung, nerviger Tröte die Meinung geblasen und es half auch noch!!!!!,eine Zeit lang Sport im Fitnessstudio.

    Aber es gab einen Besuch bei einer Ärztin (Psychiaterin). Es ging um das Absetzen von Medikamenten. Herauskam, ich wäre agressiv und gefährlich und bräuchte Medikamente und zwar ein Leben lang. Erst einmal sollte ich in die Psychiatrie (stationär).
    Und jetzt die unglaublich tolle Wahnsinnstat meiner Betreuer: Sie haben sie nicht für voll genommen, waren nicht damit einverstanden. Arzt zwei sagte ich sei nicht psychisch krank. Ich solle meine Medis noch weiter ausschleichen lassen bis ich keine mehr nehme.
    Gesagt getan.
    Betreuer vs. Psychiaterin! Ein surreales Traumerlebnis total befreiend. Dankedankedanke.

    Die Schule war schon schwieriger. Den Abschluss schaffte ich, war aber immer noch ein Paddel. Hab aber vieles erledigt, was andere nicht geschafft haben! Und meinen Ranzen in einer anderen Klasse liegen lassen ohman ...
    Es gab aber wieder mehr Mobbing, dieses Mal wirklich mehr von denen, die eher schlechte Noten haben bzw. grundsätzlich eher dreistes Verhalten an den Tag legten.
    Es gab Besenstile für meinen Popo und liebevolle Umarmungen von den Chaoten. "Hab dich lieeeb!" *quetsch
    Ich wurde häufiger wütend, aber die Lehrerin zeigte Verständnis und auch viele Schüler. Haben sogar mit der Lehrerin geredet: "Die behandeln ihn immer total scheiße, dann wird man halt wütend".

    Meine Mitarbeit war besser auf dieser Schule und Hausaufgaben und Lernen kamen schon häufiger vor als früher..
    Der glorreiche Abschluss waren dann eine verpatzte Veranstaltung und die Mitnahme zum Abschiedsessen von meiner Klassenlehrerin im Auto, weil ich zu paddelig war um mich um eine Mitfahrgelegenheit zu kümmern.
    Ich trug auch keine "schicken" Klamotten auf der Feier- im Gegensatz zum kompletten Jahrgang ohne Ausnahme! Ich fand es zwar passend, aber man muss ich ja nicht gegen alles sträuben. Ich war aber überrascht. Ich hatte keine Ahnung dass das heutzutage so üblich ist.

    Dann habe ich einen Platz auf dem Berufskolleg bekommen und bin in die weniger betreute Gruppe mit nur drei Bewohnern gezogen.

    Kleine WG:
    Bewohner häufig symphatisch, manchmal etwas nervig aber keine Konflikte und hey Zusammenleben ist nie leicht.
    Betreuerin symphatisch aber sie lästert über einen ehemaligen Bewohner das schwächt mein Vertrauen. Dieser Bewohner hat aber viel "Scheiss" gemacht, eigentlich erzählt sie nur Dinge die sich vermutlich so zugetragen haben.
    Ich habe viel Freiräume die ich nicht immer sinnvoll nutze. Krankheitsumgang im Moment scheiße. Hatte aber auch Probleme mit der Behandlung für die ich nichts konnte. Jetzt schnell die Kurve kriegen! Ging doch über 1,5 Jahre!
    Das ist der aktuelle Stand.


    Ich würde mich auch freuen, wenn jemand nur ein bisschen von diesem viel zu langen Text lesen und mir etwas dazu schreiben würde.


    Meine Frage ist, ob ich überhaupt versuchen sollte, mit meiner neuen Klasse gutklarzukommen bzw. auf die Leute die ich dort nicht mag zuzugehen etc. und sie sogar zu ignorieren.
    Dabei könnten mir dabei wertvolle Erfahrungen entgehen. Ich hab aber keinen Bock mehr, zu versuchen mit Leuten klar zu kommen, die dreist zu mir sind.
    Wenn von 100 potenziellen Bekannten keiner relativ konstant nett ist, will ich mit allen nichts zu tun haben.
    Ich will gar nicht auf der Stelle stehen bleiben. Nein, ich gehe auch nicht allen Kontakten aus dem Weg; war heute auf einem Skiausflug mit meiner Mitbweohnerin, letztens Bowlen mit meiner alten Gruppe, demnächst eine gruppenübergreifende Freizeit, ein offeneres Auge für Dinge die mir fremd sind.
    Aber immer habe ich gedacht: "Wenn immer gesagt wird, Freunde wären das wichtigste im Leben, dann wird das schon stimmen." Dafür muss man sich aber schon anpassen denke ich und mich kostet das Riesenkraft.
    Ich will meine kleineren und größeren Exkursionen machen; aber ich will dazu stehen und mich trauen dass ich eben am liebsten Zeit für mich verbringe mit Dingen die sonst keinen jucken.

    Wer nicht durchblickt hier kurz und knapp meine Frage, um die es in diesem Thread geht:

    Sind Kontakte so wichtig, dass ich total viel an meinem Wirken auf andere etc arbeiten sollte oder ist der weichere Weg, einfach meine Ziele und Interessen zu verfolgen vielleicht erfolgsversprechender?

    Wie elementar sind Freundschaften? Soll ich mich trauen, ihnen einfach weniger Wert zu schenken?

  2. #2
    Registriert seit
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    649

    Standard AW: Ich kann Konflikte nicht vermeiden vielleicht sollte ich es nicht mehr versuchen

    hallo Scott,
    Kontakte und ebenso Freundschaften sind wichtig. Und was Dein " Wirken auf andere" betrifft, behandle Deine Mitmenschen höflich und mit Respekt, so wie Du auch behandelt werden möchtest. Gute Umgangsformen im Miteinander sind wichtig und erleichtern das Leben. Du braucht deshalb keinen gleich inningzu lieben.
    Wenn Du meinst, dass Du deine Zeit lieber alleine und mit Dingen bvrbringst, die sonst keinen jucken", so tu es. Damit haben sich Deine Fragen im Grunde schon erledigt. Ich persönlich finde die Vorstellung ziemlich trübe. Niemand da, der mit einem Erfolge oder sonstige Freuden teilt, niemand,der Dir bei Problemen zuhört oder Dir zur Seite steht, niemand, mit dem Du dich vertrauensvoll aussprechen kannst. Also toll ist das nicht. So lange Du noch Eltern hast bist Du nicht alleine.Wenn das aber dem Lauf der Natur folgend, mal wegfällt, bist Du alleine. Dann sollte ein guter Freund da sein, der die Lücke ausfüllt.Am liebsten alleine sein bringt auf Dauer Einsamkeit, auch wenn Du in einer Gruppe lebst. Und Nur weil man so sagt, dass Freunde wichtig wären, was soll den diese Aussage????? Das kann man nur selber herausfinden. Was ich zum Thema Freundschaft denke, habe ich ja oben schon geschrieben. Und sich anpassen um Freunde zu finden/haben ist Unsinn. Gute Freunde nehmen Dich so, wie Du bist, es sei denn, Du benimmst Dich von Haus aus daneben,trampelst auf andere Leute Gefühle herum und gehst ihnen mal grundsätzlich auf die Nerven. Dann aber auch keine Freunde. Und gutes Benehmen, Rücksicht und Takt kosten keine Riesenkraft.

    LG

    Krautjunker

  3. #3
    Registriert seit
    02.03.2016
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    1

    Standard AW: Ich kann Konflikte nicht vermeiden vielleicht sollte ich es nicht mehr versuchen

    Erstmal Hallo zusammen,
    zuerst möchte ich sagen, dass ich relativ spät zu diesem Thema antworte. Vielleicht hilft es ja nicht nur dir sondern auch anderen. Also, ich selber bin 18 Jahre alt und hatte eigentlich nie Probleme mit Leuten, bzw. habe nie mobbing erlitten. Jeder bekommt mal einen dummen Spruch ab und das ist auch normal, nur bei dir scheint es stärker ausgeprägt zu sein. Mobbing kann sehr schlimm sein. Als ich damals so ca. 16 Jahre alt war, wurde meine kleine Schwester in der 5. Klasse von einem Jungen geärgert. Immer dumme Sprüche abgegeben. Ca. 1 Jahr später als er mehr Interesse an Mädchen (Liebe,etc.) bekam, kroch er wieder an und erzählte meiner Schwester irgenwas von Liebe. Ich weiß nicht wie er auf die Idee kam, aber es nervte mich. Nun war es so, dass er ihr tagelang schrieb und nicht mehr aufhörte. Ich bin dann einmal mit zur schule gekommen und habe mit ihm geredet. Ihm war das ganze sehr peinlich und er ist auch sehr ausfallend geworden. Er hat ziemlich viele Beleidigungen in den Mund genommen. Da habe ich ihm eine geklatscht. Ich weiß, eigentlich ist Gewalt nicht gut, aber es musste sein. So Sie hat nie wieder etwas von ihm gehört.
    Was ich damit sagen möchte, such dir jemanden, mit dem du dich anfreunden kannst. Selber hobbys, Interessen oder anderes helfen da sehr. Zusammen seid ihr stärker und ihr könnt über deine oder sogar eure Probleme reden. Es wird besser, da bin ich zuversichtlich.
    Liebe Grüße
    Gerrit

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