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Thema: MDK, KGM, Wenn durch Mobbing am Arbeitsplatz bereits traumatisierte Arbeitnehmer arbeitsunfähig werden,

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    Ausrufezeichen MDK, KGM, Wenn durch Mobbing am Arbeitsplatz bereits traumatisierte Arbeitnehmer arbeitsunfähig werden,

    Wenn durch Mobbing am Arbeitsplatz bereits traumatisierte Arbeitnehmer arbeitsunfähig werden, kann es sein, dass noch mehr Übel auf sie wartet - weil Krankenkassen die arbeitsunfähigen Patienten weiter mobben, um deren Krankengeld einzusparen. Dieser Job fürs Grobe wird bei den Kassen von den sogenannten „Krankengeldfallmanagern“ (KGM) übernommen.
    Wenn durch Mobbing am Arbeitsplatz bereits traumatisierte Arbeitnehmer arbeitsunfähig werden, kann es sein, dass noch mehr Übel auf sie wartet - weil Krankenkassen die arbeitsunfähigen Patienten weiter mobben, um deren Krankengeld einzusparen. Dieser Job fürs Grobe wird bei den Kassen von den sogenannten „Krankengeldfallmanagern“ (KGM) übernommen.Struktur der Überprüfung der Arbeitsunfähigkeit von Mobbing-Opfern durch Krankengeldfallmanager der Krankenkassen
    Die Broschüren von Krankenkassen, welche über Mobbing und seine Folgen sachkompetent aufklären, stehen in einem widersprüchlichen Kontrast zu ihrem tatsächlichen Umgang mit Mobbing-Opfern. Das Mobbing-Opfer als Zielobjekt der Krankenkasse jedenfalls ist der absolut falsche Adressat zur Bekämpfung eines betrieblich bedingten Mobbing. Einschränkend muss man allerdings erwähnen, dass nicht alle Krankenkassen derart rigoros gegen Mobbing-Opfer und ihre Therapeuten vorgehen. Zu den übelsten Vertretern gehören leider jedoch auch die mitgliederstärksten Krankenkassen, die diesen Kampf gegen Mobbing-Opfer dann aber auch strukturell in ihrem gesamten Einzugsbereich praktizieren. Da die Wahrscheinlichkeit nicht gering ist, als Arbeitnehmer selbst einmal ein Mobbing-Opfer zu werden, empfiehlt sich die Überprüfung der bestehenden Mitgliedschaft, wie die gewählte Krankenkasse im Falle der Arbeitsunfähigkeit mit ihren Mitgliedern umgeht. Da von Krankenkassen im Regelfall keine wahrheitsgemäße Auskunft zu erwarten ist, erscheinen die behandelnden Ärzte am besten geeignet, hierüber Auskunft auf dem Boden ihrer Erfahrungen zu erteilen.
    Arbeitsunfähige Mobbing-Opfer und andere psychische Kranke erleiden immer häufiger eine Verschlimmerung ihrer Erkrankung, wenn „ärztlich tätige Krankengeldfallmanager“ der Krankenkasse als medizinische Laien Anamnesen und psychische Befunde erstellen und anhand dieser Ergebnisse Patienten dahingehend „beraten“, die Arbeit wieder aufzunehmen. Dieses für alle Beteiligten entwürdigende Verfahren stellt in Form einer strukturellen Gewalt den finanziellen Aspekt der Krankenkassen über alle humanitären Grundsätze. Im Folgenden werden die Strukturen für die schikanösen, die Krankheit verschlimmernde Abläufe und die vielfachen Rechtswidrigkeiten aufgezeigt.
    Die Institution des „Krankengeldfallmanagers“ (KGM) wurde vom Medizinischen Dienst der Spitzenverbände der Krankenkassen zur Überprüfung der Arbeitsunfähigkeit (AU) installiert. Diese als Richtlinie eingestufte „Anleitung zur sozialmedizinischen Beratung und Begutachtung bei Arbeitsunfähigkeit“ (ABBA 2004) grenzt in Nr. 4.3.3 die Tätigkeit des KGM ein: „Eine detaillierte Befragung des Versicherten zu aktuellen Beschwerden und zur Krankheit einschließlich Therapie ... sind der Fallsteuerung nicht förderlich“. Im Widerspruch hierzu haben aber z.B. der MDK Bayern ( MDK = Medizinischer Dienst der Krankenkassen, Anm. der Red.) und die AOK Bayern eine „Gemeinsame Arbeits-Hilfe für Krankengeldfallmanager für Arbeitsunfähigkeitsfälle mit psychischen Erkrankungen“ und einer weiteren „bei Arbeitsplatzkonflikten“ erlassen, in denen der KGM als medizinischer Laie mit eigenen „medizinischen“ Erhebungs- und Entscheidungskompetenzen ausgestattet worden ist. Diese sollen dem KGM als „Orientierungsrahme in für die Fallsteuerung und den durchzuführenden Beratungsgesprächen bei psychischen Erkrankungen dienen“.

    Ich wollte Euch das nur mal zur Kenntnis bringen ,damit ihr informiert seid
    Entnommen aus:
    http://www.akademie.de/wissen/kombiniertes-mobbing-im-sozialsystem

    Geändert von Kevin 25 (15.01.2016 um 17:21 Uhr)

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