Ergebnis 1 bis 2 von 2

Thema: Das Erste Pflegestärkungsgesetz, Endlich wird was für die pflegebedürftigen alten Leute getan

  1. #1
    Registriert seit
    14.08.2013
    Beiträge
    212

    Ausrufezeichen Das Erste Pflegestärkungsgesetz, Endlich wird was für die pflegebedürftigen alten Leute getan

    Endlich wird was für die pflegebedürftigen alten Leute getan:

    Das Erste Pflegestärkungsgesetz




    Die Bundesregierung hat die Stärkung der Pflege zu ihrem besonderen Schwerpunkt gemacht. Die Leistungen der Pflegeversicherung werden in dieser Wahlperiode durch zwei Pflegestärkungsgesetze erheblich ausgeweitet.
    Mit dem Ersten Pflegestärkungsgesetz erhalten alle rund 2,7 Millionen Pflegedürftigen in Deutschland bereits seit dem 1.1.2015 mehr Leistungen. Die Leistungen für die ambulante Pflege wurden um rund 1,4 Mrd. Euro erhöht, für die stationäre Pflege um rund 1 Mrd. Euro. Auch die Leistungen für die Pflege zu Hause wurden deutlich verbessert, pflegende Angehörige werden besser entlastet. Die Unterstützungsangebote für die Pflege zu Hause wurden ausgeweitet, die Zahl der zusätzlichen Betreuungskräfte in stationären Pflegeeinrichtungen erhöhte sich deutlich. Zudem wurde ein Pflegevorsorgefonds eingerichtet.
    Mit dem Zweiten Pflegestärkungsgesetz werden der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff und ein neues Begutachtungsverfahren eingeführt. Die bisherige Unterscheidung zwischen Pflegebedürftigen mit körperlichen Einschränkungen und Demenzkranken werden wegfallen. Im Zentrum steht der individuelle Unterstützungsbedarf jedes Einzelnen. Dadurch wird die Pflegeversicherung auf eine neue Grundlage gestellt
    Die Pflegestärkungsgesetze heben die Beiträge für die Pflegeversicherung in zwei Schritten um insgesamt 0,5 Beitragssatzpunkte an. Dadurch stehen dauerhaft fünf Milliarden Euro mehr pro Jahr für Verbesserungen der Pflegeleistungen zur Verfügung. 1,2 Milliarden Euro fließen in einen Pflegevorsorgefonds.

    Das sind die neuen Leistungsbeträge der Pflegeversicherung

    ______________________

    Verbesserungen für die Pflege zu Hause

    Die Leistungsbeträge der Pflegeversicherung für die Pflege zu Hause werden erhöht

    Die meisten Pflegebedürftigen wünschen sich, so lange wie möglich zu Hause in der vertrauten Umgebung gepflegt zu werden. Und mehr als zwei Dritteln von ihnen wird dieser Wunsch erfüllt – meist sorgen Angehörige oder ambulante Pflegedienste für sie. Um die Pflege zu Hause besser zu unterstützen, erhöhte das <acronym title="Pflegestärkungsgesetz" style="padding: 0px; margin: 0px; border-width: 0px 0px 1px; border-bottom-style: dotted; border-color: rgb(107, 117, 129); font-weight: inherit; font-style: inherit; font-size: 15.0195px; font-family: inherit; vertical-align: baseline;">PSG</acronym> <acronym title="eins" style="padding: 0px; margin: 0px; border-width: 0px 0px 1px; border-bottom-style: dotted; border-color: rgb(107, 117, 129); font-weight: inherit; font-style: inherit; font-size: 15.0195px; font-family: inherit; vertical-align: baseline;">I</acronym> die Leistungen für die häusliche Pflege um rund 1,4 Milliarden Euro. Die Leistungsbeträge wurden einheitlich um 4 Prozent angehoben, um die Preisentwicklung der letzten drei Jahre zu berücksichtigen (2,67 Prozent für die erst 2012 mit dem Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz eingeführten Leistungen). Zusätzlich wurden Leistungen zur Unterstützung pflegender Angehöriger und weitere Leistungen für die häusliche Pflege verbessert.

    Mehr Unterstützung für pflegende Angehörige

    Jede Pflegesituation ist anders. Die pflegenden Angehörigen sollen deshalb besser in ihrer konkreten Situation entlastet werden. Unterstützungsangebote wurden ausgeweitet und die Leistungen können passgenau in der konkreten Situation eingesetzt werden. Damit steht auch mehr Geld für Betreuung zur Verfügung. Unterstützungsleistungen wie die Kurzzeit-, Verhinderungs- sowie Tages- und Nachtpflege, wurden ausgebaut und sind besser miteinander kombinierbar. Zudem können mehr zusätzliche niedrigschwellige Betreuungs- und Entlastungsangebote in Anspruch genommen werden und die Zuschüsse für nötige Umbaumaßnahmen sowie zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel stiegen deutlich.
    Die Leistungen der Verhinderungs- und Kurzzeitpflege können besser miteinander kombiniert werden

    Wer eine Kurzzeitpflege in Anspruch nimmt, <abbr title="zum Beispiel" style="padding: 0px; margin: 0px; border-width: 0px 0px 1px; border-bottom-style: dotted; border-color: rgb(107, 117, 129); font-weight: inherit; font-style: inherit; font-size: 15.0195px; font-family: inherit; vertical-align: baseline;">z. B.</abbr> wenn der hohe Pflegeaufwand nach einem Krankenhausaufenthalt für ein paar Wochen die Unterbringung in einer Pflegeeinrichtung erfordert, kann hierfür schon heute seinen Anspruch auf Verhinderungspflege verwenden. Statt vier Wochen sind bis zu acht Wochen Kurzzeitpflege pro Jahr möglich, die Pflegekasse übernimmt dafür bis zu 3.224 Euro (vor 2015 bis zu 3.100 Euro). In ähnlicher Weise gilt dies auch bei der Verhinderungspflege selbst: Wenn der pflegende Angehörige krank ist oder eine Auszeit braucht, wird eine Pflegekraft oder Vertretung benötigt. Diese sogenannte Verhinderungspflege kann unter entsprechender Anrechnung auf den Anspruch auf Kurzzeitpflege bis zu sechs Wochen in Anspruch genommen werden. Vor 2015 standen für Verhinderungspflege pro Jahr bis zu 1.550 Euro zur Verfügung. Das <acronym title="Pflegestärkungsgesetz" style="padding: 0px; margin: 0px; border-width: 0px 0px 1px; border-bottom-style: dotted; border-color: rgb(107, 117, 129); font-weight: inherit; font-style: inherit; font-size: 15.0195px; font-family: inherit; vertical-align: baseline;">PSG</acronym> <acronym title="eins" style="padding: 0px; margin: 0px; border-width: 0px 0px 1px; border-bottom-style: dotted; border-color: rgb(107, 117, 129); font-weight: inherit; font-style: inherit; font-size: 15.0195px; font-family: inherit; vertical-align: baseline;">I</acronym>schuf eine deutliche Erhöhung auf jährlich 2.§§8 Euro. So können pflegende Angehörige besser die Unterstützung wählen, die in ihrer konkreten Situation am besten hilft.
    Umfangreichere Leistungen für Tages- und Nachtpflege (teilstationäre Pflege)

    Vor dem 1. Januar 2015 wurden die Inanspruchnahme von Tages-/Nachtpflege und die ambulanten Pflegeleistungen (Pflegegeld und/oder ambulante Sachleistungen) zum Teil aufeinander angerechnet. Heute gilt: Wer ambulante Sachleistungen und/oder Pflegegeld bekommt, kann daneben künftig Tages- und Nachtpflege ohne Anrechnung voll in Anspruch nehmen. Damit steht deutlich mehr Geld für Betreuung zur Verfügung. Beispiel: Vor dem <acronym title="Pflegestärkungsgesetz" style="padding: 0px; margin: 0px; border-width: 0px 0px 1px; border-bottom-style: dotted; border-color: rgb(107, 117, 129); font-weight: inherit; font-style: inherit; font-size: 15.0195px; font-family: inherit; vertical-align: baseline;">PSG</acronym> <acronym title="eins" style="padding: 0px; margin: 0px; border-width: 0px 0px 1px; border-bottom-style: dotted; border-color: rgb(107, 117, 129); font-weight: inherit; font-style: inherit; font-size: 15.0195px; font-family: inherit; vertical-align: baseline;">I</acronym> gab es für die Kombination von Tagespflege und ambulanten Pflegesachleistungen in Pflegestufe <acronym title="drei" style="padding: 0px; margin: 0px; border-width: 0px 0px 1px; border-bottom-style: dotted; border-color: rgb(107, 117, 129); font-weight: inherit; font-style: inherit; font-size: 15.0195px; font-family: inherit; vertical-align: baseline;">III</acronym> bis zu 2.325 Euro. Nun stehen hierfür bis zu 3.224 Euro monatlich zur Verfügung. Auch Demenzkranke profitieren erstmals von dieser Leistung.
    Stärkung niedrigschwelliger Betreuungs- und Entlastungsangebote

    Die zusätzlichen Betreuungs- und Entlastungsleistungen wurden ausgebaut und auf alle Pflegebedürftigen ausgedehnt. Demenzkranke bekommen seit Inkrafttreten des <acronym title="Pflegestärkungsgesetz" style="padding: 0px; margin: 0px; border-width: 0px 0px 1px; border-bottom-style: dotted; border-color: rgb(107, 117, 129); font-weight: inherit; font-style: inherit; font-size: 15.0195px; font-family: inherit; vertical-align: baseline;">PSG</acronym> <acronym title="eins" style="padding: 0px; margin: 0px; border-width: 0px 0px 1px; border-bottom-style: dotted; border-color: rgb(107, 117, 129); font-weight: inherit; font-style: inherit; font-size: 15.0195px; font-family: inherit; vertical-align: baseline;">I</acronym> bis zu 104 oder 208 Euro/Monat (vorher 100 oder 200 Euro). Auch bei rein körperlicher Beeinträchtigung gibt es von der Pflegekasse eine Erstattung von 104 Euro pro Monat. Damit können Leistungen von Kurzzeitpflege, Tages- und Nachtpflege sowie Betreuungsleistungen durch ambulante Pflegedienste oder nach Landesrecht anerkannte niedrigschwellige Angebote finanziert werden. Möglich ist außerdem die Finanzierung anerkannter Haushalts- und Serviceangebote oder von Alltagsbegleitern, die bei der hauswirtschaftlichen Versorgung und der Bewältigung sonstiger Alltagsanforderungen im Haushalt helfen. Bei ihnen kann es sich auch um Pflegebegleiter der Angehörigen handeln, die bei der Organisation und Bewältigung des Pflegealltags helfen. Und auch die Aufwandsentschädigung für einen nach Landesrecht anerkannten ehrenamtlichen Helfer lässt sich damit bezahlen. Niedrigschwellige Betreuungs- und Entlastungsangebote können ebenso anstelle eines Teils der Pflegesachleistung in Anspruch genommen werden (neue "Umwidmungsmöglichkeit" in Höhe von bis zu 40 Prozent des jeweiligen ambulanten Pflegesachleistungsbetrags).
    Höhere Zuschüsse für Umbaumaßnahmen und Pflegehilfsmittel

    Oft sind es Umbaumaßnahmen wie Rollstuhlrampen, begehbare Duschen oder die Verbreiterung von Türen, die es Pflegebedürftigen ermöglichen, im eigenen Zuhause oder in einer Pflegewohngemeinschaft zu bleiben. Daher sind seit dem 1. Januar 2015 die Zuschüsse hierfür deutlich gestiegen: Bis zu 4.000 Euro pro Maßnahme sind möglich (vorher 2.557 Euro). Leben mehrere Pflegebedürftige gemeinsam in einer Wohnung, können sie statt vorher bis zu 10.228 Euro jetzt bis zu 16.000 Euro pro Maßnahme erhalten. Auch die Zuschüsse zu Pflegehilfsmitteln, die im Alltag verbraucht werden, wurden deutlich angehoben (von bis zu 31 Euro auf bis zu 40 Euro je Monat).

    Mehr Hilfe für demenziell Erkranke

    Deutlich erweiterter Leistungsanspruch von demenziell Erkrankten

    Vor dem <acronym title="Pflegestärkungsgesetz" style="padding: 0px; margin: 0px; border-width: 0px 0px 1px; border-bottom-style: dotted; border-color: rgb(107, 117, 129); font-weight: inherit; font-style: inherit; font-size: 15.0195px; font-family: inherit; vertical-align: baseline;">PSG</acronym> <acronym title="eins" style="padding: 0px; margin: 0px; border-width: 0px 0px 1px; border-bottom-style: dotted; border-color: rgb(107, 117, 129); font-weight: inherit; font-style: inherit; font-size: 15.0195px; font-family: inherit; vertical-align: baseline;">I</acronym> hatten Menschen, die zwar in ihrer Alltagskompetenz erheblich eingeschränkt sind, deren Pflegebedarf aber unterhalb der Pflegestufe <acronym title="eins" style="padding: 0px; margin: 0px; border-width: 0px 0px 1px; border-bottom-style: dotted; border-color: rgb(107, 117, 129); font-weight: inherit; font-style: inherit; font-size: 15.0195px; font-family: inherit; vertical-align: baseline;">I</acronym> liegt (sogenannte Pflegestufe 0), nur einen eingeschränkten Leistungsanspruch. Im <acronym title="Pflegestärkungsgesetz" style="padding: 0px; margin: 0px; border-width: 0px 0px 1px; border-bottom-style: dotted; border-color: rgb(107, 117, 129); font-weight: inherit; font-style: inherit; font-size: 15.0195px; font-family: inherit; vertical-align: baseline;">PSG</acronym> <acronym title="eins" style="padding: 0px; margin: 0px; border-width: 0px 0px 1px; border-bottom-style: dotted; border-color: rgb(107, 117, 129); font-weight: inherit; font-style: inherit; font-size: 15.0195px; font-family: inherit; vertical-align: baseline;">I</acronym> erfuhr dieser eine maßgebliche Erweiterung: Versicherte können auch Leistungen der Tages- und Nachtpflege, der Kurzzeitpflege und den Zuschlag für Mitglieder ambulant betreuter Wohngruppen erhalten. Zudem ist es ihnen möglich, die Anschubfinanzierung für ambulant betreute Wohngruppen zu bekommen. Damit haben sie Zugang zu allen Leistungen im ambulanten Bereich, die auch Personen mit einer Pflegestufe zustehen. Das vereinfacht auch die Einführung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs.


    Hier weiterlesen bzw. informieren:
    http://www.bmg.bund.de/themen/pflege...sgesetz-i.html











  2. #2
    Registriert seit
    24.11.2008
    Ort
    Lüneburg
    Beiträge
    496
    Blog-Einträge
    4

    Standard AW: Das Erste Pflegestärkungsgesetz, Endlich wird was für die pflegebedürftigen alten Leute getan

    anscheinend wird nun endlich etwas für die Demenzkranken getan !

Ähnliche Themen

  1. das erste Mal
    Von Admin im Forum Informationen des Admins, gemeldete Beiträge, Beschwerden, Kontakt, rechtliche Infos,
    Antworten: 7
    Letzter Beitrag: 05.10.2017, 00:50
  2. Erste Hilfe bei Mobbing!
    Von Minna im Forum Mobbing und burn out, Mobbing führt zu Krankheit, Krank durch Mobbing, was hilft?
    Antworten: 15
    Letzter Beitrag: 01.02.2015, 21:03
  3. Warum wird gegen Mobbing so wenig getan?
    Von Marie 2011 im Forum Cybermobbing, Internetmobbing, Cyberbullying, Cyberstalking, happy slapping, üble Tricks
    Antworten: 4
    Letzter Beitrag: 28.03.2011, 18:23
  4. mobbing am arbeitsplatz durch chef/ma - dagegen sollte endlich etwas getan werden
    Von peterg im Forum Mobbing am Arbeitsplatz, Mobbing durch Kollegen, Ist das Mobbing, werde ich gemobbt ?
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 15.01.2011, 17:12
  5. Das erste Mal die Polizei im Haus...
    Von fridtjof im Forum Probleme zwischen Mietern und Vermietern, Mobbing bei Vermietungen, Ärger Kündigung,
    Antworten: 10
    Letzter Beitrag: 30.08.2005, 23:18

Stichworte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •