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Thema: Was kann ich noch versuchen?

  1. #11
    Registriert seit
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    Standard AW: Was kann ich noch versuchen?

    Hallo Ilythia,

    oje da hab ich wohl einen falschen Eindruck von mir vermittelt. Ich versuche es mal..
    Also ehrlich mir ist es eigentlich relativ egal, ob Menschen mein Verhalten anerkennen nur weil ich meinen Seelenmüll für mich behalte. Wichtig ist mir eigentlich nur, dass ich keinem eine Angriffsfläche gebe, dass sich andere auf mein Unglück stürzen und sich womöglich noch darüber belustigen. Das wäre schlimm für mich, vorallem würde ich mich dann über meine eigene Naivität ärgern.
    Was aber stimmt ist, dass ich wirklich ziemlich verzweifelt versuche meine innere Einstellung zu ändern. Aber nicht um anderen zu gefallen, sondern damit ich mich selbst besser fühle, nicht mehr so misstrauisch bin was vorallem heißt, dass ich aufhören möchte immer einen Grund zu finden das Schlechte in so vielen Dingen und vorallem mir selbst zu sehen.
    Es ist nicht so, dass ich den ganzen Tag neben dem Telefon sitze und darauf warte, dass sich ein sozialer Kontakt meldet, damit mein Leben schöner wird. Ich habe wirklich ein gutes Leben. Ich liebe meine Familie und habe eine Aufgabe in meinem Leben und fühle mich im Alltag glücklich und anerkannt. Eigentlich komm ich gut klar. Ich mag auch im Großen und Ganzen meine Arbeit. Trotzdem sitze ich manchmal abends auf dem Sofa und fühle mich leer und schlecht und kann nichtmal so richtig sagen warum. Da kommen Gedanken und Erinnerungen hoch, welche mir nicht gut tun. Und das will ich nicht mehr. Die Tasache das mir eine beste oder sehr gute Freundin fehlt ist nur ein Stück des Ganzen. Es ist vorallem das was am leichtesten greifbar und benennbar ist. Natürlich belastet es mich ziemlich. Mal mehr mal weniger. Zur Zeit ein bisschen mehr als sonst. -leider- Das liegt daran, weils zur Zeit öfters mal stressig bei mir ist. In solchen Situationen macht es mir viel mehr aus als sonst. Auch wenn ich weiß, dass diese Phase wieder vorbei gehen wird tut es ziemlich weh. Aber ich brauche und möchte auch niemandem in meinem Leben, dem ich nicht wichtig bin. Es ist ja auch nicht so, dass ich meine Bekannten alle so mega toll und beeindruckend finde und mich verzweifelt frage warum wir nicht beste Freunde fürs Leben werden können. Ganz im Gegenteil. Das beruht schon alles auf Gegenseitigkeit. Und, umso schlimmer. Trotzdem rege ich mich auf, dass es so ist.
    In der Vergangenheit war es immer so wenn ich Menschen fand die meine Freunde wurden, dass es ganz leicht war. Nur das auseinander gehen war danach halt echt bitter. Zumindest für mich. Ich stellte sie einander vor und irgendwann liesen sie mich links liegen. Mir wurden Dinge unterstellt, die ich gesagt oder getan hätte da wäre ich nichtmal im Traum auf die Idee gekommen sowas zu tun. Unterstellungen waren ja auch leicht, denn in der Stadt in der ich lebte hatte ich einen gewissen Ruf durch meine Mobber ja schon. Meine Mobber waren meistens ehemalige Freunde muss ich dazu sagen. Und meine Stiefeltern.
    Was ich gelernt habe, wenn man erstmal in der Position ist, dass man sich verteidigen oder rechtfertigen müsste, dann is alles verloren. Nicht der Mensch, der es dann sowieso nicht wert ist. Ich habe so viel von mir selbst verloren. Soviel Sicherheit, Mut und Gelassenheit. Soviel Kindheit und Unberschwertheit. So viele Chancen im Leben. Ich hatte ziemlich viele physische und psychische Probleme. Und hab einiges getan worüber ich alles andere als Stolz bin. Keiner hat mir geholfen, ich hab das alleine geschafft mich da raus zu holen und einen normalen Weg einzuschlagen. Aber ich hab eben noch nicht alles geschafft. Und muss nun meinen Weg finden.

    Also daher, was ich Stand heute noch dringend zu meinem Glück brauche ist etwas inneren Frieden. Die Gelassenheit zu akzeptieren was war und die Fähigkeit zuversichtlich nach vorne zu schauen und über meine eigenen Fehler etwas großzügiger hinweg zu sehen. Manchmal denke ich mein schlimmster Mobber mit der meisten Ausdauer bin wohl ich selbst. Daran muss ich arbeiten. Für mich ganz alleine. Kein Freund der Welt egal wie eng das ist könnte mir da helfen.
    Aber ich merke wenn ich das hier aufschreibe hilft mir das ein bisschen beim reflektieren. Vielleicht ist das ja ein Anfang. Wäre toll. So das war viel mehr Text als ich eigentlich vorhatte zu schreiben.

    Liebe Grüße

  2. #12
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    Standard AW: Was kann ich noch versuchen?

    Diese LMAA Einstellung die du dir angeeignet hast kenne ich von mir übrigens auch. Is super. Nur ich schaffe das nicht immer. Droht diese Haltung bei dir nie einzubrechen?

  3. #13
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    Standard AW: Was kann ich noch versuchen?

    Anfangs schon, zugegeben. Inzwischen aber weniger. Wer nicht will der hat halt schon. Ich habe inzwischen auch genug erlebt um diese Haltung auch gut "trainieren" zu können.
    Manchmal tut es mir dann schon leid, wenn ich jemanden interessantes kennen lerne und er / sie entpuppt sich dann wieder als negativ. Aber warum "hinterher heulen". Letztlich sind es meine Nerven und die haben etwas besseres zu tun, als sich mit sowieso nie eintreffenden "was wäre wenns" zu beschäftigen.

  4. #14
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    Standard AW: Was kann ich noch versuchen?

    Ja aber das klingt doch wirklich ganz gut
    Freue mich, dass du einen für dich guten Weg gefunden hast.
    Und vielen Dank für alles Ilythia

    LG

  5. #15
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    Standard AW: Was kann ich noch versuchen?

    Falls dir wieder einmal die Decke auf den Kopf fällt, melde dich. Du wirst für dich auch noch den passenden Weg finden. Da bin ich sicher!

  6. #16
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    Standard AW: Was kann ich noch versuchen?

    Hallo,

    Privat geht es mir momentan besser. Hoffe das nächste Stimmungstief kommt am Besten gar nicht. Auch Dank der Tipps und Anregungen die ich von euch bekam die Situation einfach nochmal anders zu betrachten. Das hat geholfen.
    Nun ist es die Arbeit. Es ist nicht so das ich dort hardcore Mobbing erlebe. Daher poste ich auch hier und nicht an anderer Stelle. Aber es belastet mich und geht in die Richtung. Ich hoffe vielleicht finde ich auch dieses Mal Hilfe bei euch die Situation aus einer anderen Sichtweise zu beleuchten.
    Ich versuche mich kurz zu halten.
    Die Arbeit macht mir Spaß. Viele der Kollegen sind gewöhnungsbedürftig. Der Ton ist sehr rau und unfreundlich teilweise. Als ich neu ankam (frisch ausgelernt) wurde ich nicht eingearbeitet, aber von mir wurde erwartet das ich alles bereits kann und weiß. Wenn ein Fehler passierte wurde er mir natürlich prompt sehr unfreundlich vorgehalten und hintenrum wurde sich das Maul zerissen und alles noch dramatisiert.
    Vor einiger Zeit hatte ich aus privaten Gründen bei der Arbeit pausiert und kam dann wieder zurück. Auf einmal war ich nicht mehr dieser unerfahrende Trottel sondern wurde den neuen Kollegen als sehr erfahrene Kollegin vorgestellt. Ich dachte mir. Gut, könnte schlechter für mich laufen. Endlich meine Ruhe. Dachte ich..
    Unsere Abteilungsleiter wurden einer nach dem anderen rausgemobbt. Kann mich nicht erinnern das einer je länger als 1 Jahr durchgehalten hat. So kam es dann, dass eine der Mobberinnen dann meine Chefin wurde (damit hatte sie ihr Ziel wohl erreicht). Ich war schon als Kollegin von ihr nicht begeistert. Jetzt als meine Chefin ist es etwas schwierig. Ich brauche bestimmte Arbeitszeiten, das wurde von der Chefin die noch über meiner direkten Chefin steht schriftlich genehmigt. Meine direkte Chefin lässt mich Überstunden machen ohne Ende. Ich sagte es ist zu viel. Sie sagte dann ich solle doch froh sein, das ich meine Arbeitszeiten so kriege wie es ausgemacht ist, weil sie ja nicht wisse wie lange sie mir das noch so genehmigen könne. Es geht nicht um die leere Drohung. Ich weiß sie kann mir nix. Es geht allein um den Versuch und diese Unverschämtheiten. Sie bekam auch die passende Antwort von mir.. daraufhin meinte sie dann gleich das sei ja alles nicht so gemeint gewesen und schob die Schuld an Allem der Chefin über ihr in die Schuhe was in dem Fall nicht stimmte. Mit Widerworten kann sie nicht. Ich will gar nicht wissen was da dann hinter meinem Rücken alles erzählt wurde.
    Dazu noch verschiedene andere Frechheiten in wirklich bösem oder überheblichem Tonfall von der Chefin und ein paar anderen Kollegen. Ich schreibe nur ein paar als Beispiel: Ich sei so viel besser und effektiver in meinem Job seit ich wieder da bin, ich sei innerlich gereift seit ich wieder da bin, für Teambesprechungen müsse man mich nicht anrufen ich sei ja nur Teilzeitkraft...
    Manchmal frage ich mich warum ich nicht kündige. Wenn ich nur an die Arbeit denke rege ich mich auf. Meine Motivation ist im Keller. Ich hab schon ein paar Mal Bewerbungen geschrieben. Aber ich klebe irgendwie an diesem Job. Mir fehlt irgendwie der Mut. Die Stelle ist unbefristet. Ich krieg Fortbildungen und Weiterbildungen ohne lang zu Bitten bezahlt. Vorallem kenn ich da alles. Ich weiß was ich habe und das weiß ich woanders nicht. Ich weiß nur.. es geht schlimmer. Zumindest woanders. Es ist immer das Selbe bei mir.. Wie seht ihr das?
    LG

  7. #17
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    Standard AW: Was kann ich noch versuchen?

    Hallo Malida,

    gerade "Emporkömmlinge" testen gerne ihre Grenzen aus. Jetzt hat man es geschafft, ist die Karriereleiter hochgeklettert. Jetzt können gern auch mal die anderen kuschen. Da als "normaler" Angestellter Grenzen zu setzen ist schwierig. Etwas ähnliches habe ich auch schon erlebt. Kaum glaubte die Dame, ihr "Status" sei über mir, war ich gerade noch gut genug um ihren "Müll" wegzuräumen. Neben meiner eigentlichen Arbeit natürlich. Kurzum kaum kam ich am nächsten Tag ins Büro fand ich Stapel von Ablage vor, durfte leere Ordner ins Lager bringen, "ihre" Botengänge erledigen usw usw.
    Den Stapel Ablage habe ich ihr dann wieder hingelegt, die leeren Ordner auch und für "Ihr" Aufgabengebiet war ich nicht zuständig. Klingt zwar kleinlich, aber mit der Zeit versuchte die gute immer mehr auf mich abzuwälzen und als sie sich dann beschwerte, dass ich ja nun so böse sei, hab ich ihr erst einmal einiges klar gemacht. Der Schuss hätte aber auch nach hinten los gehen können. Aber wer nicht wagt, der schiebt halt Überstunden, damit andere immer pünktlich gehen können.
    Es gibt leider solche Charaktere, die glauben, eine "Machtposition" wäre dazu da, sich alles erlauben zu können. Gefallen lassen muss man sich das aber nicht. Wenn es nicht offen geht, dann hat man eben Termine, die einem Überstunden leider nicht möglich machen, wenn es denn absichtlich grundlos damit übertrieben wird. Irgendwann hört das dann auch auf. Allerdings muss man dann auch mit blödem Geschwätze rechnen. Das sollte dann allerdings buchstäblich durchpfeifen. Das man dich allerdings bei Teambesprechungen "vergisst", ist schon ein starkes Stück. Ob Halbtagskraft oder nicht, die Infos brauchst du doch sicher auch für deine Arbeit, oder?! Da bleibt dir nichts anderes übrig als doch einmal mit der Vorgesetzen dieser Herzensdame zu sprechen.

    Ich kann auch verstehen, dass du zögerst, irgendwo neu anzufangen. Da ist man dann wieder die Neue, muss von unten her anfangen, der ganze Zirkus geht von vorne los. Und ob man sich dann wieder eine unbefristete Stelle angeln kann, ist heut zu Tage ja auch eher Glücksfall als Normalität. Aber trotzdem; warum nicht weiter versuchen?! Bleibe in deiner Firma, nimm alles mit, was du an Qualifikationen ergattern kannst und picke dir sofern vorhanden, andere unbefristete Stellen zum bewerben heraus. Es ist ja nicht gesagt, dass es wo anders schlimmer ist. Wenn du ein Bewerbungsgespräch erwischt hast, kannst du ja auch einen Blick hinter die Kullissen werfen. Oder auch aus dem, was dein Gegenüber sagt oder was er fragt, kann man vieles mitbekommen.
    Solange du noch deine Stelle in der Hinterhand hast, vergibst du dir ja nichts. Dann kannst du immer noch überlegen, ob du wechseln willst, wenn man dir zusagt. Und ganz ehrlich, wenn ich an eine Stelle geraten würde, bei der man merkt, dass das Betriebsklima um längen besser ist, wär es mir egal, ob ich erst einmal die Neue bin. So lange ich dann weiß, dass man nicht angemuffelt wird, wenn man morgens rein kommt, einen keiner versucht zu gängeln, ist mir das allemal lieber.
    Wobei man halt auch noch bedenken muss, dass das Thema gute Einarbeitung in der heutigen Zeit oftmals absolute Mangelware ist. Oftmals wird von einem verlangt, dass man sich selbst durchbeißt. Von soetwas lasse zumindest ich dann die Finger. In meinen Augen ist das kein gutes "Zeugnis" für eine Firma. Aber auch das bekommt man halt auch erst mit, wenn man sich bewirbt.
    Versuch es einfach. Solange du die Wahl hast, bist du auf der besseren Seite.

    LG

    Ilythia

  8. #18
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    Standard AW: Was kann ich noch versuchen?

    Hallo Ilythia,

    danke für deine Antwort.
    Diese Art Mensch findet man wohl leider immer wieder, wie auch deine Erlebnisse zeigen. Hat deine Chefin es dann irgendwann verstanden?

    Meine Chefin ist ein Jahr jünger als ich, was eigentlich nicht so das Problem wäre. Aber sie ist sehr unreif und unprofessionell und ich fragte mich früher schon als sie "nur" eine Kollegin war warum mein Arbeitgeber sie trägt. Sie beschimpft auch gerne mal mit Fäkalsprache, ein "alter f*** dich" ist so die Tagesordnung. Das Smartphone ist auch ständig in der Hand und sie berichtet gerne lang und breit von ihren Bettgeschichten. Ihren Dreck lies sie auch früher schon liegen für die Kollegen. Wenn man sie drauf anspricht behauptet sie sie hätte keine Zeit gehabt. Natürlich nicht, bei der ganzen Handyspielerei. Da hätte ich auch keine Zeit. Wie soll ich sie nur ernst nehmen?!
    Ich habe öfters das Gespräch gesucht. Im Grunde kann sie mir ja nix, wenn ich ruhig und sachlich bleibe. Das es sie sichtlich nervt ist ja nicht mein Problem..
    Einen Grund zur Abmahnung gebe ich ihr nicht. Und das scheint auch nicht das Ziel zu sein. Da gehts um Machtspielchen.

    Ich arbeite nur vereinzelte Tage. Es geht also nicht darum mal ne Stunde länger zu bleiben, sondern sie plant mich von vornherein zu viele Tage. Daher wird das mit den Terminen vorschieben eher schwer. Ich kann ja nicht 4 Termine pro Monat vorschieben.. Einmal hatte ich wirklich einen Termin. Sie gab mir frei aber nur so, dass ich dann paar Tage später stattdessen einen Tag arbeiten musste. In mehreren Gesprächen signalisierte ich deutlich das sie das mit mir nicht mehr zu machen hat. Diesen Monat ist es jetzt mal besser, ich weiß genau das ist damit ich Ruhe gebe und in 2-3 Monaten gehts dann wieder los. War vor einiger Zeit schonmal genau das selbe Drama.
    Ich kenne diese Frau ja nun auch schon seit ein paar Jahren und leider ziemlich gut. Sie ist sehr leicht zu durchschauen. Sie meinte ja auch wenn es mir nicht passt soll ich doch mal mit der Chefin die über steht ihr reden, da ja alles nicht ihre Schuld sein. Natürlich hab ich das nicht gemacht. Ich weiß genau am Ende wäre ich die gewesen die sie übergeht obwohl sie selbst diese Idee hatte.
    Meine Chefin hat ja bei vielen älteren Kollegen auch noch Welpenschutz. Weil sie ja noch soo "jung" ist. Und die arme hat ja sooo Stress.

    Das mit den kurzfristigen Teambesprechungen habe ich öfters angesprochen. Nicht nur bei ihr auch zu anderen Kolleginnen sagte ich sie sollen mir doch bitte kurz auf den Anrufbeantworter sagen wann diese stattfinden. Das kann ja nicht zu viel verlangt sein. Ich brauche die Besprechungen für meine Arbeit, da sich ständig irgendwelche Abläufe ändern. In meinem Tätigkeitsbereich arbeite ich sehr selbstständig, es kann sein, dass ich an manchen Tagen die Einzige bin, die vom Stammpersonal da ist, da wir zudem noch viele Aushilfen haben. Bei uns is generell ein ziemlicher Durchlauf was das Personal betrifft. Ich bin dann quasi die, die die Verantwortung trägt, dass alles läuft und habe selbst keine Ahnung wenn sich Abläufe geändert haben.(Das is dann komischerweise ok, obwohl ich ja NUR die kleine Teilzeitkraft bin..)

    Ich hatte ein Probearbeiten in einem anderen Betrieb. Da war es dann wirklich vom Team her noch schlimmer. Die hätten mich sogar genommen (wahrscheinlich auch weil sie jeden nehmen der sich das freiwillig antut) aber naja das bringt mir dann auch nix. Als ich fragte ob in anderen Abteilungen was frei sei meinte die potentielle Chefin es gäbe nix ich solle da anfangen und mich versetzen lassen. Allerdings könne sie mir nicht sagen das es schnell ginge. Der Vetrag war sowieso befristet. Konnte mir schon denken wie das endet.
    Einarbeitung wird in meinem Job generell überall versprochen aber dann oft nicht eingehalten. Ich hatte in meinem jetzigen Betrieb sogar so eine Einarbeitungsmappe die wir immer schön für die Chefin ausgefüllt haben.
    Das nächste ähnliche Unternehmen mit einem für mich interessanten Arbeitsbereich wäre 50km entfernt. Die näheren Betriebe da weiß ich wäre ich unglücklich mit der Arbeit an sich. Ich kann nicht arbeiten wenn ich die Arbeit nicht mag. So nett die Kollegen woanders vielleicht auch sein können.

    Ich dachte eigentlich auch ich zieh das noch paar Jahre durch nehme die 2-3 wirklich teuren und für mich dann kostenlosen Weiterbildungen mit die mir wichtig sind. Im Moment ist es echt schwierig. Ich bin so sauer und genervt. Hochgradig frustriert. Wahrscheinlich werde ich bald explodieren. Da hilft kein weg lächeln und mir meinen Teil denken.
    Es ist so anstrengend mein Gegenüber ständig im Gespräch wieder auf die sachliche Ebene zu ziehen. Und immer nachzudenken welcher wahre Sinn hinter dem Gesagten steht.

    Ok. Genug gejammert und gemeckert.

    LG

  9. #19
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    Standard AW: Was kann ich noch versuchen?

    Nah ja, Führungsqualitäten werden einem nicht in die Wiege gelegt. Und wenn jemand noch dazu unreif ist, hat man es tatsächlich "bestens" getroffen. Aber auch bei dieser Person wird der Welpenschutz irgendwann aufhören. Ich kann mir schon vorstellen, das so jemand einem den letzten Nerv kostet. Egal, ob älter oder jünger. Wenn aber generell der Respekt fehlt, merken das auch die anderen Kollegen und es wird für sie mit Sicherheit nicht leichter werden.
    Ich hatte damals jedenfalls Glück im Unglück. Einerseits wurde meiner reizenden Kollegin zwar der Kopf gewaschen, ich bekam aber auch noch eins drauf. War mir aber egal. Hauptsache, ich hatte danach meine Ruhe.
    Was deine liebe Kollegin und ihre Ausdrucksweise angeht... Lass sie doch ruhig so viele "alte f...en" wie sie will. Auch das wird irgendwann negativ auffallen. So jemand nimmt man mit der Zeit auch nicht mehr wirklich so ganz ernst. Vor allem dann nicht, wenn sich ihr Gegenüber nicht darauf einläßt und sachlich bleibt. (Oder Madamme auch einfach stehen läßt, wenn sie ausfallend wird) Vor allem, wenn dadurch der "wahre Sinn" ihrer Worte nicht klar sind, mach dir keinen Kopf. Wenn sie nicht in der Lage ist, deutliche Anweisungen zu geben oder ihre "Wünsche" klar zu äußern, ist es nicht dein Bier, wenn dann doch einmal etwas schief läuft. Letztlich aber auch nicht, wenn du auf Grund ihres Fehlverhaltens IMMER von den Teambesprechungen ausgeschlossen bist. Sie ist, als deine Vorgesetzte dafür verantwortlich, dass jeder ihrer "Untergebenen", seine Arbeit machen kann.
    Gibt es bei euch jemand, der Protokoll führt über die Teambesprechungen? In manchen Betrieben gibt es das. Jedenfalls wäre das noch eine Möglichkeit, an die Infos zu kommen, die du brauchst.
    An sonsten bleibt dir nur eines; deine Arbeit so gut zu machen, wie du unter diesen Umständen kannst und dir dabei möglichst wenig zu Schulden (Angriffsfläche) kommen zu lassen. Dann kannst du auch den Rest getrost durchpfeifen lassen.
    Und noch etwas... Natürlich kann man Termine - auch mehrere - vorschieben. Wenn du einen zusätzlichen Tag kommen musst, soll sie das mit dir absprechen, weil du dann und dann feste Termine hast, die du auch nicht verschieben kannst. Was das dann für "Dinger" sind, geht sie nichts an. Apropos Überstunden! Wie sieht es eigentlich mit Abfeiern aus? Dann kämst du mal für ein paar Tage raus aus dieser Mischpoke. Das täte dir sicher gut.

    LG ebenso...

  10. #20
    Registriert seit
    21.03.2016
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    19

    Standard AW: Was kann ich noch versuchen?

    Huhu,

    oh Überstunden abfeiern wäre toll. Wenn ich mir alle nehme, dann hätte ich ca 4 Monate frei Vielleicht sogar länger. Bereits geplanten Urlaub gibt es ja auch noch. Die Einigung ist im Moment das ich zumindest nicht mehr Stunden aufbaue. Damit kann ich für den Moment leben. Aber wie gesagt lange wird das nicht halten.

    Wir haben Protokolle der Besprechungen. Erfahrungsgemäß steht da aber immer nur ca 1/3 des tatsächlich Besprochenem.

    Wie gesagt viele meiner Kollegen sind so ein eigenes Kapitel für sich.

    Und bei dir, so wie du das beschreibst, dass ihr beide eins auf den Deckel bekamt und dann aber gut war das ist damit könnte ich auch gut leben, insofern danach Ruhe ist.

    Vielen Dank für deine Antwort.

    Grüße Dich.

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