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Thema: Dauerhaft Beschwerden beim Vermieter von intoleranten Nachbarn

  1. #1
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    Böse Dauerhaft Beschwerden beim Vermieter von intoleranten Nachbarn

    Hallo ins Forum. Jetzt muss auch ich mir mal Luft machen. Mein Sohn (19) und ich (44) wohnen seit 2,5 Jahren in einem Mietshaus (insgesamt 4 Parteien). Wir haben eine schöne Wohnung und verstehen uns auch mit fast allen Parteien im Haus. Fast "allen" bedeutet, mit einer Partei nicht. Wir wohnen im 2. OG und die Familie (Ehepaar Ende 40) wohnt im 1. OG. Beim Einzug hatte ich mich noch ordentlich bei der Familie vorgestellt.
    Angefangen hat alles ca. 3 Wochen, nach dem wir eingezogen sind. Da wurde ich von der Frau aus dem 1. OG an meiner Waschmaschine im Keller abgefangen. Wir trampeln zu laut in unserer Wohnung rum. Das sollten wir gefälligst lassen (in seinem sehr schnippischen Tonfall). Habe ihr dann nett gesagt, dass wir nicht trampeln, leider aber auch nicht fliegen können. Wir bewegen uns ganz normal in unserer Wohnung und in einem Mietshaus, welches auch noch ziemlich hellhörig ist, passiert das leider, dass man seine Nachbarn hört. Ab da ging es stetig weiter. Die Familie führt ein Lärmprotokoll, was regelmäßig beim Vermieter vorgelegt wird. In diesem Lärmprotokoll ist genau aufgeführt, wann ich das Haus verlasse (bin an den Wochenenden bei meinem LG), wann man Sohn Besuch empfängt von Freunden, wann er das Haus mit diesen Freunden verlässt und wann er wieder kommt. Dann wird noch aufgeführt, dass sie Trinken. In der heutigen Zeit ist es bekanntlicherweise so, dass die jungen Leute sich meist immer, bevor sie in Discos oder Bars gehen, bei Freunden treffen und schon mal etwas "vorglühen"! Nichts verwerfliches, bei den Preisen in den Discos und Bars und auch vollkommen normal. Nicht für diese Familie (der Mann hat selbst ständig eine Fackel und das ist dem Vermieter auch bekannt - dies nur am Rande). Auf jeden Fall wird sich dauernd beschwert beim Vermieter und wir müssen immer antanzen oder Stellungnahmen abgeben. Im Gegensatz zur der Frau im 1. OG gehe ich 42 Stunden in der Woche arbeiten und mein Sohn geht noch zur Schule. Wenn wir nach Hause kommen oder am Wochenende möchten wir einfach nur leben und Spaß haben und Ruhe. Leider mit denen nicht möglich. Waren es sonst Beschwerden, weil der Krach nach 22 Uhr war (was dann ja auch gerechtfertigt ist und wenn es wirklich mal so war, hat mein Sohn sich auch entschuldigt), so wird sich jetzt darüber beschwert, dass ich das Haus um kurz vor 18 Uhr verlasse und mein Sohn dann Besuch von Freunden bekommen hat und die von 18 Uhr bis 20:30 Uhr mit viel Bass Musik gehört haben und angeblich rumgeschrien, laut rumgesungen etc. haben.
    Ich weiß aber, dass die Familie hier komplett übertreibt. Natürlich hören die Jungs auch mal mit ein wenig mehr Bass Musik und reden auch lauter, aber das, was die Familie da vom Stapel lässt ist übertrieben. Vor allen Dingen angeblich immer, wenn ich nicht da bin. Seine Freunde sind aber auch oft genug da, wenn ich Zuhause bin. Da beschwert sich aber keiner. Auch nicht, wenn ich absichtlich mal lauter mache in der Wohnung. Da kommt keine Beschwerde. Nur, wenn ich nicht da bin. Mein Sohn arbeitet auch oftmals an den WE. Jedenfalls geht dieser Ärger seit 2,5 Jahre so. Durch einen anderen Nachbarn weiß ich, dass die Familie einen Kalender in der Küche hat, worauf sie alles festhalten, was bei uns ist. Ich fühle mich dermaßen beobachtet/gestalkt, dass es mehr als unangenehm ist. Ach und jetzt kam dann auch noch, dass ihr Enkelkind (2-3) gern mal bei Ihnen schlafen würde, dies aber in dem Haus nicht möglich wäre. Ich könnte noch soviel Schreiben, weil dass hier nur Bruchstücke sind, aber das würde den Rahmen sprengen. Was kann man da nur tun?! Ich bin echt langsam verzweifelt und auch wütend. :-(

  2. #2
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    Standard AW: Dauerhaft Beschwerden beim Vermieter von intoleranten Nachbarn

    Hallo,

    entweder sind euere Nachbarn sehr empfindlich oder ihr seid lauter, als euch bewußt ist. Was zutrifft, kann via Web keiner sagen.

    Wenn allerdings ein Lärmprotokoll geführt wird, dass so detailliert ist, dass Du Dich gestalkt fühlst, könnt ihr nicht soooo ruhig sein. (Meine Nachbarn unterhalb und nebenan haben regelmäßig Besuch, von dem ich nichts mitbekomme geschweige denn buchführen kann).

    Baßgedröhne ist nicht so besonders geeignet, mit Nachbarn gut auszukommen, also vielleicht Walkman benutzen oder im Auto aufrehen statt in der Wohnung.

    VG Traudel
    Geändert von -Traudel- (21.04.2016 um 11:46 Uhr)

  3. #3
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    Standard AW: Dauerhaft Beschwerden beim Vermieter von intoleranten Nachbarn

    Hallo MelloMaz,

    in einem Punkt gebe ich dir Recht. Man kann nicht über den Boden schweben und muss auch nicht durchs Treppenhaus schleichen. Ich hatte bis letztes Jahr eine ähnliche Situation wie du. Hellhöriges Haus und wenn die Partei über mir "etwas lauter" war konnte ich wunderbar an deren Leben teilhaben. Richtig nervtötend wurde es dann, wenn die Jungens ihre Freunde da hatten. Es war ein Gegröhle und Gejole, irgendwie musste man ja auch gegen die Musik anschreien.
    Ich stand oft genug oben und habe geschumpfen - und trotzdem war es mir in dem Moment fast peinlich. Grund: Die Familie war genauso "laut" wie immer, aber als ich oben stand, fiel mir auf, dass es eigentlich gar nicht so "heftig" war, wie ich es unten mit bekam. (Einmal davon abgesehen, wenn Freunde der Jungs da waren)
    Auch habe ich einmal, als wieder Lärm herrschte beide Jungs und deren Vater runter gebeten, dass die einmal live hören konnten, was das bei mir für ein Getöse war. Die Reaktion war Erstaunen, denn oben war es eigentlich "normal".
    Es scheint wohl tatsächlich so zu sein, dass der Schall in einem hellhörigen Haus so sein "Eigenleben" führt. Ihr Beide empfindet es vielleicht gar nicht so laut, dafür bekommen die unter euch - dank des Schalles - einiges mit. Dafür kann niemand etwas. Das ist eine Bausache.

    Andererseits möchte ich deinem Sohn nichts unterstellen, aber ich weiß sehr gut, wie es ist, wenn die Eltern aus dem Haus sind und noch Freunde kommen. Da wird es lauter und man achtet auch nicht unbedingt darauf, wieviel Lautstärke es dann tatsächlich ist. Rede nochmal mit deinem Sohn, dass er darauf achten soll, die Musik dann halt i. G. N. nicht lauter als Zimmerlautstärke zu stellen und den ein oder anderen lärmenden Kumpel auch einmal wieder "runter zu holen". Gegen das Vorglühen hat bestimmt niemand etwas - solange man es nicht mitbekommt. In der Disco ist es später noch laut genug, da können sie ja dann nachholen

    Probiert es einfach einmal eine Zeitlang. Wenn sich die Leutchen unter euch dann immer noch nicht beruhigen, sich weiterhin so aufführen, kann man immer noch überlegen, was man macht.

    Gruß

    Crissi

  4. #4
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    Standard AW: Dauerhaft Beschwerden beim Vermieter von intoleranten Nachbarn

    Hallo,

    vielleicht könnte auch schon im "Jugendzimmer" ein dickerer Teppich helfen. Die Boxen nicht direkt auf den Boden, sondern auf einem kleinen Tisch mit Filzfüßen stellen (das dämmt enorm die Vibrationen). Mittels Pflanzen, Regalen und Ähnlichem große, "nackte" Flächen an den Wänden vermeiden, weil auch die Wände viel übertragen können. Das wären so die ersten Ideen, die mir da kommen, wenn mir noch etwas einfällt, melde ich mich nochmal.

    Die von Crissi geschilderte potentielle Ursache nicht nur mit Eurem Vermieter, sondern auch mit Euren Nachbarn besprechen und anschließend sämtliche "Umbauten" Eurerseits aufzählen, um Euren guten Willen zu zeigen. Dann erlangt Ihr vielleicht eine gewisse Kompromissbereitschaft.

    Viel Glück
    Cassandra

  5. #5
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    Standard AW: Dauerhaft Beschwerden beim Vermieter von intoleranten Nachbarn

    Das mit dem Teppich ist nicht möglich. Mal abgesehen davon, dass ich Teppich schrecklich finde, hat mein Sohn Hausstauballergie und von daher ist Teppich ein No go. Mit der Box auf dem Boden leuchtet ein und da werden wir uns auch was einfallen lassen. Aber das ist ja leider nicht alles. Bald ist Balkonzeit und da wird sich wieder darüber beschwert, dass wir die Stühle zu laut über den Balkon schieben.

  6. #6
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    Standard AW: Dauerhaft Beschwerden beim Vermieter von intoleranten Nachbarn

    Hi Mellomaz,

    wenn Dein Sohn eine Hausstauballergie hat gehe ich davon aus, dass Du nirgendwo Teppiche in der Wohnung hast. Dann sind natürlich alle Schritte im Stockwerk darunter zu hören.Etwas leiser kann man mit Hausschuhen auftreten, es müssen in der Wohnung ja nicht unbedingt Strassenschuhe oder high heels getragen werden.Beim Verlassen der Wohnung Türe leise zuziehen und bei Haustüren, die automatisch zufallen,auch zuziehen. Ich kenne das von hier. Da gibt es Nachbarn, die am Morgen die Rollläden lautstark hochziehen und man das Gefühl hat, die landen schon hier bei mir oben. Sie schließen die Türen lautstark und lassen alle Mieter wissen, dass es Zeit ist aus dem Bett zu kommen.Nervig, wenn man eigentlich ausschlafen könnte.
    Balkonstühle muß man nicht unbedingt schieben.Man kann sie auch kurz anheben.Ich finde es zwar auch mehr als kleinlich wegen normaler Geräusche so einen Aufstand zu machen, aber Gottes Tiergarten ist groß und manche können ohne Streit nicht leben.Allerdings kann es ohne entsprechenden Bodenbelag schon recht störend sein.
    Boxen auf Filzfüsschen (nicht auf Tischchen, das ist ein zusätzlicher Resonanzboden) ist ein guter Ansatz. Viel Bass, na ja, das geht schon mal durch alle Wände, auch wenn es nur Zimmerlaustärke ist.Vielleicht dann doch mal Kopfhörer. Wenn dann nach allen diesen Maßnahmen immer noch kein Frieden einkehrt, mal mit den anderen Nachbarn reden, ob die vom " Krach" was mitbekommen. Wenn nicht, die " bösen " Nachbarn mal rauf bitten (siehe Crissi) wenn Musik läuft. Crissi hat da Recht, in den eigenen 4 Wänden hat man Zimmerlautstärke, und anderswo kommt es lauter rüber, als es ist.
    Viel Glück und baldigen Frieden

    Salü

    Gerdis

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