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Thema: Vom alkoholkranken Partner trennen ?

  1. #11
    Registriert seit
    06.04.2012
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    602

    Standard AW: Vom alkoholkranken Partner trennen ?

    Hi!

    Wichtig ist das Du konsequent bist. Setze den einmal gefassten Entschluß auch durch. Wenn Du immer wieder umfällst wirst Du unglaubwürdig und er wird Dich nicht ernst nehmen. Ein Alkoholiker hat 8 Gründe zu trinken: Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Samstag, Sonntag und wenn in Afrika Muttertag ist.
    Ich will damit sagen Das alle Gründe nur vorgeschoben werden. Ein Alkoholiker will die Wirkung des Alkohols erreichen. Ihm geht es nur noch vordergründig um den Anlass. In Wahrheit braucht er den Alkohol um nicht in den Entzug zu fallen. Dein Mann ist krank. Es ist keine Schande krank zu sein aber eine Schande nichts dagegen zu tun. Wenn Du nicht den Absprung aus dem Teufelskreis aus helfen und scheitern findest, wirst auch Du psychischen Schaden erleiden.
    Die Einliegerwohnung ist da schon mal ein Anfang.

    Grüßlinge!

  2. #12
    Anna62 ist offline besonders erfahrenes Mitglied des Mobbingforums
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    Standard AW: Vom alkoholkranken Partner trennen ?

    Ilythia hat die Alltagslage recht gut beschrieben. Nicht seine Kumpels sind das Problem. Den Alkohol spült er ganz alleine runter. Die Phase (Agressivität) in der sich dein Mann befindet, würde ich als fortbeschritten bezeichnen. Die nächste Phase ist dann rund um die Uhr besoffen. Dann weiß er nicht mehr, ob es 3 Uhr nachmittags oder nachts ist.

    Ein Alkoholiker ist tief in seiner Seele erkrankt. Der Alkoholkonsum dient nur zur Symptombekämpfung. Ich will dir jetzt nicht zu nahe treten, aber eigentlich habt ihr das gleiche Problem. Dein Mann kann die Entscheidung nicht treffen, mit dem Suff auf zu hören, um gesundheitlich nicht ganz vor die Hunde zu gehen. Du trinkst zwar nicht, kannst aber für dich die Entscheidung auch nicht treffen, dich aus der Gefahrenzone, die der Alkoholismus zweifelsfrei mit sich bringt, zu befreien, gehst auch ziemlich leichtfertig mit deiner Gesundheit und deiner Unversehrheit um. Der Background ist ähnlich gelagert. Man spricht ja auch von Co-Alkoholikern, wenn nicht trinkende Personen, die in häuslicher Gemeinschaft mit einem schwer Alkoholkranken leben und ausharren, sich selbst damit schädigen, weil sie die Entscheidungskompetenz nicht aufbringen können, sich aus der Situation zu befreien.

    Ich würde mir professionelle Hilfe holen. Ob du deine Ehe retten kannst, hängt nicht zuletzt davon ab, ob dein Mann mit dem Saufen aufhört und sein Seelenleben in Ordnung bringt. Eine Therapie für beide, unabhängig voneinander, wäre empfehlenswert. Ob die sich dann womöglich verändernden beiden Persönlichkeiten noch in einer Ehe zusammen leben können, muss man abwarten. Einen Versuch wäre es allemal wert.

    Viel Glück
    Anna

  3. #13
    Avatar von iceberg
    iceberg ist offline Sehr erfahrenes Forumsmitglied des Mobbingforums
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    Beitrag AW: Vom alkoholkranken Partner trennen ?

    Ich habe Phasen in denen ich ganz kräftig schlucke, aber dann kommt die Erkenntnis, dass es so nicht weiter geht. Oder die Transaminasen sind erhöht.

    Merkwürdigerweise fällt es mir nicht schwer den abendlichen Grog ( Rhum und Ehre für den Großwesir ) und diverse Drinks abzusetzen. Dann folgt meist eine Phase mit sehr wenig Alc. - ein Glas Rotwein pro Woche. Ich bin dann mehrere Monate faktisch "trocken" und tauche anschließend auch nicht gleich wieder voll in den Spiritus ein. Die Phasen mit sehr wenig Alkohol dauern manchmal mehrere Jahre.
    Das Rauchen zu beenden hat mir größerer Probleme bereitet. Da brauchte ich mehrere "Ansätze", hab es aber innerhalb eines Jahres dann geschafft.

    Zum Fußballverein etc. - da würde ich auch zum Schluckspecht werden. Manche Veranstaltungen sind nur mit reichlich Bölkstoff zu ertragen.

    Morgendliches Zittern hatte ich nie, ich musste auch nie an einer Autobahnraststätte raus um mir einen Flachmann zu holen. Insofern war ich, bin ich wohl eher ein Grenzfall.
    Der Genuß von Zigaretten wurde erheblich erschwert , was die Abstinenz erleichtert. Alkohol ist überall verfügbar und "genießbar" und oft auch "versteckt" in Likörpralinen oder bestimmten Gerichten. Melissengeist etc. nicht vergessen !
    Da hat es ein Ex-Alkoholiker schwerer als ein Raucher.

    ( Ist diese Beitragsreihe eigentlich richtig eingeordnet ? )
    Geändert von iceberg (05.12.2016 um 11:25 Uhr)
    von Natur aus cool

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